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Best in Show

Weitgehend improvisierte Komödie, die in die weite Welt der Hundeshows entführt.


Best in Show

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Erhältlich seit:
28.09.2001

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Michael Hitchcock
Parker Posey
Eugene Levy

Regie: Christopher Guest
Warner Home Video Germany

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Best in Show

Bluthund, Pudel, Pekinese - so unterschiedlich die Hunderassen auch sein mögen, hier haben sie eines gemeinsam: Herrchen und Frauchen, die ihren Liebling unbedingt als Gewinner der in Philadelphia stattfindenden, gigantischen Mayflower Kennel Club Hunde-Show sehen wollen. Ob Yuppie-Anwalt oder Fischereiladenbesitzer, sie alle trainieren ihre Vierbeiner intensiv für Ruhm, Ehre und ein sattes Preisgeld. So versammeln sich in der Arena letztlich nicht nur Vierbeiner jeglicher Couleur, sondern auch an Exzentrizität kaum zu überbietende Zweibeiner.

Wie schon Woody Allen in "Zelig" oder "Sweet and Lowdown" bediente sich Multitalent Christopher Guest ("Angriff der 20-Meter-Frau") hier eines besonderen Kniffs: Er inszenierte eine fiktive Dokumentation um eine Hundeshow, für die er obendrein das Drehbuch schrieb und eine Rolle übernahm. Äußerst lebensnah nimmt er die geradezu kultische Verehrung auf die Schippe, mit der Hundebesitzer ihre eigenen Neurosen am Haustier ausleben. Ein schwungvoller und mit Witz inszenierter Tipp für Liebhaber skurrilen Spaßes.

Best in Show

Zwischen trefflicher Tierliebe und mokierendem Menschenspott treibt Christopher Guest seinen unterhaltsamen Film in köstliche Bizarrerien lustvoll grotesker Situationssatiren. Seine Menschen, die allesamt auf den Hund gekommen sind, haben eins gemeinsam: schönste Neurosen, die sie an ihren Haustieren ersatzbefriedigend auslassen. So dürfte seine arabeske Komödie ein großes Publikum von Menschen mit Hunden und mit Vorlieben für Macken, Humor und Schadenfreude erheitern.

Aus allen US-staatlichen Himmelsrichtungen kommen Hunderte von Hundebesitzern nach Philadelphia zur berühmten Mayflower Dog Show, die für die Vierbeiner natürlich längst nicht so wichtig ist wie für deren Halter, die mit dieser tierischen Schönheitskonkurrenz einem der größten Augenblicke ihres Lebens entgegenfiebern. Christopher Guest und sein Koautor Eugene Levy haben auf diversen Hundewettbewerben recherchiert und staunend die Intensität dieser Veranstaltungen vor und hinter den Kulissen erfahren, eine Welt für sich entdeckt, in der Leute jedes Wochenende zu einer anderen Hundeshow fahren und darin ihren Lebensinhalt finden. So hat auch dieser Film sein gerüttelt Maß an exzentrischem Flair, das über die Komik einer Ansammlung skurriler Typen hinausgeht. Da hat sich Christopher Guest gleich selbst eine ziemlich krasse Rolle zugeschrieben, einen auf Harlan Pepper hörenden Bluthund-Besitzer aus North Carolina, der dort einen Angler-Laden betreibt. Die Yuppie-Anwälte Meg (Parker Posey) und Hamilton Swan (Michael Hitchcock) trainieren ihren neurotischen Weimaraner Beatrice in Illinois für die Show. Gerry Fleck (Drehbuch-Koautor Eugene Levy) ist Vertreter für Herrenoberbekleidung in Florida, ein sanftmütiger Zeitgenosse, dessen temperamentvolle Ehefrau Cookie überall Boyfriends zu haben scheint: Terrier Winky soll das Image des Ehepaares auf der Hundeshow möglichst mit dem großen Preis aufpolieren. In New York verhätschelt das Schwulen-Paar Scott, professioneller Hundebetreuer, und Stefan, Friseur, den gemeinsamen Pekinesen Miss Agnes. Der Pudel Rhapsody in White soll dem wohlhabenden Leslie Ward Cabot und seiner üppigen jungen Gattin Sherri Ann erneut die Auszeichnung bringen, nachdem er bereits zweimal Champion war. Hundebetreuerin Christy soll für den Sieg garantieren. Christopher Guest inszeniert mit Schwung und Witz und gibt der Mayflower Dog Show schließlich sogar dokumentarisches Flair. Sozusagen live vom Ort des Geschehens, der riesigen Arena mit den vorgeführten Hunden lässt er zwei Kommentatoren mit kabarettistischer Komik und hart an der Grenze zur Klamotte berichten, mit sichtlicher Lust am Jux gespielt von Jim Piddock und Fred Willard. "Wer kleine Kinder und Hunde hasst, kann kein schlechter Mensch sein", sagte einst der grandiose Anarcho-Komödiant W. C. Fields. Er hätte seine diebische Freude an diesem Film gehabt. Wir haben sie dafür umso mehr. fh.

Darsteller:  Michael Hitchcock   als Hamilton Shaw
  Parker Posey   als Meg Swan
  Eugene Levy   als Gerry Fleck
  Catherine O'Hara   als Cookie Fleck
  Christopher Guest   als Harlan Pepper
  John Michael Higgins   als Scott Donlan
  Michael McKean   als Stefan Vanderhoof
  Jennifer Coolidge   als Sherri Ann Ward Cabot
  Jane Lynch   als Christy Cummings
  Fred Willard   als Buck Laughlin
  Bob Balaban   als Dr. Theodore W. Millbank III
  Ed Begley Jr.   als Hotel Manager
  Trevor Beckwith   als Jim Piddick
  Larry Miller   als Former B.F.
 
Regie:  Christopher Guest  
Buch:  Christopher Guest  
  Eugene Levy  
  Robert Schaefer  
Musik:  Jeffery CJ Vanston  
Produzent:  Karen Murphy  
 

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Features

 

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Parker Posey

Amerikanische Schauspielerin, die vom Magazin "Time" als "Queen of the Indies" bezeichnet wurde, weil sie zwischen 1994 und 2004 in 32...

 

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Eugene Levy

Kanadischer Schauspieler und Drehbuchautor. Eugene Levy war bereits in seiner Heimat ein populärer TV-Komiker, als er weltweit späten Ruhm in der...