DVD Leihvideo

Bibi Blocksberg

Realverfilmung des Kinderbestsellers, in deren Mittelpunkt das Duell zwischen Bibi und der bösen Hexe Rabia steht.


Bibi Blocksberg

Leihvideo

Start: 15.04.2003

Kinderfilm/ Fantasy

Deutschland 2002
Laufzeit: 102 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sidonie von Krosigk
Katja Riemann
Corinna Harfouch

Regie: Hermine Huntgeburth
EuroVideo

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Ihr gutes Händchen für Kinderfilme stellt Produzentin Uschi Reich mit der ersten Realverfilmung des multimedialen Megasellers um die kleine Hexe Bibi einmal mehr unter Beweis. Fast 1,6 Mio. verkaufte Videos der Zeichentrickfigur und über 33 Mio. Audiokassetten sprechen eine deutliche Sprache - "Bibi Blocksberg" ist ein gut eingeführtes Markenzeichen. Wenn der Zauberspaß als deutsche Antwort auf "Harry Potter" nicht im Kino funktionieren sollte, müsste schon die Leinwand verhext sein. Mit einem Budget von elf Mio. Mark stand zwar nur ein Bruchteil der "Potter"-Produktionskosten zur Verfügung. Was dafür aber an stimmiger Atmosphäre (Szenenbild: Susann Bieling und Uwe Szielasko) und Tricktechnik geliefert wurde, kann sich sehen lassen. Regisseurin Hermine Huntgeburth ("Das Trio") betrat bis dato unbekanntes Terrain und vereinte für ihren ersten Kinderfilm namhafte Schauspieler wie Katja Riemann, Ulrich Noethen und Corinna Harfouch (wunderbar als Inkarnation der bösen Hexe) vor ihrer Kamera. Vor allem Jungschauspielerin Sidonie von Krosigk gibt als Bibi eine beachtliche Vorstellung und erweist sich als würdige Nachfolgerin des Zauberlehrlings. Nachdem sie durch das Herbeizaubern einer kleinen Regenwolke zwei Kinder aus den Flammen gerettet hat, soll Bibi vorzeitig von Oberhexe Walpurgia (Monika Bleibtreu) die "Kristallkugel" verliehen werden, die sie zur "richtigen" Hexe macht. Darauf ist Mutterhexe Barbara (Riemann) mächtig stolz, während den nur mit normalen männlichen Fähigkeiten ausgestatteten Vater (Noethen) ganz andere Sorgen plagen: Er hat Stress im Job und ist gar nicht begeistert über die Hexereien in seiner Familie, die ihm von seinem Chef immer wieder hämisch aufgetischt werden. Dennoch reisen Mutter und Tochter stilgerecht per Besen zur feierlichen Zeremonie auf den Blocksberg. Dort kommt es zum Eklat: Die intrigante und neidische Rabia (Harfouch) versucht, die Kugelverleihung zu boykottieren. Mit dem Erfolg, dass sie ihre eigene Hexenkugel, gespickt mit einer gestohlenen Geheimrezeptur, an Bibi übergeben muss. Hinfort setzt sie alle in ihrer dunklen Macht stehenden Tricks ein (bis zur Verwandlung in ein Streifenhörnchen), um Bibi die Kugel wieder abzujagen und macht Familie Blocksberg so lange das Leben zur Hölle, bis Mutter und Tochter (beinahe) der Hexerei abschwören. In den Bavaria-Studios und an Originalschauplätzen in Bayern entstand unter der Ägide der Kinderstoff-bewährten Produzentin Uschi Reich, die nach "Pünktchen und Anton" und "Emil und die Detektive" demnächst mit "Das Fliegende Klassenzimmer" ihre dritte Kästner-Verfilmung in Angriff nimmt, eine gelungene Mischung aus Fotorealismus und Magie à la "Harry Potter". Die Tricks um sprechende Kater, Zauberkugeln mit Buchstabensuppe und v.a. die rasanten Ritte auf Bibis Besen "Kartoffelbrei" wurden von der Münchner Digital-Effekteschmiede Scanline in einer aufwendigen Mischung aus Realdreh und Computeranimation (Bluescreen-Technik) erstellt. Gute Spezialeffekte sind eben keine Hexerei, und zauberhafte Kinderstoffe immer eine Verfilmung (Drehbuch: Elfie Donnelly) wert. boe.

Bibi Blocksberg

Regie:  Hermine Huntgeburth  
Buch:  Elfie Donnelly  
Musik:  Moritz Freise  
  Biber Gullatz  
Kamera:  Martin Langer  
Produzent:  Uschi Reich  
  Karl Blatz  
 
Darsteller:  Sidonie von Krosigk   als Bibi Blocksberg
  Katja Riemann   als Barbara Blocksberg
  Corinna Harfouch   als Rabia
  Maximilian Befort   als Florian
  Ulrich Noethen   als Bernhard Blocksberg
  Inga Busch   als Karla Kolumna
  Christian Nickel   als Tom
  Anja Sommavilla   als Schubia
  Elea Geissler   als Arkadia
  Theresa Vilsmaier   als Marita
  Edeltraud Schubert   als Geriatria
  Eva Maria Bayerwaltes   als Frau Müller-Riebensehl
  Sophie Pflügler   als Moni
  Ella Risin   als Mädchen 1
  Marina Stölzl   als Mädchen 2
  Jeanette Hain   als Annalena
  Billie Zöckler   als Frau Hübner

Ashley Tisdale als Hexe mit Selbstzweifeln

"Von deinem 16. Lebensjahr an wird alles ganz anders sein ..."

Singende Leinwand-Hexe: Ashley Tisdale (Foto: Walt Disney) Großansicht

Singende Leinwand-Hexe: Ashley Tisdale (Foto: Walt Disney)

Mit diesem nebulösen Spruch einer Wahrsagerin wird Ashley Tisdale in einer Neuverfilmung des Fantasy-Musicals "Teen Witch" konfrontiert. Doch die alte Dame behält recht: Als die Schülerin an ihrem 16. Geburtstag aufwacht, verfügt sie auf einmal über magische Kräfte.

Endlich kann sich das Mauerblümchen alle Träume erfüllen: Sie gewinnt den Mädchenschwarm ihrer Schule für sich und ist plötzlich allseits beliebt. Allerdings kommen der Jung-Hexe schnell Zweifel, schließlich ist ihre neue Popularität nichts als fauler Zauber.

Die Vorlage zu dem Remake stammt aus dem Jahr 1990. Damals war "Twin Peaks"-Darstellerin Robyn Lively in der Rolle der hexenden Schülerin zu sehen. Nachfolgerin Ashley Tisdale wurde als reiche Göre Sharpay Evans in den beiden Teilen des DVD-Erfolgs "High School Musical" bekannt. Mittlerweile hat die 23-Jährige auch eine Karriere als Popsängerin und legitime Britney-Spears-Nachfolgerin gestartet.

Willkommen im Hexenzirkel

Mädels mit magischen Kräften kommen wohl nie aus der Mode. Im Kino trieben zuletzt Harry Potters Freundin Hermine und "Bibi Blocksberg" ihr Unwesen, während sich im Fernsehen Melissa Joan Hart als total verhexte "Sabrina" durch die Wiederholung ihrer TV-Serie zaubert.

 

Bibi Blocksberg in der Fotoshow

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Katja Riemann

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