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Bis nichts mehr bleibt

TV-Drama um den Kampf eines Familienvaters gegen die Sekte Scientology.


Bis nichts mehr bleibt

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Erhältlich seit:
06.05.2010

Drama

Deutschland 2009
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Silke Bodenbender
Felix Klare
Kai Wiesinger

Regie: Niki Stein
Planet Media Home Entertainment

Bild 1 von 27

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Der auf einer wahren Begebenheit basierende Filmstoff sorgte in Deutschland für viel Wirbel.

Im Würgegriff der Sekte: Neun Millionen Menschen saßen gebannt vor den TV-Geräten und verfolgten den Kampf eines Vaters um seine Tochter. Basierend auf wahren Begebenheiten inszenierte "Tatort"-Experte Niki Stein ein bewegendes TV-Ereignis, das auch im Heimkino von der ersten Sekunde an fesselt. Dabei beginnt alles so harmlos, so alltäglich. Mit Taxifahren will sich Frank (Felix Klare) über Wasser halten, bis er sein Architekturstudium in der Tasche hat und seiner Frau Gine (Silke Bodenberger) und ihrer Tochter Sarah (Jessy Teichert) endlich das versprochene Leben bieten kann. Doch die Abschlussprüfung bereitet ihm Kopfzerbrechen. Zsätzlicher Druck kommt vom Schwiegervater, der viel zu hohe Erwartungen hat. Franks Situation wird immer verzweifelter. Als ihm sein Freund Gerd (Kai Wiesinger) zu Hilfe eilt und ihm die Tür zu Scientology öffnet, greift Frank bereitwillig zu. Auf einmal wird er ernst genommen, er blüht auf. Bald kann Frank auch die skeptische Gine von Scientology überzeugen. Nicht nur ihre Zeit und Kraft opfert das Paar der Organisation, auch finanziell steigen sie mit voller Energie ein. Bis Frank erkennt, dass ihm seine Tochter Sarah mehr und mehr entgleitet. Als er sich zu wehren beginnt, wird Frank von Scientology und Gine unter Druck gesetzt. Er sieht nur noch einen Ausweg: Vor Gericht will er um seine Tochter kämpfen - komme, was da wolle...

Bis nichts mehr bleibt

Das Szenario erinnert lebhaft an George Orwells Roman "1984": Gepredigt wird die totale Freiheit, gefordert wird die totale Unterwerfung. Niki Stein schildert in seinem erschütternden Fernsehfilm den authentischen Kampf eines Scientology-Aussteigers um sein Kind.

"Bis nichts mehr bleibt" ist der treffende Titel dieses von Teamworx produzierten SWR-Films. Rahmenhandlung der Geschichte ist eine Gerichtsverhandlung, in der Frank Reiners (Felix Klare) seiner Frau Gine (Silke Bodenbender) das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter entziehen will. In Rückblenden wird erzählt, wie erst Frank und dann auch Gine in den Sog der Psycho-Sekte geraten, wie sie sich immer mehr darin verstricken, immer abhängiger werden; bis Frank beinahe zu spät erkennt, dass er seine Seele verkauft hat.

Gerade die Verknüpfung von Rahmen und Rückblende ist äußerst geschickt: Immer wieder wechselt der Film die Ebenen, um während des Prozesses bestimmte Bezeichnungen oder Entwicklungen zu erklären. Die Welt der Sekte bleibt dennoch fremd; ganze Dialoge der Mitglieder untereinander klingen wie sinnloses Kauderwelsch. Dass die Verhandlung dennoch mitunter wie Fußnotenfernsehen wirkt, weil Franks Anwältin (Suzanne von Borsody) aufs Stichwort die passende Interpretation liefert, lässt sich vermutlich nicht vermeiden.

Entscheidend sind ohnehin die beiden Hauptfiguren. Das sympathische junge Pärchen soll signalisieren, dass nicht bloß weltfremde Spinner mit psychischen Problemen zu den potenziellen Opfern der Sekte gehören, sondern dass es jeden treffen kann. Frank studiert Architektur, hat Angst vor der Prüfung und leidet unter den erdrückenden Erwartungen seines Schwiegervaters (Robert Atzorn). Als ihn ein Freund der Familie (Kai Wiesinger) bei Scientology einführt, ist Frank dankbar, endlich ernst genommen zu werden. Dabei hat die Sekte eigentlich Gine im Visier, über die sie an das Geld ihres Vaters rankommen will.

