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Kaufvideo
Erhältlich seit:
28.05.2010
USA 2005
FSK: ab 12
Christian Bale
Sir Michael Caine
Liam Neeson
Regie: Christopher Nolan
Warner Home Video Germany

Endlich ist wieder Nacht. Acht Jahre nach der letzten Vorstellung von Joel Schumachers überproduziertem Actionzirkus ist der Schwarze Mann mit der gequälten Seele wieder zurück, um in Gotham City den Dreck von den Straßen zu fegen. Nicht alles ist wirklich neu in "Revenge Reloaded", aber dramatisch erzählt, eindrucksvoll visualisiert und mit der richtigen Dosis von Psychologie und Action ohne die Monotonie vergleichbarer Blockbuster inszeniert. Damit ist der Grundstein gelegt, dass die bisher verhaltene Resonanz deutscher Kinogänger (Tim Burtons Franchise-Ouvertüre ist mit 1,8 Millionen Zuschauern Champion), von neuer Euphorie abgelöst wird.
Mit "Batman Begins" vollendet Christopher Nolan seinen Aufstieg vom Indie-Geheimtipp ("Memento") zum Studioregisseur ("Insomnia - Schlaflos") und Big-Budget-Impressario, dem man auch die Wiederbelebung einer zu Grunde gerichteten Eventreihe anvertrauen kann. Auch wenn Nolan in den letzten Akten das Actionorchester voll besetzt und laut spielen lässt, korrigiert er viele der zuletzt begangenen Franchise-Fehler. Der Ton ist dramatisch, nie exzentrisch oder cartoonesk, die Bat-Bad-Guys sind wichtige Räder im Plotgetriebe, nicht aber Motoren, der Zwang zu absurden Onelinern ist ausgetrieben und von oft knackiger Rhetorik ersetzt, die visuelle Problemlösung ist häufig pragmatisch, womit digitale Ruckeloptik in den Bewegungen von Figuren oder Vehikeln kaum beobachtet wird. Darstellerische Souveränität garantiert die VIP-Veteranenbesetzung um Michael Caine (Butler Alfred), Morgan Freeman (Batmans Toymaker und Neo-Q) und Gary Oldman (Detective Gordon). Hinzu kommen Liam Neeson in einer seiner vielen Mentorrollen, eine engagierte Katie Holmes ("Dawsons' Creek") als Bruce Waynes zur Staatsanwältin gereifte Jugendfreundin sowie das irische Blauauge Cillian Murphy als dämonischer Psychiater Dr. Crane. Über all dieser Prominenz thront Christian Bale als Fürst der Finsternis - lässig als Partylöwe, intensiv als zornigster und damit bester Batman in der Fledermausgeschichte.
Das Drehbuch nimmt sich 50 Minuten Zeit, um eine Tour in Waynes Biografie und Seele zu unternehmen. Als Kind stürzt er in einen Brunnen, wird von Tausenden Fledermäusen, vor allem aber von der Ermordung seiner Eltern traumatisiert. Jahre später hat er das Verbrechen aus der Täterperspektive studiert, erregt im Knast in Bhutan das Interesse von Henri Ducard, wird von ihm zu einer furchtlosen Waffe geschmiedet, bis er sich gegen Ducards Boss und dessen Organisation wendet, die die Metropolen der Erde in Schutt und Asche legen will, um eine bessere, vom Schmutz befreite Welt zu errichten.
