Regisseur Thanit Jitnukul erinnert in seinem aufwändigen Kriegsdrama an Thailands blutige Geschichte.
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Die Einwohner von Bang Rajan kämpfen bis zum blutigen Ende...
Die Einwohner von Bang Rajan kämpfen bis zum blutigen Ende...
Große Schlachten, große Gefühle, große Helden! Von "Braveheart" bis hin zu "Die vier Federn" haben wiederholt bekannte Regisseure die Dramen thematisiert, die sich auf bedeutenden Schlachtfeldern zutrugen. Nun gesellt sich der thailändische Filmemacher Thanit Jitnukul filmisch zu Gibson, Kapur und Co.
Klotzen, nicht kleckern, lautete seine Devise bei "Bang Rajan", auf dessen Originalschauplätzen mehr als 20.000 Komparsen aufmarschierten. Wochenlang führte das Epos die asiatischen Kinocharts an und wurde in der Folge mit Preisen überschüttet - der Aufruf zum Frieden verliert glücklicherweise nie an Aktualität.
Zur Story: Ganz Burma leidet im Jahr 1763 unter der Terrorherrschaft König Mangras, der versucht alle Provinzen des Reiches zu unterwerfen. Siams Hauptstadt Ayutthaya unterstützt einen Aufstand der belagerten Stadtstaaten, sehr zum Missfallen des Despoten, der daraufhin im Jahr 1765 zwei jeweils 100.000 Mann starke Armeen zur Unterwerfung Ayutthayas entsendet. Die eine Hälfte der Truppen erreicht jedoch nie ihr Ziel, denn die tapferen Bewohner des Dorfes Bang Rajan stellen sich ihr monatelang in den Weg.
Jitnukul hat ein überwältigendes Historienspektakel inszeniert, das den Vergleich mit Klassikern wie "Waterloo" nicht zu scheuen braucht. Geschickt peppt er die historischen Tatsachen mit schillernden Helden sowie übelsten Intrigen auf und macht dieses Monumentalstück so auch für westliche Filmfans überaus sehenswert.