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Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell

Fortsetzung des längst klassischen Erotikthrillers von 1992, in dem Catherine Tramell erneut in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen rückt.


Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell

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Erhältlich seit:
01.09.2006

Originaltitel: Basic Instinct 2: Risk Addiction

Thriller

USA/Deutschland/Großbritannien/Spanien 2006
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 16

Sharon Stone
David Morrissey
Charlotte Rampling

Regie: Michael Caton-Jones
Highlight Communications (Deutschland)

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Die Eispickelkillerin ist zurück: In extrem gewagten Szenen lässt Sharon Stone einen Film-Mythos wieder aufleben und übertrifft sich selbst.

Sharon Stone in ungewohntem Kostüm: völlig angezogen (Foto: Constantin) Großansicht

Sharon Stone in ungewohntem Kostüm: völlig angezogen (Foto: Constantin)

Als Sharon Stone vor über zehn Jahren in "Basic Instinct" ihren Männern einen Cocktail aus Sex und Tod servierte, sorgte das für eine erotische Sensation und monatelangen Gesprächsstoff. Kein Wunder, dass es mit einer Fortsetzung so lange dauerte. Dieser moderne Klassiker ließ sich nur schwer übertrumpfen.

Das Warten hat sich gelohnt: "Basic Instinct II" ist ein würdiger und doch völlig eigenständiger Nachfolger. Rein theoretisch wäre die Geschichte auch ohne den Kontext des ersten Teils denkbar: Als in London ein Profisportler ermordet wird, gerät eine zwielichtige Frau ins Visier von Scotland Yard. Ein junger Kriminalpsychologe soll sie analysieren, doch ehe er sich's versieht, wird er von ihr in ein ebenso mörderisches wie sexuell aufgeladenes Katz-und-Maus-Spiel verwickelt.

Was ist Fiktion in den Thrillern von Catherine Tramell? (Foto: Constantin) Großansicht

Was ist Fiktion in den Thrillern von Catherine Tramell? (Foto: Constantin)

Keine sichtbaren Spuren

Schon allein dieser Plot würde für einen hoch spannenden Thriller sorgen. Aber die Protagonistin ist eben keine geringere als die Romanautorin Catherine Tramell, die manipulative "Basic Instinct"-Killerin. Und das macht den Film zu einem regelrechten Event.

Aber das Highlight ist die immer noch extrem knackige Sharon Stone, die sich mit spürbarer Leidenschaft in die Rolle ihres Lebens stürzt. Ihren Gegenspieler, der vor ihren Reizen die Waffen streckt, spielt der englische Jungstar David Morrissey ("Entgleist"); in Nebenrollen sind Charlotte Rampling ("Swimming Pool") und David Thewlis ("Königreich der Himmel") zu sehen.

Wieder gerät ein Opfer ins Netz der Verführerin (Foto: Constantin) Großansicht

Wieder gerät ein Opfer ins Netz der Verführerin (Foto: Constantin)

Neue Skandale

Dabei waren sich die Macher des Films, allen voran Regisseur Michael Caton-Jones, bewusst, dass auch sie neue Grenzen des erotischen Films ausloten mussten. Denn die Skandalbilder von einst sind längst Standard geworden. Und die Erwartungen werden nicht enttäuscht: "Basic Instinct II" wagt Szenen, wie sie das Mainstream-Kino noch nicht gesehen hat.

Was die puritanischen Zensoren in den USA dazu sagen werden, will man sich nicht ausmalen. Mit diesem Potenzial dürfte der Film zum Gesprächsstoff dieses Frühjahrs werden. Wer Ostern etwas Aufregenderes suchen möchte als Hasen und Eier, der braucht nur ins Kino zu gehen.

Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell

Mit dem lang erwarteten Sequel zu Paul Verhoevens Skandal-umwittertem Thriller von 1992 setzt "Scandal"-Regisseur Michael Caton-Jones auf eine satanische Sharon Stone sowie auf Erotik, die überwiegend im Kopf stattfindet.

War sie nun unten ohne oder nicht? Diese Frage beschäftigte 1992 die (männliche) Filmwelt, als eine bis dato eher zweitklassige, dafür aber höchst attraktive und erotisierende Schauspielerin namens Sharon Stone beim Polizeiverhör kurz berockt die Beine übereinander schlug und für einen Wimpernschlag den Blick zwischen ihre Schenkel zuließ. "Basic Instinct" machte Ms Stone über Nacht zwar nicht zum Superstar, aber immerhin weltweit zum Objekt schlüpfriger Männerfantasien. Zudem festigte der für Hollywood-Standards überaus freizügig inszenierte Thriller den Ruf des niederländischen Filmemachers Paul Verhoeven als Skandal-Regisseur. Nun, 14 Jahre später, hat der Schotte Michael Caton-Jones beim Sequel das Regie-Ruder übernommen. Er verbucht zwar den Krimi "Scandal" über die legendäre Profumo-Affäre auf sein Konto, steht aber sonst eher für solide, schnörkellose Hausmannskinokost wie "Rob Roy" oder das Remake von "Der Schakal".

