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Bankkrach in Amerika

Früher Film von Frank Capra, in dem er sein Lieblingsthema des unbeugsamen Idealisten einführt.


Bankkrach in Amerika

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Erhältlich seit:
07.11.2006

Originaltitel: American Madness

Drama

USA 1932
Laufzeit: 73 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Walter Huston
Pat O'Brien
Kay Johnson

Regie: Frank Capra
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Amerika zur Depressionszeit: Der Aufsichtsrat will Bankdirektor Tom Dickson zum Rücktritt bewegen, weil der angeblich zu großzügig Kredite vergibt. Dickson weigert sich, gerät aber in Bedrängnis, als aus dem Tresor 100.000 Dollar gestohlen werden. Der Verdacht fällt auf den von Dickson protegierten Kassierer Matt, der eine kriminelle Vergangenheit hat und sich weigert, sein Alibi preiszugeben, um Dicksons Familienleben zu schützen. Nachdem sich der Überfall herumgesprochen hat, haben die Kunden Angst um ihre Einlagen und ein Ansturm auf die Bank beginnt, der ihren Ruin bedeuten könnte.

Früher Film von Frank Capra ("Ist das Leben nicht schön?"), mit dem er sein Lieblingsthema des unbeugsamen Idealisten einführte. Capras rosiger Blick auf das amerikanische Bankensystem, zu dem er Vertrauen wecken will, läuft parallel mit dem optimistischen Liberalismus von Präsident Franklin D. Roosevelt, der wenige Monate später verkündete, das einzige, vor dem sich die Amerikaner zu fürchten hätten, sei die Furcht selbst. Der aufrechte Bankdirektor wird verkörpert durch Walter Huston, der später einen Nebenrollen-Oscar für "Der Schatz der Sierra Madre" erhielt.

Zu einer Zeit, als Amerika von seiner größten Wirtschaftskrise erschüttert wurde, wagte es ein Mann, sich gegen die Hochfinanz zu stellen. Tom Dickson (Oscar-Preisträger Walter Huston, Bester Nebendarsteller, Der Schatz der Sierra Madre, 1948) hat sich seit 25 Jahren als zuverlässiger und fleißiger Bankpräsident verdient gemacht. Nach dem großen Börsenkrach entmachtet ihn sein Aufsichtsrat und fordert die Rückzahlung von Darlehen ein. Dickson muss um seinen Arbeitsplatz kämpfen, bis ein skrupelloser Bankangestellter und ein angeblicher 5-Millionen-Dollar-Raub seine Karriere - und seine Ehe - in Gefahr bringen.

Kurzbewertung:
Der Regisseur und dreifache Oscar-Preisträger Frank Capra (Es geschah in einer Nacht, 1934; Mr. Deeds geht in die Stadt, 1936; Lebenskünstler, 1938) drehte diese mitreißende Geschichte, die auf Schlagzeilen aus der großen Depression basiert.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Walter Huston   als Thomas Dickson
  Pat O'Brien   als Matt Brown
  Kay Johnson   als Phyllis Dickson
  Constance Cummings   als Helen
  Gavin Gordon   als Cyril Cluett
  Edwin Maxwell   als Clark
  Arthur Hoyt   als Ives
 
Regie:  Frank Capra  
Buch:  Robert Riskin  
Kamera:  Joseph Walker  
Produzent:  Harry Cohn  
 

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