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Balls of Fury

Völlig überdrehte, alberne Sportlerparodie mit einem skurrilen Auftritt von Christopher Walken.


Balls of Fury

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.11.2008

Komödie

USA 2007
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Dan Fogler
Christopher Walken
George Lopez

Regie: Robert Ben Garant
Universal Pictures Germany

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Balls of Fury

FBI-Agent Rodriguez bittet ausgerechnet den Verlierer Randy, am alljährlichen Pingpong-Turnier des berüchtigten Unterweltbosses Feng teilzunehmen. Nach Auffrischung seiner Spielkünste und Anbandlungsversuchen bei der attraktiven Tochter seines gestrengen Lehrers geht es für Randy auf zum Turnier, das Bruce Lees "Der Mann mit der Todeskralle" verblüffend ähnelt. Entsprechend werden die Spiele auf den Tod ausgefochten. Beim Endspiel mit Elektroschocks steht Randy schließlich seinem garstigen Gastgeber persönlich gegenüber.

Endlich eine Komödie über Pingpong. In dieser völlig überdrehten Sportparodie zeigen die "Reno 911: Miami"-Macher, das auch im Tischtennis Humorpotential steckt. Dabei ziehen sie nicht nur genüsslich Sportlerklischees, sondern auch filmische Vorbilder wie "Der Mann mit der Todeskralle" durch den Kakao. Christopher Walken überrascht dabei in der exaltierten Rolle des Feng. Hat das Zeug zum Kulthit, auch wenn die Möglichkeiten in diesem albernen Spaß nicht ganz ausgeschöpft werden.

Balls of Fury

Absurde Tischtenniskomödie, in der die "Reno 911: Miami"-Macher vor allem eine Menge Karatefilm-Klischees auftischen.

Eine dicke Figur gepaart mit dünn gesätem Menschenverstand sind schon seit den Tagen von "Dick und Doof" gefragte Attribute für Komödienstars. In diese Sparte zwängt sich nun auch der pummelige Protagonist Dan Fogler ("Der Date-Profi"). Beherzt-beleibt mimt er den quintessentiellen Verlierertypen Randy Daytona, der als Zwölfjähriger die USA bei der Tischtennis-Olympiade (erfolglos) vertreten hatte und sich seither nur leidlich über Wasser hält. Dennoch fragt der FBI-Agent Rodriguez (George Lopez) ausgerechnet Randy, am alljährlichen Pingpong-Turnier des berüchtigten Unterweltbosses Feng (Christopher Walken im skurrilen Overdrive) teilzunehmen. Da es gilt seine Spielkünste aufzufrischen, kommt es nun zur "Karate Kid"-inspirierten Trainingseinlage mit dem blinden Meister Wong (ein Szenen stehlender 78jähriger James Hong). Dessen ebenso bildhübsche wie schlagkräftige Nichte Maggie (Maggie Q turnte bereits durch "Stirb langsam 4.0") fungiert als (unwahrscheinlicher) Love Interest, die es später aus Fengs Klauen zu retten gilt. Ganz nach dem Plotstruktur gebenden Vorbild "Der Mann mit der Todeskralle" werden die Spiele beim Turnier auf den Tod ausgefochten. Beim Endspiel mit Elektroschocks steht Randy schließlich seinem garstigen Gastgeber persönlich gegenüber, was gepaart mit "Scarface" nachempfundenen Schießereien noch einige chaotische Hektik kreiert.

Inszeniert wurde die 90minütige Sportparodie von Robert Ben Garant, der in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Kollegen Thomas Lennon das auf Nonsens setzende Drehbuch schrieb. Einige Gags sind recht amüsant, wie Randys Faible für Def-Leppard-Songs (für die Endcredits wird eine großartige Karaokesession von "Pour Some Sugar On Me" angestimmt) und Walkens Porträtierung von Feng als eine Mischung aus Geisha, Liberace und Mafioso. Seltsam mutet zudem der Auftritt von Jason Scott Lee, der Bruce Lee in "Dragon" spielte, in einer winzigen Rolle an. Allerdings schießen viele der Humor-Volleys, wie Witzchen um männliche Sexsklaven und einen toten Pandabären übers Ziel hinaus. Angesichts des niedrigen Budgets kann dieser kleine Dicke mit Super(auf)schlag kommerziell jedoch durchaus punkten. ara.

Darsteller:  Dan Fogler   als Randy Daytona
  Christopher Walken   als Feng
  George Lopez   als Rodriguez
  Maggie Q   als Maggie
  James Hong   als Wong
  Terry Crews   als Freddy
  Robert Patrick   als Sgt. Pete Daytona
  Diedrich Bader   als Gary
  Aisha Tyler   als Mahogany
  Thomas Lennon   als Karl Wolfschtagg
 
Regie:  Robert Ben Garant  
Buch:  Thomas Lennon  
  Robert Ben Garant  
Musik:  Randy Edelman  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Produzent:  Gary Barber  
  Roger Birnbaum  
  Jonathan Glickman  
  Thomas Lennon  
 

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