Nach dieser langen Exposition und einigen kurzen Kampfszenen kehrt Wayne nach Gotham zurück, taucht als Batman mit Blitz-Bewegungen spukartig auf, diszipliniert das Böse ökonomisch und effektiv. Nolan bleibt in den Fights immer nah am Mann, zieht selten das Bild auf, hat aber ein Auge für heroisches Posing, wie es zu diesem Comic unbedingt gehört. Katzenhaft kauert Bales Batman auf Balken, thront in einem von mehreren grandiosen Moneyshots vor der Silhouette Gothams. Wenig in Nolans Inszenierung ist opernhaft, sichtbar realitätsverhaftet ist sein Ansatz. So entstammen Batmans Outfit, sein Heldenspielzeug und sein panzerartiges Batmobil, das aussieht, als hätte der Mond-Buggy der NASA mit dem Stealth-Bomber der Air Force eine Liaison gehabt, der militärischen Forschung. Nolans Gotham ist ein Blick in die nahe Zukunft, in der die Kluft zwischen Armut und Reichtum noch größer wird und sich auch im Städtebild noch stärker manifestiert. Die zweite Hälfte des Films ist mit einer Autoverfolgungsjagd und der finalen Konfrontation auf einer Magnetbahn deutlich actionorientierter als die erste - was sich auch im Soundtrack spiegelt, den zunächst die Subtilität James Newton Howards, schließlich die Überwältigungsakustik von Hans Zimmer dominiert. Am Ende wird die Saat für die nächste Folge gesät, auf die man sich nach diesem Einstand freuen darf. Hier wird sich die Zukunft des Franchise zeigen, wenn man ohne das Fundament einer dramatischen Einführung und ohne den Actionbombast der Vergangenheit die Vollbeschäftigung Batmans erreichen muss. kob.
In "Batman Begins" ergründet der gefeierte Regisseur Christopher Nolan die Anfänge der Legende des Dunklen Ritters. Als kleiner Junge zum Zeugen des Mordes an seinen Eltern geworden und geplagt von seinen Kindheitserinnerungen, reist der Industrie-Erbe Bruce Wayne (Christian Bale) ziellos durch die Welt, auf der Suche nach einem Weg, jene zu bekämpfen, die Angst und Schrecken verbreiten. Mit der Hilfe seines treuen Butlers Alfred (Michael Caine), Detective Jim Gordon (Gary Oldman) und seines Verbündeten Lucius Fox (Morgan Freeman) kehrt Wayne schließlich nach Gotham City zurück und erschafft sein Alter Ego: Batman. Als maskierter Kreuzritter kämpft er mit Stärke, Intelligenz und einem Arsenal von High-Tech-Waffen gegen die bösen Kräfte der Unterwelt, die die Stadt bedrohen.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Christian Bale | als Bruce Wayne/Batman | |
|---|---|---|---|
| Sir Michael Caine | als Alfred | ||
| Liam Neeson | als Henri Ducard | ||
| Katie Holmes | als Rachel Dawes | ||
| Gary Oldman | als Jim Gordon | ||
| Cillian Murphy | als Dr. Jonathan Crane | ||
| Tom Wilkinson | als Carmine Falcone | ||
| Rutger Hauer | als Mr. Earle | ||
| Ken Watanabe | als Ra's Al Ghul | ||
| Mark Boone jr. | als Flass | ||
| Linus Roache | als Thomas Wayne | ||
| Morgan Freeman | als Lucius Fox | ||
| Larry Holden | als Finch | ||
| Gerard Murphy | als Judge Faden | ||
| Colin McFarlane | als Loeb | ||
| Sara Stewart | als Martha Wayne | ||
| Gus Lewis | als Bruce Wayne (age 8) | ||
| Richard Brake | als Joe Chill | ||
| Rade Serbedzija | als Obdachloser | ||
| Emma Lockhart | als Rachel Dawes (age 8) | ||
| Christine Adams | als Jessica | ||
| Catherine Porter | als Blonde Reporterin | ||
| John Nolan | als Fredericks | ||
| Karen David | als Gerichtsreporterin | ||
| Jonathan D. Ellis | als Gerichtsreporter | ||
| Tamer Hassan | als Fadens Chauffeur | ||
| Regie: | Christopher Nolan | ||
| Buch: | David S. Goyer | ||
| Christopher Nolan | |||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| James Newton Howard | |||
| Kamera: | Wally Pfister | ||
| Produzent: | Emma Thomas | ||
| Charles Roven | |||
| Larry Franco | |||
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