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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.11.2005
Deutschland 2004
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6
Dana Vávrová
Daniel Morgenroth
Josephina Vilsmaier
Regie: Joseph Vilsmaier
Concorde Home Entertainment

Nachdem sein aufwändiges Künstler-Biopic "Marlene" und die in der Nazi-Zeit angesiedelte Liebesgeschichte "Leo und Claire" zuletzt nicht unbedingt den Geschmack des Publikums trafen, hat sich Bayerns umtriebigster Filmemacher Joseph Vilsmaier seiner großen Erfolge "Herbstmilch" und "Schlafes Bruder" entsonnen und erzählt nach Adalbert Stifter eine wuchtige Alpen-Saga um Liebe und Hass, Eifersucht und Versöhnung. Mit der Mischung aus Heimat- und Weihnachtsfilm möchte Concorde das Familienpublikum erreichen. Eine Rechnung, die dank winterlichem Starttermin und altersübergreifender Story aufgehen könnte.
Fünffacher Gewinner des Bayerischen Filmpreises, Gewinner des Deutschen Filmpreises und seit letztem Jahr auch Träger des Bayerischen Verdienstordens. Trotz Rückschlägen in der jüngeren Vergangenheit zählt Joseph Vilsmaier fraglos zu den renommiertesten, erfolgreichsten und auch eigenwilligsten deutschen Filmschaffenden. Und wie kaum ein anderer umgibt sich der gebürtige Münchner am liebsten mit der Familie, überträgt Ehefrau Dana Vavrova und seinen Töchtern Hauptrollen, vergisst aber auch Freunde wie Jürgen Schornagel, Max Tidof, Katja Riemann oder den Drehbuchautoren Klaus Richter nicht. Sie alle hat Vilsmaier nun für "Bergkristall" in die raue, verschneite Welt der Alpen mitgenommen. "Bergkristall" basiert auf einer rund 150 Jahre alten Novelle des österreichischen Literaten Adalbert Stifter und erzählt die ewig gültige Geschichte eines Liebespaars, das aus zwei verfeindeten Dörfern stammt. Dieser Fehde zum Trotz - Romeo und Julia standen wohl Pate - geben sich der Schuster Sebastian (Daniel Morgenroth) aus Gschaid und die Färberstochter Susanne (Vavrova) aus Millsdorf das Ja-Wort. Doch Jahre später muss Susanne unter dem Druck der Dorfbewohner nach Millsdorf zurückkehren. Leidtragende sind die Kinder, die nun zwischen Vater und Mutter, Dorf und Dorf, hin und herpendeln. Bei einer dieser Wanderungen geraten der 13-jährige Konrad (Francois Göske, Kreuzkamm Junior aus dem "fliegenden Klassenzimmer") und seine kleine Schwester Sanna (Josefina Vilsmaier) in ein schweres Unwetter. Da entsinnen sie sich der Legende um den sagenumwobenen Bergkristall, mit dessen Hilfe sie ihre Eltern wieder zusammenbringen wollen. Derweil tobt der Schneesturm immer gnadenloser.
Um Liebe und Verrat, um Freiheit und Familie, um Eifersicht und Hass geht es in diesem bildgewaltigen Mix aus modernem Heimatfilm, anrührendem Familiendrama und beschaulichem Weihnachtsmärchen. Etwas unnötig allerdings eine in der Jetztzeit angesiedelte Rahmenhandlung, in der Herbert Knaup und Katja Riemann als Skitouristenpaar mit ihren Kindern Stifters adaptierter Geschichte lauschen. Der Kern der Handlung, die eigentliche Suche nach dem legendären Bergkristall, belohnt schließlich alle Freunde des klassischen Melodrams mit einem dick aufgetragenen Happy Ending, in dem sich erst Sebastian und Susanne, dann auch noch die verfeindeten Dorfbewohner in die Arme fallen. Versöhnliches zur Vorweihnachtszeit für Jung und Alt - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen. lasso.
Der preisgekrönte Regisseur Joseph Vilsmaier (u.a. "Herbstmilch", "Comedian Harmonists", "Schlafes Bruder") erzählt eine bewegende Geschichte von Liebe und Hass, Vertrauen und Versöhnung, Mensch und Natur, Tradition und Familie vor einer beeindruckenden Bergkulisse - nach der gleichnamigen Novelle von Adalbert Stifter aus dem Jahre 1853.
Eigentlich ein schöner Tag, um in den ersehnten Winterurlaub zu starten - die Kinder Lisa und Marc freuen sich auf Wintersport und Spaß mit ihren Eltern im Bergdorf Gschaid. Kurz nach der Ankunft rollt eine Lawine mit gewaltigem Getöse zu Tal. Die Bergkette, vor wenigen Minuten noch eine pittoreske Kulisse, wird zur drohenden Wand. Die Familie flüchtet zu Onkel Ernst ins gemütliche Pfarrhaus. Im Schein von Kerzen und Petroleumlampe entdecken die Kinder einen geheimnisvoll leuchtenden Bergkristall. Der Pfarrer erzählt ihnen von der mystischen Geschichte des Steins, die sich vor über hundert Jahren zutrug, eine Legende über Liebe, Hass und den Triumph des Gefühls. Es war einmal...
