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Battleship

Schiffe versenken als Kinofilm: Bombastisches Action-Spektakel aus der "Transformers"-Schmiede. Mit Liam Neeson.


Battleship

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Erhältlich seit:
23.08.2012

Action/ Science Fiction

USA 2012
Laufzeit: 126 Min.
FSK: ab 16

Taylor Kitsch
Alexander Skarsgård
Rihanna

Regie: Peter Berg
Universal Pictures Germany

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Battleship

Sein großes Potenzial hat der Marineleutnant Hopper bisher durch Verantwortungslosigkeit verschenkt. Doch als bei einem internationalen Flottenmanöver ein Spähtrupp außerirdischer Invasoren in flugfähigen Kampfschiffen auftaucht und seine Zerstörungskraft demonstriert, liegt es an Hopper und einem japanischen Kommandanten, die technisch überlegenen Aliens zurückzuschlagen und die Kommunikation mit ihrem Heimatplaneten zu unterbinden. Denn ein Signal dorthin brächte den Invasoren Verstärkung und den Menschen den Untergang.

Nach "Transformers" und "G.I. Joe" positioniert Spielegigant Hasbro mit dieser lose auf dem Klassiker "Schiffe versenken" basierenden Effektschlacht das dritte Kinofranchise. "Battleship" ist dabei als geradliniges Zerstörungsspektakel angelegt, das seine Helden nicht in typischen Profilen findet und Popstar Rihanna in ihrem Filmdebüt eine große Rolle zuweist. Dabei fährt "Battleship" im Fahrwasser von "Independence Day" und versucht mit wechselndem Erfolg, trotz größter Bedrohung immer auch Actionkomödie zu bleiben.

Battleship

In Peter Bergs Big-Budget-Epos stoßen außerirdische Invasoren auf Soldaten, die weder ihren Kampfgeist noch ihren Humor verlieren.

Nur auf dem Papier wirkt dieser geschätzt 200 Millionen Dollar schwere Entertainmentriese wie eine luxuriöser budgetierte Fortsetzung der 2011 von "World Invasion: Battle Los Angeles" eröffneten Schlacht zwischen tapferen Amerikanern und eigentlich übermächtigen Aliens. Zwar sind die Fronten ähnlich besetzt, ist der Ton vergleichbar patriotisch, doch "Battleship" ist kein Hochdruckgefecht, das von seiner Intensität lebt, sondern ein Actionspektakel, das immer auch Komödie bleiben will.

In den ersten 25 Minuten wagt das Drehbuch der Autoren von "R.E.D. - Älter. Härter. Besser" den Spagat zwischen Situationskomik und Betroffenheit, wird nicht nur der sympathische, aber verantwortungslose Protagonist, sondern auch ein an beiden Beinen amputierter Kriegsheld eingeführt, dem im Kampf gegen die Aliens eine Schlüsselrolle zufallen wird. Der Widerstand in "Battleship" formiert sich aus Berufssoldaten unterschiedlicher Nationen wie auch aus Menschen, die mit ihrem Profil eigentlich nicht in ein solches Szenario passen. Ein ängstlicher Wissenschaftler, eine Krankengymnastin und ein Kriegsversehrter stellen sich auf Oahu einer Vorhut des Feindes entgegen, um dessen Kommunikation mit der Heimat zu unterbinden, während vor der Küste ein internationales Flottenmanöver durch die Entdeckung dreier außerirdischer "Kampfschiffe" zum Kriegsfall mutiert.

Ein cleverer Einfall des Drehbuchs, das die Überlegenheit menschlicher Intelligenz nicht immer nachweisen kann, ermöglicht durch den Aufbau eines Alien-Kraftfelds die Isolation von jeweils drei Schiffen beider Seiten und durch den Ausfall des Radars als Ortungshilfe die Versuchsanordnung des Spieleklassikers "Schiffe versenken". Nachdem die humanoiden, weitgehend in Metallmontur versteckten Aliens ihre Zerstörungskraft demonstrieren durften und Protagonist Hopper (Taylor Kitsch aus "John Carter") das Kommando über zwei noch einsatzfähige Kampfschiffe zufiel, werden tatsächlich mit List und Strategie Schiffe versenkt. Freunde von opulentem Zerstörungskino kommen bei diesen Gefechten und der Destruktionsshow der Aliens auf ihre Kosten. Weil die Gewaltdarstellung nahezu blutarm, kein Opfer wirklich im Bild zu sehen ist, braucht der Jugendschutz nicht in Stellung zu gehen, wenn Spielegigant Hasbro nach "Transformers" und "G.I. Joe" sein drittes Franchise im Fahrwasser von "Independence Day" positioniert. kob.

