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Beverly Hills Ninja - Die Kampfwurst

Turbulenter Slapstick-Klamauk mit John Candys Rechtsnachfolger Chris Farley ("Tommy Boy").


Beverly Hills Ninja - Die Kampfwurst

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Erhältlich seit:
08.01.2002

Originaltitel: Beverly Hills Ninja

Komödie/ Action

USA 1996
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12

Chris Farley
Nicollette Sheridan
Robin Shou

Regie: Dennis Dugan
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Beverly Hills Ninja - Die Kampfwurst

Der weiße Nordamerikaner Haru wurde als Baby an Japans Küste von Ninjas in einem Schilfkörbchen gefunden, umgehend adoptiert und in den erlesensten Techniken unterrichtet. Nach dreißig Jahren, in denen der Säugling zu einem Fleischklops beträchtlichen Umfanges gereift ist, steht er nun vor seiner größten Bewährungsprobe: auf sich selbst gestellt, will Haru in die Heimat seiner Väter zurückkehren, um eine junge Schönheit vor allerlei kriminellem Ungemach zu bewahren.

Chris Farley ("Black Sheep"), beleibter Saturday-Night-Live-Komödiant und Rechtsnachfolger des unlängst verstorbenen John Candy in der Hollywood-Nischenrolle des komischen Fettsacks, nimmt in seinem neuesten Slapstickstreich zielsicher das Martial-Arts-Kino und seine beliebtesten Klischees auf die Schippe. Im Stile der Zuckerbrüder reiht sich dabei Gag an Gag und raubt dem Zuschauer (zum Glück) die Aufmerksamkeit für die durchaus nachlässig entwickelte Story. Top Comedyhit.

Beverly Hills Ninja - Die Kampfwurst

"(Everybody is) Kung-Fu-Fighting..." Der Siebziger-Jahre-Hit von Carl Douglas ist für den vom "Saturday Night Live"-Lausebengel zum Kalauerkomödien-Filmstar aufgestiegenen Chris Farley ("Black Sheep") pfundiges Programm. Mit der Eleganz eines gestrandeten Walfischs hampelt sich der übergewichtige Farley mit trendverachtenden Topf-Haarschnitt als "Schande für alle Ninjas" durch die kindisch-alberne Martial-Arts-Parodie.

Größter Pluspunkt ist wie in Farleys vorangegangenen Filmen erneut die naiv-sympathische Liebenswürdigkeit des Protagonisten, obwohl ihm diesmal sein notorischer Sidekick David Spade nicht zur Hand geht. An seiner Stelle springen Robin Shou aus "Mortal Kombat" (präsentiert fachmännisch Karatekünste ) in der Rolle seines Beschützers und der ehemalige "SNL"-Kollege Chris Rock als beschränkter Portier ein. Dennis Dugan, der im vergangenen Jahr mit der Golfkomödie "Happy Gilmore" einen Achtungserfolg erzielte, meistert auch diese erneute Übung in infantiler Idiotie problemlos.

Farleys Figur Haru, der in einem japanischen Dojo aufgewachsen ist, macht alles falsch, was sich falsch machen läßt, stiftet Chaos, Unheil und jede Menge blaue Flecken für sich und seine Mitschüler. Eine attraktive Amerikanerin (Nicolette Sheridan aus "Agent 00") heuert Haru dennoch an, ihren Freund, den undurchsichtigen Martin Tanley (Nathaniel Parker), zu beschatten. Der entpuppt sich als Boss einer Falschgeldbande, und Haru, mittlerweile fälschlich des Mordes bezichtigt, begibt sich auf der Suche nach der unbekannten Schönen in Richtung Beverly Hills, wo ihn jede Menge gefährliche Abenteuer erwarten.

Ob er nun gegen jedes in Reichweite stehende Objekt rennt, Palmen-Rodeo betreibt oder bei der spirituellen Kommunikation mit seinem Sensei (Soon-Tek Oh) durch die Lüfte wirbelt: In der Tradition eines John Candy ist Farleys selbstironischer Slapstick stets mit einer Portion Herz und Verletzlichkeit gepaart. Auch die Hommagen an bewährte "SNL"-Standards wie James Belushis asiatischen Koch-Sketch und Farleys Strip zu "I'm Too Sexy" können trotz ihrer hinlänglichen Bekanntheit amüsieren. Flaggschiff des peppigen Soundtracks ist eine modernisierte Variante von "Kung Fu Fighting". Nicht minder pfiffig: der Einsatz des New-Wave-Hits "Turning Japanese" von den Vapors. In den USA auf Platz Eins gestartet, beweist "Kampfwurst" Farley erneut sein Wurstfingerspitzengefühl für Comedy light: Mit diesem ungehemmten Spaß sollte dem Schwergewicht unter den Spitzenkomikern auch in Deutschland der verdiente Durchbruch gelingen. ara.

Darsteller:  Chris Farley   als Haru
  Nicollette Sheridan   als Alison Page
  Robin Shou   als Gobei
  Chris Rock   als Joey
  Nathaniel Parker   als Martin Tanley
  Oh Soon-Teck   als Sensei
  Keith Cooke Hirabayashi   als Nobu
  François Chau   als Izumo
  Burt Bulos   als Mr. Ozaru
  Curtis Blanck   als Billy
  Tom Dailey   als Billys Vater
  Richard Kline  
  John Farley  
  Joe Decker  
  Charles Dugan  
 
Regie:  Dennis Dugan  
Buch:  Mark Feldberg  
  Mitch Klebenoff  
Musik:  George S. Clinton  
Kamera:  Arthur Albert  
Produzent:  Brad Krevoy  
  Steve Stabler  
  Brad Jenkel  
 

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