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Beste Zeit

Bittersüße Coming-of-Age-Geschichte um Freundinnen in der bayerischen Provinz.


Beste Zeit

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Erhältlich seit:
31.01.2008

Komödie

Deutschland 2007
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Rosalie Thomass
Anna Maria Sturm
Ferdinand Schmidt-Modrow

Regie: Marcus H. Rosenmüller
Highlight Communications (Deutschland)

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Mit seinem dritten Film trifft Regie-Shootingstar Marcus H. Rosenmüller nach "Wer früher stirbt ist länger tot" und "Schwere Jungs" erneut voll ins Schwarze.

Freundinnen durch Dick und Dünn: Kati und Jo sind lebenshungrig und wollen alles (Foto: Constantin) Großansicht

Freundinnen durch Dick und Dünn: Kati und Jo sind lebenshungrig und wollen alles (Foto: Constantin)

Viel los ist nicht im Dachauer Land. Während Kati (Anna Maria Sturm) mit ihrer Freundin Jo (Rosalie Thomass) um die Häuser zieht, denkt sie immer nur an den coolen Mike (Florian Brückner). Aber die Schwüre der "großen Liebe" halten sich in Grenzen, der blonde Boy hat immer was zu tun - mal bereitet er ein Fußballspiel vor, muss mit seinen Kumpels nach München fahren oder heim zur Mama Mittagessen.

Das steckt Kati alles locker weg, der Himmel hängt eben voller Geigen, auch wenn sie mal über die Fettröllchen an der Hüfte klagt. Nachts klauen die Mädels einfach den Wagen der Eltern und feiern um Mitternacht Katis 17. Geburtstag unterm Sternenhimmel. Hallo, wir kommen - was kostet die Welt, die "beste Zeit" kann beginnen. 1000 Träume wünscht Jo dem Geburtstagskind - Fahrtwind im Haar, ein Bier in der Hand und den Mond als Wegweiser.

Der Mike ist auf den ersten Blick schon ein cooler Typ (Foto: Constantin) Großansicht

Der Mike ist auf den ersten Blick schon ein cooler Typ (Foto: Constantin)

Nicht jeder Kerl ist auch ein Held

Aber so einfach ist das Leben nicht. In die Disco kommt das Duo nicht rein, Super-Stress mit dem autoritären Vater, Ärger mit der geduldigen Mutter und mit Mike, das ist auch ein Schlag ins Wasser. Wenn sie ihn wirklich mal braucht, lässt er sie hängen. Nur der hilfsbereite Rocky (Ferdinand Schmidt-Modrow), ein Freund aus Kindertagen, hilft ihr, wenn's brennt.

Und dann flattert die Einladung zum Schüleraustausch nach Amerika auf den Tisch. Kati ist hin- und hergerissen zwischen Lust auf die Ferne und Heimattreue. Sommerkino von seiner schönsten Seite.

Beste Zeit

Heimat und Freiheit sind erneut das zentrale Thema von Marcus H. Rosenmüllers erstem Teil einer Trilogie über das Erwachsenwerden in der bayerischen Provinz.

Man muss nicht sofort von einer "Bayerischen Nouvelle Vague" sprechen, aber es heimatet schon sehr stark in Marcus H. Rosenmüllers Mundart-Filmen. Was bei "Wer früher stirbt, ist länger tot" noch als Wagnis schien, ist nun erfolgreiches Programm - auch wenn so manches Nordlicht die Ohren spitzen muss. Im Dachauer Land steppt nicht gerade der Bär, sondern sagen sich Hase und Fuchs gute Nacht. Kein Wunder, dass Kati und ihre beste Freundin Jo am liebsten auf der Wiese liegen und den kleinen Fluchten und jugendlichen Träumen nachhängen. Zuallererst dem von der großen Liebe, für Kati der Bundeswehrsoldat Mike, ein cooler und blonder Typ mit wenig Initiative zu einem Tête à Tête und der, wenn sie ihn wirklich mal braucht, durch Abwesenheit glänzt. Mit dem gestrengen Vater gibt's Stress wie auch mit der geduldigen Mutter. In diese Situation flattert überraschend die Zusage für ein Schüler-Austauschprogramm ins Haus. Ein Jahr USA! Wo andere sofort begeistert den Koffer packen würden, packt Kati die Angst vor der Ferne. Die Entscheidung, wegzugehen oder dazubleiben, fällt ihr schwer, auch wenn Jo sie ermuntert "daheim versäumst nix, wasd net schon zehn Mal erlebt hast, und no zwanzig Mal erleben wirst".

