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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.02.2008
Originaltitel: Battlefield Earth
USA 2000
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 16
John Travolta
Barry Pepper
Forest Whitaker
Regie: Roger Christian
KSM

Für Kevin Costner gerieten seine Zukunftsepen "Waterworld" und "Postman" zu kostspieligen Karrieretiefpunkten. Comeback-König John Travolta hat sich nun mit seinem langgehegten Traumprojekt "Battlefield Earth" in eine ähnliche Situation hineinmanövriert. Basierend auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman des kontroversen Scientology-Gründers Ron L. Hubbard wird das triste Zukunftsbild einer von Außerirdischen versklavten Menschheit gemalt. Das Ergebnis vermag jedoch weder auf logischer noch produktionstechnischer Ebene zu überzeugen und so konnte der absurd alberne Future-Schocker am amerikanischen Boxoffice bislang lediglich 21 Mio. Dollar einspielen.
Die Saga ist im Jahr 3000 angesiedelt und die Menschen haben sich nach einem neunminütigen Angriff von Außerirdischen des Planeten Psychlos wieder zum Stadium von vorzeitlichen Nomadenstämmen zurück entwickelt. Die meisten von ihnen werden von den bösartigen Psychlos als versklavte "Mensch-Tiere" gezwungen, die Bodenschätze für sie auszubeuten. Die Psychlos sind drei Meter große Unholde mit Nasenklammern, Dreadlocks, giftgrünen Augen und gelbstichigen Krallen samt gummigepanzerten Kostümen, was ihnen den Anschein verleiht, sich optisch an Schockrockern wie Rob Zombie, Gwar oder Kiss zu orientieren. Wie ihre musikalischen Gegenstücke wirken sie in ihrer camphaften Überzogenheit mehr erheiternd denn furchteinflössend. Doch handelt es sich um unfreiwillige Komik und Travolta ist als diabolischer Psychlo-Sicherheitschef Terl mit seinem gemeinen Gemecker-Gelächter nicht ernst zu nehmen. Seinen Sidekick in Gestalt von Forest Whitaker behandelt er nicht viel besser als die primitiven Menschlinge, die sich nach viel Leid und Unterdrückung unter der Führung des rebellischen Jonnie Goodboy Tyler zu bewaffneten Widerstand organisieren. Diese entscheidende Rolle wird vom unauffälligen Barry Pepper übernommen, der sich bisher gut in Nebenrollen in "The Green Mile" und "Der Soldat James Ryan" machte, doch hier erweist sich seine eher unscheinbare Ausstrahlung als hinderlich. Ebenfalls wenig zuträglich ist die bläuliche Unterbeleuchtung des Films und Spezialeffekte, die oftmals allzu deutlich als Computergrafiken zu erkennen sind. Einige Mühe wurde hingegen auf das postapokalyptische Produktionsdesign von verfallenen Städten und deprimierend düsteren Psychlo-Lebensräumen verwandt. Regisseur Roger Christian, der beim Inszenieren mit dem 2. Drehteam von "Star Wars: Episode 1" Genreerfahrung sammeln konnte, zeigt zudem eine Vorliebe für ausgefallene Kameraeinstellungen und Zeitlupenaufnahmen von Kugelhagel und Glassplittern à la John Woo. Beim Showdown des finalen Befreiungskampfes untermalen ohrenbetäubende Soundeffekte zahllose Explosionen und das Zusammenbrechen riesiger Gebäudestrukturen. Der Schluss deutet überdeutlich auf ein Sequel hin, doch mutet eine Nachfrage eher unwahrscheinlich an. In Deutschland wird sich die Vermarktung aufgrund der Verbindung zur Scientology-Organisation - auch wenn sich im Film keinerlei ihrer Ideologien finden - als schwierige Mission erweisen. ara.
Wir schreiben das Jahr 3000. Außerirdische Invasoren, die Psychlos, haben die
Menschheit unterjocht, um die Ressourcen der Erde in Ruhe ausbeuten zu können.
Angeführt werden sie von dem grausamen Terl (John Travolta, "Pulp Fiction", "Der
schmale Grat"), der die Menschheit einfach verrotten lassen will.
Zu dieser Zeit gibt es scheinbar keine Hoffnung mehr für die Weltbevölkerung und
deshalb auch keinen nennenswerten Widerstand gegen die Aliens. Bis ein junger Mann
namens Tyler (Barry Pepper, "Der Soldat James Ryan") seine Heimat in den Rocky
Mountains verlässt, um einen letzten Aufstand gegen Terl und seine Kämpfer zu
versuchen...
Ein packender Science-Fiction-Thriller von Regisseur Roger Christian, der bei
Blockbustern wie "Alien", "Star Wars: Episode 1" und "Star Wars: Episode 4"
mitgearbeitet hat. In einer weiteren Hauptrolle erleben Sie außerdem Forest Whitaker
("Nicht auflegen!", "Species", "Platoon").
Quelle: KSM
| Darsteller: | John Travolta | als Sicherheitschef Psychlo Terl | |
|---|---|---|---|
| Barry Pepper | als Jonnie Goodboy Tyler | ||
| Forest Whitaker | als Ker | ||
| Kelly Preston | als Chirk | ||
| Kim Coates | als Carlo | ||
| Richard Tyson | als Robert the Fox | ||
| Michael MacRae | als Zete | ||
| Michael Byrne | als Priester Staffer | ||
| Sean Hewitt | als Heywood | ||
| Michel Perron | als Rock | ||
| Shaun Austin-Olsen | als Planetship | ||
| Christian Tessier | als Mickey | ||
| Sabine Karsenti | als Chrissy | ||
| Marie-Josée Croze | als Mara | ||
| Jim Meskimen | als Blythe | ||
| Regie: | Roger Christian | ||
| Buch: | Corey Mandel | ||
| J. David Shapiro | |||
| Musik: | Elia Cmiral | ||
| Kamera: | Giles Nuttgens | ||
| Produzent: | Elie Samaha | ||
| Jonathan D. Krane | |||
| John Travolta | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Bildergalerie, Bio- und Filmografien, Dokumentation, Interviews, Trailer
Star
John Travolta
Als Sohn sizilianischer und irischer Immigranten errang Travolta ersten Ruhm als großspuriger Vinnie Barbarino in der TV-Serie "Welcome Back...
Star
Forest Whitaker
In der Rolle des Be-Bop-Jazz-Saxophonisten Charlie Parker fand Forest Whitaker in Clint Eastwoods "Bird" die triumphale und in Cannes mit...
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