
Jüngling Ben möchte die propere Rachel freien. Die aber hat einen Vater, der jede Menge Schulden bei der Unterwelt hat. Teils, um dem Schwiegervater aus der Patsche zu helfen, teils, um nun selbst das Geld für die teure Hochzeit aufzustellen, strippt Ben in einem Sexclub für Damen. Fürs Entblättern nämlich hat Ben ein natürliches Talent, das sich schon in früher Kindheit seinen Weg bahnte. Doch vor den Sieg im Strippapalooza hat das Schicksal unangenehme Konkurrenten, gierige Gangster und die eigene neugierige Familie gestellt.
Nicht viele Regisseurinnen hinterließen Spuren in der US-Filmgeschichte. Penelope Spheeris verdanken wir gut beobachtete Dramen über das Erwachsenwerden, sehenswerte Dokumentationen über Rockmusik, und vor allem "Wayne's World". Jetzt meldet sich Spheeris zurück mit dieser unterhaltsamen Sexkomödie, die durch die ironische Frauenperspektive (nicht nur auf das Stripperwesen) erheblich an Reiz und Witz gewinnt. Das überzeugend gespielte und schmissig inszenierte Vergnügen sieht für seine Low Budget-Verhältnisse auch sehr hübsch aus.