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Biker Boyz

Adrenalinhaltiges Action-Biker-Drama à la "The Fast and The Furious" um illegale Motorrad-Straßenrennen in Südkalifornien.


Biker Boyz

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.01.2004

Action

USA 2003
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12

Laurence Fishburne
Derek Luke
Orlando Jones

Regie: Reggie Rock Bythewood
Universal Pictures Germany

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Adrenalinhaltiges Action-Biker-Drama à la "The Fast and The Furious" um illegale Motorrad-Straßenrennen in Südkalifornien.

Ein Rennen jagt das nächste (Foto: UIP) Großansicht

Ein Rennen jagt das nächste (Foto: UIP)

Kid (Derek Luke) hat es nie verwunden: Sein Vater, der großartige Mechaniker des Motorradchampions "King of Cali" Smoke (Laurence Fishburne), kam bei einem Rennunfall ums Leben. Seitdem ist Kid besessen von dem Gedanken, Smoke seinen Titel als schnellster Motorradraser Südkaliforniens streitig zu machen.

Um aber den Anführer der legendären "Black Knights" überhaupt herausfordern zu dürfen, muss sich Kid erst auf diversen Rennen als würdig erweisen. Kurzerhand gründet Kid mit zwei guten Freunden seine multikulturelle Minigang, die "Biker Boyz".

Der Titelverteidiger mit seiner Gang (Foto: UIP) Großansicht

Der Titelverteidiger mit seiner Gang (Foto: UIP)

Männer auf Maschinen

"The Fast and the Furious" dient eindeutig als Vorbild, wenn schwarze Männer auf schweren Maschinen illegale Straßenrennen der höheren Risikostufe fahren und ein vielfältig verwobener Ersatzvater-Sohn-Konflikt seinen letztlich vorhersehbaren Lauf nimmt.

Derek Luke aus Denzel Washingtons "Antwone Fisher" spielt einen sympathischen Junghelden und findet in "Matrix"-Morpheus Laurence Fishburne einen adäquaten Gegner. Kid Rock, Orlando Jones und Lisa Bonet glänzen in Nebenrollen.

Biker Boyz

"Gib Gas, ich will Spaß" war schon das Motto von "The Fast and The Furious" und ist auch eines der Gebote des adrenalinhaltigen Actiondramas "Biker Boyz". Ebenfalls auf einem Artikel basierend wird die Untergrundszene von illegalen Straßenrennen in Südkalifornien ausgeleuchtet, wobei sich hier alles um Motorräder, Miezen und Machismo dreht. In den Hauptrollen des stuntreichen B-Movies finden sich Derek Luke, Neuentdeckung aus Denzel Washingtons Regiedebüt "Antwone Fisher Story", als hitzköpfiger Jungspund und Laurence Fishburne als souveräner Motorradclub-Präsident und regierender Rennchampion.

Regisseur und Kodrehbuchautor Reggie Rock Bythewood, dessen Debütfilm "Dancing In September" beim Sundance-Festival 2001 gezeigt wurde und das Skript für den Spike-Lee-Joint "Get On The Bus" verfasste, ist letztendlich mehr an den persönlichen Dramen der Protagonisten interessiert, denn die Motorradstunts mit dem entsprechenden Testosteron-Flair zu versehen. Obwohl sich durchaus trickreiche Stunts finden, vermittelt die Umsetzung nicht den maximalen Thrill. Mit den innovativen Bildeffekten von "The Fast and The Furious", die die Illusion eines turbogepowerten PS-Pandemoniums kreierten, hält "Biker Boyz" nicht mit. Stattdessen setzt man auf handgehaltene Kamera und geringe Ausleuchtung. Ein Midtempo Soundtrack drosselt die Geschwindigkeit zusätzlich, so dass die Rennszenen nie zu Hochtouren auflaufen.

Somit liegt der Schwerpunkt auf der Story um den 18-jährigen Kid, dessen Vater der Mechaniker des legendären "King of Cali" Smoke ist. Er ist Chef des afro-amerikanischen Bikerclubs "Black Knights" und seit vielen Jahren unangefochtener Drag Racing Champion. Bei einem Rennen kommt Kids Vaters ums Leben, und eine schwelende (und nicht hundertprozentig verständliche) Rivalität treibt den draufgängerischen Kid an, Smoke nun seinen Titel streitig zu machen. Doch bevor Smoke die Herausforderung akzeptiert, muss Kid sich beweisen und so gründet er seine eigene multikulturelle Gang, die Biker Boyz. Außerdem beginnt er mit einer bildhübschen Tätowiererin eine Liaison. Kurz vor dem finalen Rennen auf abgelegener Landstraße erfahren beide von Kids Mutter ein lange gehütetes Geheimnis, das ihren Konflikt noch persönlicher macht.

Bythewood wollte das Bikerdrama wie einen kontemporären Western inszenieren, wobei die galoppierenden Vierbeiner durch PS-starke Feuerstühlen ersetzt werden. Das junge Publikum wird sich für Finessen dieser Art jedoch kaum interessieren und mehr Gefallen am Auftritt von Kid Rock ("Joe Dirt") als Anführer der Strays-Motorradgang finden. Weitere unerwartete Highlights bei der Besetzung sind Orlando Jones ("Drumline"), Lisa Bonet ("Angelheart") und Djimou Hounson ("Amistad"), die jedoch alle nur in winzigen Parts zu sehen sind. ara.

Darsteller:  Laurence Fishburne   als Smoke
  Derek Luke   als Kid
  Orlando Jones   als Soul Train
  Djimon Hounsou   als Motherland
  Lisa Bonet   als Queenie
  Brendan Fehr   als Stuntman
  Larenz Tate   als Wood
  Kid Rock   als Dogg
  Rick Gonzalez   als Primo
  Meagan Good   als Tina
  Salli Richardson   als Half & Half
  Vanessa Bell Calloway   als Anita
 
Regie:  Reggie Rock Bythewood  
Buch:  Reggie Rock Bythewood  
  Craig Fernandez  
Musik:  Camara Kambon  
Kamera:  Greg Gardiner  
Produzent:  Erwin Stoff  
  Gina Prince-Bythewood  
  Stephanie Allain  
 

Biker Boyz in der Fotoshow

 

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