Battleship

Die Existenz der Erde steht auf dem Spiel, als außerirdische Raumschiffe ein internationales Marinemanöver vor Hawaii angreifen. Plötzlich befindet sich die Flotte im Krieg gegen einen gefährlichen Gegner, der den gesamten Planeten in Schutt und Asche legen will. Wenn die Menschheit dieses galaktische Inferno überleben soll, muss sie die übermächtigen Kampfmaschinen der Aliens besiegen ...

Von den Machern von "Transformers" kommt dieses actiongeladene Special-Effects-Abenteuer, in dem Taylor Kitsch, Liam Neeson, Alexander Skarsgård und Pop-Ikone Rihanna vollen Einsatz bringen müssen.

Quelle: Universal Pictures

- Trailer "Battleship - Das Videospiel"

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Taylor Kitsch   als Alex Hopper
  Alexander Skarsgård   als Stone Hopper
  Rihanna   als Raikes
  Brooklyn Decker   als Samantha
  Tadanobu Asano   als Nagata
  Greg Gadson   als Mick
  Liam Neeson   als Admiral Shane
  Josh Pence   als Chief Moore
  Jesse Plemons   als Ordy
  Hamish Linklater   als Cal
  Stephen Bishop   als OOD Taylor
 
Regie:  Peter Berg  
Buch:  Erich Hoeber  
  Jon Hoeber  
Musik:  Steve Jablonsky  
Kamera:  Tobias A. Schliessler  
Produzent:  Peter Berg  
  Sarah Aubrey  
  Brian Goldner  
  Scott Stuber  
  Duncan Henderson  
  Bennett Schneir  

Hasbro macht "Action Man" und "Mr. Monopoly" zu Kinohelden

Erneut drängt der Spielzeugkonzern Hasbro auf die Leinwand. Ridley Scott, Monopoly und eine Muskelpuppe sollen die Kinosäle füllen.

Hurra: "Action Man" und "Mr. Monopoly" dürfen ins Kino (Foto: amazon, Hasbro) Großansicht

Hurra: "Action Man" und "Mr. Monopoly" dürfen ins Kino (Foto: amazon, Hasbro)

Mit der "Transformers"-Reihe gelang es dem Spielzeugriesen Hasbro, verstaubtes Spielzeug wieder zu Bestsellern zu machen. Der nächste Versuch schlug fehl: Das "Battleship" soff an der Kinokasse ab. Jetzt sollen drei weitere Kinderzimmer-Klassiker die Kinokassen zum klingeln bringen.

Nach dem Flop mit "Battleship" verlor Filmriese Universal die Lust an Hasbro-Filmen, zuviel Geld wurde dabei versenkt. Doch der Spielzeughersteller drängt unverdrossen auf die Leinwand und präsentierte nun mit Emmet/Furler Films einen neuen Finanzier und Koproduzenten.

Das Unternehmen stellt derzeit den Knastthriller "The Tomb" mit Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone auf die Beine.

Vier gefräßige Hippos gegen "Toy Story"

Gemeinsam wollen Hasbro und Emmet/Furler drei Filme realisieren: Der gute alte "Action Man" soll "G.I. Joe" Konkurrenz machen, könnte es angesichts seines Alters aber auch mit den "Expendables" aufnehmen. Für das Geschicklichkeitsspiel "Hippo Flipp" mit vier gefräßigen Flusspferden gibt es ebenfalls grünes Licht, hier ist ein Animationsfilm geplant.

Zuerst ist aber der Brettspielklassiker "Monopoly" an der Reihe. Dieses Projekt liegt den Hasbro-Bossen besonders am Herzen und hat durch seine weltweite Bekanntheit auch das größte Hit-Potenzial. "Monopoly" soll bereits 2013 über "Los" gehen.

Ursprünglich war geplant, dass "Prometheus"-Macher Ridley Scott den Kapitalisten "Mr. Monopoly" zum Leben erweckt. Aber statt im Regiestuhl wird Scott wohl nur im Produzentensessel Platz nehmen.

 

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