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Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden

In diesem familienfreundlichen Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Spielberg erkämpft sich ein Wolfshund den Respekt seiner Artgenossen.


Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden

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Erhältlich seit:
21.03.2002

Originaltitel: Balto

Kinderfilm/ Zeichentrick

USA 1995
Laufzeit: 75 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Simon Wells
Universal Pictures Germany

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Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden

Der kleine Alaska-Ort Nome im Jahre 1925. Der Bastard Balto - halb Hund, halb Wolf - wird sowohl von den Schlittenhunden als auch den Dorfbewohnern gemieden. Auch seine Liebe zur Hundedame Jenna, die auch von Baltos Erzfeind Steele umworben wird, bleibt unerwidert. Da erkrankt Jennas kleine Besitzerin an Diphterie, und Anführer Steele wird mit seinem Rudel losgeschickt, um das Gegenmittel zu besorgen. Als diese in einen Schneesturm geraten, ist es an Balto, die Mission erfolgreich zu beenden und das Kind vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Liebevoll animiertes Alaska-Abenteuer aus dem Hause Spielberg, dessen auf Tatsachen beruhende Geschichte später das berühmte 600-Meilen-Iditarod-Schlittenhunderennen inspirierte. Der klare Plot, der sich auch für das ganz junge Publikum leicht erschließen läßt, hält zudem eine Anti-Gewalt-Botschaft bereit. Obwohl diese Zeichentrickproduktion im Vergleich zu Disneys hypermoderner "Toy Story" ein wenig unspektakulär wirkt, sollten Wolfshund-Held Balto und seine putzigen Sidekicks - ein russischer Gänserich und zwei tolpatschige Polarbären - ohne Probleme ihr Publikum finden.

Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden

Die klischeereiche Zeichentrickgeschichte aus dem Hause Spielberg erzählt die auf Tatsachen beruhende Geschichte eines Wolfshundes, dessen Mission, lebensnotwendige Medizin für erkrankte Kinder heranzuschaffen, später das berühmte 600-Meilen-Iditarod-Schlittenhundrennen inspirierte.

Eingeläutet wird die auf die allerjüngsten Zuschauer zugeschnittene Heldenhund-Geschichte mit einer Filmsequenz im New Yorker Central Park, wo Großmutter Rosy (Miriam Margolyes) ihrer Enkeltochter von den hochdramatischen Ereignissen während ihrer eigenen Kindheit berichtet. Das Voice Over mündet in die angesichts des gehobenen technischen Standards derzeitiger Produktionen wie "Der König der Löwen" oder "Toy Story" doch ein wenig unspektakulär wirkende Animation und versetzt die Zuschauer in den Alaska-Ort Nome im Jahr 1925. Balto (O-Sprecher: Kevin Bacon) ist halb Hund, halb Wolf, der aufgrund dieses genetischen Makels weder von den Schlittenhunden noch von den Ortsbewohnern akzeptiert wird und das Leben eines geächteten Außenseiters fristet. Als putzige Sidekicks werden ihm ein russischer Gänserich (Bob Hoskins) und zwei tolpatschige Polarbären (beide von Phil Collins gesprochen) zur Seite gestellt, deren Aufgabe es ist, für den nötigen Humor zu sorgen. Balto hat ein Auge auf die süße Hundedame Jenna (Bridget Fonda) geworfen, die aber auch von Baltos Erzfeind, dem arrogant-aggressiven Schlittenhund-Star Steele (quasi ein Abziehbild Gastons aus "Die Schöne und das Biest") umworben wird. Als Jennas kleine Besitzerin Rosy an Diphterie erkrankt, werden Rudelführer Steele und sein Hundepack losgeschickt, um in einem verherrenden Schneesturm das Gegenmittel abzuholen. Als sie sich verirren, ist es endlich an der Zeit für Balto, seine wolfsstarke Ausdauer und seinen hündischen Heldenmut unter Beweis zu stellen: er sticht seinen bösartigen Rivalen aus, führt das Schlittenteam durch Schneelawinen, einstürzende Eisbrücken und herabrieselnde Eispickel und rettet somit die kranken Kinder vor dem sicheren Tod. Und als I-Tüpfelchen ist ihm schließlich auch noch die Gunst seiner Angebeteten sicher. Die moralische Botschaft ist klar definiert: Egal welcher Abstammung - sei es nun Hunderasse oder Hautfarbe - niemand verdient es aufgrund seiner Individualität diskriminiert zu werden. Auch eine Anti-Gewalt-Botschaft wird untergebracht - ganz vierbeiniger Gandhi weigert sich ein provozierter Balto, mit Steele zu kämpfen. Insgesamt mangelt es dem vierbeinigen, superanständigen Heroen ein wenig an bewegender Lebendigkeit, was den etwas harmlosen Gesamteindruck der in vorwiegend gedämpften Tönen gestalteten Animation noch verstärkt. ara.

Sprecher:  Kevin Bacon   als Balto
  Bob Hoskins   als Boris die Gans
  Bridget Fonda   als Jenna
  Jim Cummings   als Steele der Schlittenhund
  Phil Collins   als Muk und Luk
  Lola Bates-Campbell   als Enkelin von Großmutter Rosy
  Miriam Margolyes   als Großmutter Rosy
  Jack Angel   als Nikki
  Juliette Brewer   als Rosy
  William Roberts III   als Rosys Vater
  Danny Mann   als Kaltag
  Robbie Rist   als Star
 
Regie:  Simon Wells  
Buch:  Cliff Ruby  
  Elana Lesser  
  David Steven Cohen  
  Roger S. H. Schulman  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Jan Richter-Friis  
Produzent:  Stephen Hickner  
 

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