
Im Jahre 1935 entdeckt der französische Archäologe Desfontaines den erfreulich unversehrten Sarkophag einer scheinbar bestens erhaltenen Mumie, welcher gleichwohl gewisse Teile und Grabbeigaben zu fehlen scheinen. Obgleich eine Reihe mysteriöser Todesfälle sein Team lichtet, bringt Desfontaines den Körper in den Pariser Louvre, wo er knapp 70 Jahre später und nach einer Laserbehandlung neues, unheiliges Leben entwickelt. Lisa, eine nichtsahnende Dame aus der Nachbarschaft, gerät dabei in Turbulenzen.
Galliens Antwort auf "Das Phantom der Oper" debütierte auf dem Fantasy Filmfest 2002, präsentiert Sophie Marceau als die Schöne, CGI-Effekte als das Biest, und zieht eine goldstrahlend-sinnleere Bilderflut klar dem Inhalt vor. Mit Frankreichs kultiger Fernsehserie gleichen Namens, die im Jahr 1965 angeblich sogar Staatschef De Gaulle wochenlang vor den Bildschirm bannte, hat das effektvolle Fantasyspektakel nur mehr Titel und Spielort gemein, was deutsche Fans (im Gegensatz zu französischen) aber nur wenig kratzen dürfte.