
Nacht über der großen Stadt: die unterschiedlichsten Typen sind unterwegs, ohne zu ahnen, in welch tragikomischer Weise sich ihre Wege noch kreuzen werden. Die Killer Conners und Hudson brausen durch die Vorstadt, um Aufträge für den "Engländer" zu erledigen. Als ihnen mitten in einem höllisch gefährlichen Job die clevere Luxushure Babs mitsamt einem zufällig anwesenden, schwulen Pärchen in die Quere kommt, sind die beiden Sprücheklopfer restlos überfordert.
Burt Reynolds, mit "Striptease" und "Boogie Nights" furios ins Rampenlicht zurückgekehrter Actiongott der 70er, liest die Zeichen der Zeit und leitet daraus diesen bonbonbunten, neongefluteten Comedy-Krimi ab, der ganz unverhohlen "Pulp Fiction" parodiert/nachkaspert, ohne dessen Qualität freilich auch nur im Ansatz zu streifen. Reynolds (auch Produzent) und William Forsythe hatten trotzdem ihren Spaß, der sich in lichten Momenten gar auf den geneigten Betrachter überträgt.