Tiefe Feindschaft herrscht zwischen den Bewohnern von Gschaid und Millsdorf. In Gschaid gelten Sebastian und Andreas als die besten Freunde, sie schauen gemeinsam den Mädels hinterher, genießen ihre Jugend und stoßen auf ihre Männerfreundschaft an. Doch dann verliebt sich der Schuster Sebastian in die Färberstochter Susanne aus dem reichen Millsdorf. Deren Vater jagt ihn zwar mit dem Gewehr vom Grund, aber irgendwann gibt er nach und das junge Paar bricht erwartungsvoll auf nach Gschaid. Es stößt auf eine Mauer von Feindseligkeit, einzig der Pfarrer zeigt etwas Freundlichkeit. Die Jahre ziehen vorbei, auch mit zwei Kindern, dem 13jährigen Konrad und der 11jährigen Sanna, bleibt Susanne eine Fremde in Gschaid. Die Aggressionen gegen die junge Frau weiten sich auf die Kinder aus und auch Sebastians Werkstatt leidet. Die Dorfbewohner wollen ihre Schuhe erst wieder zu ihm geben, wenn Susanne verschwunden ist. Bei den Eheleuten gibt ein Wort das andere, Susanne will sich nicht mehr demütigen lassen, Sebastian versteigt sich zu der Bemerkung, er hätte sie vielleicht nicht heiraten sollen. Tief verletzt fasst die Frau den Entschluss, für einige Zeit zu ihren Eltern nach Millsdorf zurückzukehren, bis die Wogen sich geglättet haben. Konrad, der das Schuster-Handwerk lernt, will bei seinem Vater bleiben und Sanna beim Bruder, die Geschwister nehmen jedes Wochenende den langen Weg nach Millsdorf in Kauf, drei Stunden hin, drei zurück. Als der Vater ihnen das Märchen vom Bergkristall erzählt, der Liebende wieder zusammenbringt, wünschen sie sich nichts sehnlicher als den Bergkristall für ihre Eltern, um wieder eine Familie zu sein.
Der frühe Wintereinbruch verhindert weitere Millsdorf-Besuche bis zum Frühjahr. Doch dann sorgt ein Föhnsturm für besseres Wetter und beendet das wochenlange Schneetreiben, es flirrt eine seltsam laue Luft im Tal. Der Vater lässt die Kinder an Heiligabend ziehen als Konrad ihm verspricht, bei schlechtem Wetter bei der Mutter zu übernachten. Sie marschieren fröhlich los und kommen wohlbehalten in Millsdorf an, bevor es dunkelt, machen sich die Kinder auf den Rückweg durch die Winteridylle. Plötzlich schlägt das Wetter um, es beginnt zu schneien, sie verirren sich im dicken Nebel, Konrad verletzt sich beim Sturz in eine Spalte und in der Ferne ertönt das Heulen eines Wolfes. In der undurchdringlichen Finsternis entgehen die Kinder nur knapp einer Lawine, rutschen in eine Tropfsteinhöhle aus Eis, finden dann doch einen Ausgang und stapfen erneut im Kreis durch den Schnee. Erschöpft sinken die Geschwister an einem Felsen nieder, einen glänzenden Bergkristall in Händen.
Sebastian hat unterdessen Hilfe in Gschaid mobilisiert...
Quelle: Concorde
Die DVD-Ausstattung ist identisch mit der DVD "Bergkristall" aus der Home Edition. Neben der DVD umfasst die Limited Edition die 88-seitige Taschenbuchausgabe der Novelle "Bergkristall" von Adalbert Stifter aus dem insel taschenbuch Verlag.
Nicht verwendete Szenen
Making-Of
Das Geheimnis der Bergkristalls
Informationen zu Cast & Crew inklusive Interviews
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Dana Vávrová | als Susanne | |
|---|---|---|---|
| Daniel Morgenroth | als Sebastian | ||
| Josephina Vilsmaier | als Sanna | ||
| François Goeske | als Konrad | ||
| Max Tidof | als Pfarrer Ernst | ||
| Christian Nickel | als Andreas | ||
| Jürgen Schornagel | als Färber | ||
| Tom Wlaschiha | als Schafhirt Philipp | ||
| Andreas Nickl | als Holzknecht Michl | ||
| Michael Schönborn | als Lehrer | ||
| Katja Riemann | als Karin | ||
| Herbert Knaup | als Paul | ||
| Paula Riemann | als Lisa | ||
| Frederick Lau | als Marc | ||
| Reinhard Forcher | als Leitnerbauer | ||
| Ulrike Beimpold | als Leitnerbäuerin | ||
| Theresa Vilsmaier | als Maria | ||
| Doris Plörrer | als Färberin | ||
| Carmen Gratl | als Frau von Andreas | ||
| Regie: | Joseph Vilsmaier | ||
| Buch: | Klaus Richter | ||
| Musik: | Christian Heyne | ||
| Stefan Busch | |||
| Kamera: | Peter von Haller | ||
| Produzent: | Joseph Vilsmaier | ||
| Markus Zimmer | |||
Bergkristall (Limited Edition inkl. Taschenbuch) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Inkl. 88-seitige Taschenbuchausgabe der Novelle "Bergkristall" von Adalbert Stifter, Entfallene Szenen, Making of, Featurette, Biografien, Interviews, 8-seitiges Booklet
Die DVD-Ausstattung ist identisch mit der DVD "Bergkristall" aus der Home Edition. Neben der DVD umfasst die Limited Edition die 88-seitige Taschenbuchausgabe der Novelle "Bergkristall" von Adalbert Stifter aus dem insel taschenbuch Verlag.
Nicht verwendete Szenen
Making-Of
Das Geheimnis der Bergkristalls
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