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Ballistic: Ecks vs. Sever

Von John Woo inspirierter und äußerst explosionslastiger Actionthriller, in dem Lucy Liu und Antonio Banderas als verfeindete Superagenten gemeinsame Sache machen.


Ballistic: Ecks vs. Sever

Leihvideo

Erhältlich seit:
09.12.2003

Action/ Thriller

USA 2002
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Antonio Banderas
Lucy Liu
Gregg Henry

Regie: Wych Kaosayananda
Universum Film

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Ballistic: Ecks vs. Sever

Ecks, der sich von seinem Agentenjob nach der mutmaßlichen Ermordung seiner Frau verabschiedet hat, wird reaktiviert und soll Bösewicht Gant das Handwerk legen Dieser hat einen gemeingefährlichen Kampfstoff in seinen Besitz gebracht und ins Land geschmuggelt. Ex-Agentin Ballistic scheint die Fronten gewechselt zu haben und entführt Gants Filius auf eigene, starke Faust - nur zu dessem Schutz wie sich nach etlichen Kämpfen und Feuergefechten zwischen Ecks, Ballistic, Polizei und Gants Männern herausstellt.

Das Hochglanz-Actionfeuerwerk mit "Spy Kids"-Daddy Antonio Banderas und "Engel für Charlie" Lucy Liu wartet mit einer Menge Faust- und Flinten-Duelle, Verfolgungsjagden und Explosionen in schicker Optik auf, die das Herz des Actionfans höher schlagen lassen. Dafür muss er allerdings auf eine logische Geschichte verzichten. Dank prominenter Besetzung jedoch ein kräftiger Kick nach vorn im Actiongenre.

Ballistic: Ecks vs. Sever

In seinem Heimatland machte Regisseur Wych Kaosayananada 1998 mit seinem Erstlingsfilm "Fha", der das bis dato höchste Budget für eine thailändische Produktion aufwies, Furore und erlangte Aufmerksamkeit in Übersee. Dies führte zu seinem kostspieligen Hollywooddebüt, einem explosionslastigen Actionthriller mit Antonio Banderas und Lucy Liu, die sich zunächst in Spion vs. Spion2-Manier die Köpfe einschlagen, um schließlich klischeekonform gemeinsam gegen den machtgierigen Feind zu kämpfen.

Der Regisseur macht seinem Kürzel "Kaos" alle Ehre, indem er eine sinnesbetäubende Abfolge von Actionsequenzen vom Stapel lässt, die in ihrer Überschwänglichkeit bisweilen unfreiwillig unkoordiniert wirkt. Die schier endlose Aneinanderreihung von Explosionen lassen in Kaos einen verhinderten Pyromanen vermuten, zumal er ein und die selbe Einstellung einer Autoexplosion zigmal wiederholt. Dabei entgehen die beiden Protagonisten (und zumeist auch ihre Opponenten) dem feurigen Infernen jedoch stets, ohne sich auch nur ein Haar zu versengen. Diese superheldenhafte Unverwüstlichkeit wurde den Hauptdarstellern von Drehbuchautor Alan McElroy zugeschrieben, der bereits in seiner Comicadaption "Spawn" und Horrorsequel "Halloween IV - Michael Myers kehrt zurück" ausgiebig mit diesem Unkaputtbar-Attribut wuchern konnte. Im Actiongenre mutet diese Unverletzbarkeit (Banderas Figur übersteht einen Motorradsturz bei Vollgas sowie die hautnahe Bekanntschaft mit einem Stapel schwergewichtiger Eisenrohre ungeschoren) jedoch etwas albern an und macht die Protagonisten nicht übermäßig spannend. Das rudimentäre Plotgerüst dient lediglich als Aufhänger für Actioneinlagen.

Die Story beginnt damit, dass der ehemalige FBI-Agent Ecks nach langer Schaffenspause für einen erneuten Job rekrutiert wird. Vor sieben Jahren hat er seine Frau Vinn (Bond-Babe Talisa Soto aus "Lizenz zum Töten") verloren und seine Zeit seither scheinbar mit Rauchen, Trinken und Spaziergängen im Regen verbracht. Er soll nun dem Tycoon Robert Gant (Gregg Henry) das Handwerk legen. Mit Gant hat aber auch die frühere DEA-Agentin Sever ein Hühnchen zu rupfen. Die zweibeinige Killermaschine kidnappt den kleinen Sohn Gants. Gleichzeitig hat Sever Informationen über Ecks tote Frau, die überlebt hat und mit Gant verheiratet ist. Somit haben die verfeindeten Superagenten nun einen Grund, gemeinsame Sache zu machen. Beim Showdown in Severs industrieller Fabrikwohnhöhle absolviert Liu mit Ray Parks (spielte Darth Maul in "Star Wars: Episode 1") als Gants Handlanger den schlagkräftigen Martial-Arts-Höhepunkt.

Kaos lässt sich deutlich von John Woo inspirieren und wartet mit Zeitlupenaufnahmen von Maschinengewehrsalven auf. Die zahlreichen Verfolgungsjagden inszenierte er mit entsprechender Testosteronlastigkeit. Zudem wollte er erklärtermaßen eine Film-Noir-Atmosphäre kreieren, übersah dabei jedoch, dass neben viel Regen, düsteren Farben und schattenreichen Dunkelaufnahmen auch komplexe Figuren und Motive vonnöten sind. Liu bleibt eindimensional als emotionslose Rächerin, die nicht einmal ihr Gesicht verzieht. Ihre gekonnten Kampfsportszenen sind hingegen ohne Makel, ebenso wie Mr. "Desperado" Banderas eindrucksvoll zeigt, dass auch er als Actionheld noch ein Wörtchen mitzureden hat. Bezeichnenderweise inspirierte der Film ein Videospiel, bei dem dann auch gleich der monotone Techno-angehauchte Soundtrack von Don Davis verwendet werden kann. ara.

Darsteller:  Antonio Banderas   als Jeremiah Ecks
  Lucy Liu   als Sever
  Gregg Henry   als Gant/Clark
  Ray Park   als Ross
  Talisa Soto   als Vinn/Rayne
  Miguel Sandoval   als Julio Martin
  Terry Chen   als Harry
  Roger R. Cross   als Zane
  Sandrine Holt   als Agent Bennett
  Steve Bacic   als Agent Fleming
  Aidan Drummond   als Michael
  Mike Dopud   als DIA-Mann
 
Regie:  Wych Kaosayananda  
Buch:  Alan B. McElroy  
Musik:  Don Davis  
Kamera:  Julio Macat  
Produzent:  Chris Lee  
  Elie Samaha  
  Wych Kaosayananda  
 

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Features

 

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Antonio Banderas

Mit seiner Tollkühnheit, Artistik und eleganten Körpersprache als Degen schwingender, glutvoller und von mitreißender Spielfreude...

 

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Lucy Liu

Killer-Domina in "Payback", Prinzessin in "Shanghai Noon", Sport-Engel in den "3 Engel für Charlie"-Action-Späßen und Martial-Arts-Artistin in "Kill...