Umso erstaunlicher, dass "Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell" gleich losgeht wie eine Rakete. Ein schicker Sportwagen jagt mit Höchstgeschwindigkeit durch einen Neonlicht durchfluteten Tunnel. Doch was wie die Pariser Todesfahrt von Lady Di anmutet, entpuppt sich schnell als waghalsiges Londoner Liebesspiel von Eispickel-Lady Catherine Tramell - Stone, auch mit 47 Jahren noch eine Augenweide -, die sich gerade am Steuer eines Spyker Laviolette von ihrem Beifahrer, einem populären Fußballer, zum Höhepunkt treiben lässt. Augenblicke später kollidiert das Luxusgefährt mit einer Telefonzelle und rast ungebremst in die Themse. Nur Miss Tramell überlebt - restlos befriedigt - den Unfall.

Da Scotland Yard-Inspektor Roy Washburn (David Thewlis) einen Mord vermutet, beauftragt er den gefeierten Kriminalpsychologen Dr. Michael Glass (David Morrissey) damit, ein psychiatrisches Gutachten über die Krimi-Bestseller-Autorin aus San Francisco, die zu Recherchezwecken in London weilt, zu erstellen. Die Warnungen seiner Mentorin (Charlotte Rampling) in den Wind schlagend, beginnt Glass nur zu bald, mehr als nur berufliches Interesse für seine Patientin zu entwickeln. Auch als seine Ex-Frau, deren Lover sowie ein weiterer von Tramells Sex-Gespielen nacheinander das Zeitliche segnen, verkennt Glass den Ernst der Lage. Längst ist er der Schriftstellerin, die ihm in allen Belangen überlegen ist, mit Haut und Haaren verfallen.

Ein exquisites Produktionsdesign, famos fotografierte, (noch) unentdeckte Londoner Schauplätze sowie ein bedrohlicher Score, der an die Kompositionen von Hitchcocks Hausmusiker Bernard Herrmann erinnert, stehen auf der Habenseite dieser Fortsetzung, die auch als eigenständige Story funktioniert. Zwar übertreibt Stone ihr teuflisches Mienenspiel zuweilen, trotzdem bleibt sie stets furchterregend als unbarmherziges, herzloses Sex-Monster mit hohem IQ, das gegen alle Regeln verstößt und selbst im Angesicht des Todes ein satanisches Grinsen auf den Lippen behält. Da verblassen nicht nur die vielen, spannungsarmen Nebenhandlungen, sondern auch ihr Gegenüber David Morrissey, der sich besonders in den emotionalen Szenen sichtlich schwer tut, Michael Douglas' Part, und nichts weniger hat er übernommen, auszufüllen. Überzeugen können dagegen David Thewlis als kompromissloser Bulle und Charlotte Rampling als sanft-naive Psychologin. Zudem ist "Basic Instinct 2", so der lapidare Originaltitel, mit seinen 110 Minuten einen Tick zu lang geraten und wer deftigen Sex mit offenherzigen Darstellern erwartet, der dürfte enttäuscht werden. Denn Miss Stone zeigt sich nur zweimal, beim Liebesakt mit Morrissey und am Whirlpool ihres Luxus-Lofts, unverhüllt, aller Rest findet im Kopf des Betrachters statt - und das ist auch gut so. Denn alles, was die Fantasie beflügelt, wollen wir schließlich im Kino sehen. lasso.

Darsteller:  Sharon Stone   als Catherine Tramell
  David Morrissey   als Dr. Andrew Glass
  Charlotte Rampling   als Milena Gardosh
  David Thewlis   als Roy Washburn
  Hugh Dancy   als Michael Tower
  Anne Caillon   als Laney Ward
  Iain Robertson   als Peter Ristedes
  Stan Collymore   als Kevin Franks
 
Regie:  Michael Caton-Jones  
Buch:  Henry Bean  
  Leora Barish  
Musik:  Jerry Goldsmith  
  John Murphy  
  John Scott  
Kamera:  Gyula Pados  
Produzent:  Mario F. Kassar  
  Andrew G. Vajna  

Sequel von "Basic Instinct" im September

Vierzehn Jahre nach Paul Verhoevens Kinoerfolg mit "Basic Instinct" inszenierte Michael Caton-Jones die Fortsetzung des Erotikthrillers.

Auch in der Fortsetzung darf die berühmte Verhörszene nicht fehlen (Foto: Constantin) Großansicht

Auch in der Fortsetzung darf die berühmte Verhörszene nicht fehlen (Foto: Constantin)

Am 1. September erscheint bei Highlight Communications "Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell" im Verleih. Knappe drei Wochen später steht ab dem 21. September die Kaufversion in den Regalen.

Sharon Stone schlüpft auch in der Fortsetzung in die Rolle der attraktiven Krimiautorin Catherine Tramell. Diesmal betört sie den jungen Kriminalspsychologen Dr. Michael Glass (David Morrissey).

Das Bonusmaterial der DVD beinhaltet ein 20-minütiges Making-of, ein zehnminütiges "Sharon Stone Special", einen Blick hinter die Kulissen (ca. 8 Min) und Darstellerinfos.

 

Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell in der Fotoshow

 

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Sharon Stone

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