Felix Klare (Stuttgarter "Tatort"-Kommissar") verkörpert Franks Wandlung sehr nachvollziehbar: Erst macht sich der junge Mann über die seltsamen Tests lustig, aber dann wird er sich langsam seines neuen Selbstvertrauens bewusst. Als auch Gine in die Sekte eintritt und eine glänzende Scientology-Karriere hinlegt, während er bei Veranstaltungen die Stühle abräumen darf, dämmert Frank endlich, dass er bloß Mittel zum Zweck ist.

Obwohl Stein darauf verzichtet, Scientology zu dämonisieren, ist die Botschaft klar; der Film verdeutlicht mit Nachdruck, wie perfekt die Gehirnwäsche funktioniert. Ein klug geschriebenes, zurückhaltend inszeniertes Drama, das sich ganz auf die Wirkung der Schauspieler verlässt (in weiteren Rollen: Nina Kunzendorf, Sabine Postel, Victoria Trauttmansdorff). Stein macht es dem Publikum allerdings nicht leicht; erst recht nicht mit dem Schluss. tpg.

Bis nichts mehr bleibt

Ganz Deutschland diskutiert über diesen Film!

Mit Taxifahren will sich Frank über Wasser halten, bis er sein Architekturstudium in der Tasche hat und seiner Frau Gine und ihrer Tochter Sarah endlich das versprochene Leben bieten kann. Doch die Abschlussprüfung bereitet ihm Sorgen. Dass sein Schwiegervater viel zu hohe Erwartungen hat, lässt Franks Situation immer verzweifelter werden. Als ihm sein Freund Gerd zu Hilfe eilt und ihm die Tür zu Scientology öffnet, greift Frank bereitwillig zu. Auf einmal wird er ernst genommen, er blüht auf. Bald kann Frank auch die skeptische Gine von Scientology überzeugen. Nicht nur ihre Zeit und Kraft opfert das Paar der Organisation, auch finanziell steigen sie mit voller Energie ein. Bis Frank erkennt, dass ihm seine Tochter Sarah mehr und mehr entgleitet. Als er sich zu wehren beginnt, wird Frank von Scientology und Gine unter Druck gesetzt. Er sieht nur noch einen Ausweg: Vor Gericht will er um seine Tochter kämpfen - komme, was da wolle...

Nach der wahren Geschichte eines Scientology-Aussteigers inszenierte "Tatort"-Experte Niki Stein den Aufreger des Jahres! Mit Felix Klare, Silke Bodenbender, Kai Wiesinger und Suzanne von Borsody in den Hauptrollen erzählt.

BIS NICHTS MEHR BLEIBT die erschütternde Geschichte des verzweifelten Kampfes eines Vaters um seine Tochter und betreibt ebenso engagiert wie spannend längst überfällige Aufklärung. Knapp neun Millionen Menschen sahen den Schocker bei seiner Erstausstrahlung und machten ihn zum erfolgreichsten Movie des laufenden Jahres!

Quelle: Planet Media

Bildergalerie

Quelle: Planet Media

Darsteller:  Silke Bodenbender   als Gine Reiners
  Felix Klare   als Frank Reiners
  Kai Wiesinger   als Dr. Gerd Ruppert
  Nina Kunzendorf   als Helen Berg
  Suzanne von Borsody   als Ursula Friedrich
  Paula Schramm   als Angela
  Sabine Postel   als Karin Clasen
  Robert Atzorn   als Ludwig Clasen
  Victoria Trauttmansdorff   als Familienrichterin
  Hubertus Hartmann   als Klaus Kaiser
  Jessy Teichert   als Sarah Reiners
 
Regie:  Niki Stein  
Buch:  Niki Stein  
Musik:  Jacki Engelken  
Kamera:  Arthur W. Ahrweiler  
Produzent:  Prof. Nico Hofmann  
  Benjamin Benedict  
 

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Features

 

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