Der Heimatfilm feiert sein modernes Comeback in dieser bittersüßen Coming of Age-Geschichte, die ihren zwischen Wünschen und Wirklichkeit hin- und hergerissenen Protagonisten bei den alltäglichen Aufmüpfigkeiten und Ausbrüchen liebevoll zuschaut. Es zählen nicht die großen Utopien, sondern die nahen und erreichbaren Ziele, das wohlige Zusammengehörigkeitsgefühl. Natürlich wäre es für einen Kinofilm einfach schöner, wenn die Heldin mit einem Tränchen im Auge alles hinter sich lässt, statt den Absprung nicht zu schaffen. Aber "Beste Zeit" ist der erste Teil einer Fernseh-Trilogie, die mit "Beste Gegend" und "Beste Chance" bis 2009 fertig gestellt sein soll. Da heißt es, sich in Geduld üben. Und das fällt bei dem in ihrer Frische und Natürlichkeit überzeugendem Schauspielerinnen-Duo von Anna Maria Sturm und Rosalie Thomass nicht schwer. Wenn die beiden Katis 17. Geburtstag unterm Sternenhimmel feiern und auf die "Beste Zeit" hoffen, über das Leben philosophieren und dabei dieses Kribbeln vor der Zukunft spüren, das Hochgefühl der eigenen Stärke, dann trifft Rosenmüller genau ins Schwarze. mk.

Beste Zeit

Fahrtwind, Freiheit und hoffentlich bald mal der richtige Typ, das ist es, was sich Kati (Anna Maria Sturm) und
ihre beste Freundin Jo (Rosalie Thomass) wünschen, wenn sie nachts von den üppigen satten Wiesen Bayerns
in den Sternenhimmel schauen. Eines schönen Tages scheint dann allerdings die Zeit des Träumens vorbei zu
sein. Denn Kati erhält endlich ihre lang ersehnte Zusage für den Schüleraustausch in die USA. Nichts steht also
der besten und abgefahrensten Zeit ihres Lebens mehr im Weg - oder ist es vielleicht zuhause doch nicht so
schlecht...?

BESTE ZEIT erzählt von zwei Freundinnen, die in der bayerischen Provinz aufwachsen und ihren Weg ins Leben
suchen, hervorragend gespielt von den Schauspielerinnen Anna Maria Sturm und Rosalie Thomass. Regisseur
Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt ist länger tot", "Schwere Jungs") beweist erneut sein Gespür für
den Heimatfilm, der ohne Kitsch vom Lebensgefühl auf dem Land erzählt: charmant und voller bildstarker
Poesie.

Marcus H. Rosenmüller:
"Ich mache Filme, damit die Menschen sich am Leben freuen."

Quelle: Highlight

Hörfilmfassung für Sehbebinderte, Blick hinter die Kulissen (ca. 10 Min.), Interviews (ca. 23 Min.), Darstellerinfos,
Drehorte, Filmtipp "Beste Gegend"

Quelle: Highlight

Darsteller:  Rosalie Thomass   als Jo
  Anna Maria Sturm   als Kati
  Ferdinand Schmidt-Modrow   als Rocky
  Florian Brückner   als Mike
  Stefan Murr   als Lugge
  Volker Bruch   als Toni
  Andreas Giebel   als Katis Vater
  Johanna Bittenbinder   als Katis Mutter
  Peter Mitterrutzner   als Katis Opa
  Bettina Redlich   als Jos Mutter
  Heinz-Josef Braun   als Jos Vater
  David Zimmerschied   als Steve
  Stefan Betz   als Theo
 
Regie:  Marcus H. Rosenmüller  
Buch:  Karin Michalke  
Musik:  Gerd Baumann  
Kamera:  Helmut Pirnat  
Produzent:  Nils Dünker  
  Joke Kromschröder  

"Beste Zeit" beginnt am 31. Januar

Marcus H. Rosenmüllers erster Teil einer Trilogie über das Erwachsenwerden in der bayerischen Provinz, "Beste Zeit", feiert am 31. Januar Premiere auf DVD.

Erzählt liebevoll von einer Jugend auf dem Lande: "Beste Zeit" (Foto: Constantin) Großansicht

Erzählt liebevoll von einer Jugend auf dem Lande: "Beste Zeit" (Foto: Constantin)

Im Dachauer Land steppt nicht gerade der Bär, sondern sagen sich Hase und Fuchs gute Nacht. Kein Wunder, dass Kati und ihre beste Freundin Jo am liebsten auf der Wiese liegen und den kleinen Fluchten und jugendlichen Träumen nachhängen. Als Kati überraschend die Zusage für ein Schüler-Austauschprogramm in den USA und damit die Möglichkeit, die Provinz hinter sich zu lassen, erhält, packt sie doch die Angst vor der Ferne...

"Beste Zeit" ist der erste Teil einer Trilogie, die mit "Beste Gegend" und "Beste Chance" bis 2009 fertig gestellt sein soll.

Highlight bannt die Komödie mit einigen Extras auf einen Silberling, dazu zählt ein Blick hinter die Kulissen, Interviews, ein kurzer Teamfilm und eine Landkarte von Tandern. Darüber hinaus ist "Beste Zeit" auch als Hörfilm für Blinde verfügbar.

 

Beste Zeit in der Fotoshow

 

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Features

 

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Rosalie Thomass

2006 wurde Rosalie Thomass durch ihre Hauptrolle in der von Dominik Graf inszenierten "Polizeiruf 110"-Folge "Er sollte tot" schlagartig...

 

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Volker Bruch

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