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Bekenntnisse einer Highschool Diva

Teeniekomödie über die ganz normalen Pubertätsprobleme einer 15-Jährigen schrillen New Yorkerin, die sich an das Provinzleben gewöhnen muss.


Bekenntnisse einer Highschool Diva

Leihvideo

Erhältlich seit:
11.11.2004

Originaltitel: Confessions of a Teenage Drama Queen

Komödie

USA 2004
Laufzeit: 86 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Lindsay Lohan
Alison Pill
Megan Fox

Regie: Sara Sugarman
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Teeniekomödie über die ganz normalen Pubertätsprobleme einer 15-jährigen, schrillen New Yorkerin, die sich an das Provinzleben gewöhnen muss.

Lola ist von den Plänen ihrer Mutter genervt (Foto: Buena Vista) Großansicht

Lola ist von den Plänen ihrer Mutter genervt (Foto: Buena Vista)

Lola (Lindsay Lohan) ist sauer, als sie mit ihrer Mutter aus New York City in ein langweiliges Kuhkaff in New Jersey ziehen muss.

An ihrer neuen Schule macht sie jedoch schnell die Bekanntschaft mit der neuen Freundin Ella (Alison Pill), dem süßen Sam (Eli Marienthal) und Zicke Carla (Megan Fox), mit der sie um die Hauptrolle in der Schulaufführung von "Pygmalion" konkurriert.

Als sich ihre Lieblingsband auflöst, will Lola gegen Mamas Willen zu deren Abschiedskonzert nach New York.

Zwei Diven auf dem Weg zum Rock-Konzert (Foto: Buena Vista) Großansicht

Zwei Diven auf dem Weg zum Rock-Konzert (Foto: Buena Vista)

Pubertät und Teenagerfantasien

Lindsay Lohan begeisterte die junge weibliche Fangemeinde zuletzt mit der rockig-flotten Komödie "Freaky Friday" und tritt nun erneut in einer Disney-Komödie über Pubertätsprobleme auf.

Mit musikalischen Einlagen und einem Mix aus Realität und Teenagerfantasien ist der auf dem beliebten Mädchenroman von Dyan Sheldon basierende, niedliche Jugendfilm ein nicht minder charmanter Nachfolger der Hitkomödie "Popstar auf Umwegen" mit Kollegin Hilary Duff.

Bekenntnisse einer Highschool Diva

Teenstar Lindsay Lohan begeisterte ihre Fangemeinde von jungen Mädchen zuletzt mit der rockig-flotten Komödie "Freaky Friday" und tritt nun erneut in einer Disney-Komödie um (teils eingebildete) typische Pubertätsprobleme auf. Statt eine Gitarre zu bearbeiten, schmettert sie diesmal für ein Schulmusical recht kompetent ins Mikro. Diese musikalischen Einlagen sowie das Vermischen von Realität und träumerischer Fantasy erinnern unweigerlich an die (US-) Hitkomödie " Popstar auf Umwegen" ihrer Kollegin Hilary Duff, mit der Lohan ohnehin häufig verglichen wird.

Lola Cep ist am Boden zerstört, als ihre Mutter beschließt, von der pulsierenden Metropole New York City in das langweilige Kuhkaff (unterstrichen von einem Muhen beim Einblenden des Ortsschilds) Dellwood in New Jersey umzuziehen. Die individualistische 15-Jährige, deren schillernde Persönlichkeit sich in ihren kunterbunten Secondhand-Klamotten widerspiegelt, macht am ersten Tag in ihrer neuen Schule drei entscheidende Bekanntschaften: ihre neue beste Freundin Ella (Alison Bill als braves Mauerblümchen), den süssen Sam (Eli Marienthal) und die eingebildete Zicke Carla (perfekt frostig-versnobt: Megan Fox in ihrem Debüt). Mit Ella verbindet sie auf Anhieb ihre gemeinsame Anbetung der "poetischen" Rockband Sidarthur und mit der ambitionierten Carla das Bestreben, für die Hauptrolle in der modernisierten Schulaufführung von "Pygmalion" besetzt zu werden. Lola bekommt den Part, doch dann erlebt sie eine Katastrophe, als Sidarthur sich auflöst und ihre Mutter sie zunächst nicht zum Abschiedskonzert im Big Apple gehen lassen will. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und zwar nicht nur zur Show, sondern auch zur anschließenden Afterparty. Schließlich hat sie mit Carla, deren Vater Anwalt für die Band ist, gewettet, sie bei der Party zu treffen.

Das Drehbuch wurde von dem beliebten Mädchenroman von Dyan Sheldon adaptiert, wobei die Umsetzung etwas sprunghaft und stark komprimiert anmutet. Regisseurin Sara Sugarman ("Very Annie Mary") hält bei ihrer Inszenierung in erster Linie einen naiv-niedlichen Erzählton aufrecht, bei dem nicht allzu nachdrücklich mit dem pädagogischen Zeigefinger gewackelt wird. Kleine und größere Lügen sind entschuldbar, das vorübergehende Entwenden eines Kostüms hat keine Konsequenzen, und ein alkoholsüchtiger Rockstar wird durch die entrüstete Schelte des Titelteenies zur Entziehungskur motiviert. Ausführlich abgedeckt werden die Aspekte Rivalität und Freundschaft. Doch Lolas romantische Gefühle für Sam, dem minimale Leinwandzeit zugestanden wird, werden zur absoluten Nebensächlichkeit degradiert. Wenn sie sich beim Happy End schließlich erstmals küssen, hat der Zuschauer emotional nichts in ihre Beziehung investiert. Der Hauptzielgruppe von kleinen Teenies dürfte dies allerdings weitgehend egal sein. Sie werden sich hingegen am poppigen Soundtrack und energievollen Tanzeinlagen erfreuen. ara.

Darsteller:  Lindsay Lohan   als Lola
  Alison Pill   als Ella
  Megan Fox   als Carla
  Glenne Headly   als Karen
  Carol Kane   als Miss Baggoli
  Eli Marienthal   als Sam
  Adam Garcia   als Stu
  Sheila McCarthy   als Mrs. Gerard
  Tom McCamus   als Calum
  Richard Fitzpatrick   als Mr. Gerard
 
Regie:  Sara Sugarman  
Buch:  Gail Parent  
Musik:  Mark Mothersbaugh  
Kamera:  Stephen H. Burum  
Produzent:  Jerry Leider  
  Robert Shapiro  
 

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