DVD Leihvideo

Bis zum Ellenbogen

Überdrehte, klamaukige schwarze Komödie im Stil von "Immer Ärger mit Harry", mit dem Schauspieler Justus von Dohnanyi sein Langfilmdebüt gibt.


Bis zum Ellenbogen

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.04.2008

Komödie

Deutschland 2007
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 12

Stefan Kurt
Jan Josef Liefers
Justus von Dohnányi

Regie: Justus von Dohnányi
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Überdrehte, klamaukige schwarze Komödie im Stil von "Immer Ärger mit Harry", mit dem Schauspieler Justus von Dohnanyi sein Regiedebüt gibt.

Hm. Irgendwas ist da gerade schief gelaufen (Foto: Delphi) Großansicht

Hm. Irgendwas ist da gerade schief gelaufen (Foto: Delphi)

Yuppie Achim (Jan Josef Liefers) stößt in den Alpen mit dem Lebenskünstler Willi (Stefan Kurt) zusammen. Der bringt ihn zur Hütte des Sylter Bankangestellten Sven (Justus von Dohnanyi), der die beiden grundverschiedenen und streitsüchtigen Männer freundlich aufnimmt. Nach einem abendlichen Saufgelage mit Wein und Käse stirbt Sven jedoch durch einen blöden Zufall.

Was nun? Die Übriggebliebenen packen die Leiche auf eine Schubkarre und nehmen sie mit auf einen Trip nach Sylt, um dort Svens Bank zu überfallen. Denn der hat kurz vor seinem Ableben noch was von Schwarzgeld erzählt ...

So eine Leiche braucht viel Aufmerksamkeit (Foto: Delphi) Großansicht

So eine Leiche braucht viel Aufmerksamkeit (Foto: Delphi)

Zielsichere Pointen

Überdrehte, klamaukige schwarze Komödie im Stil von "Immer Ärger mit Harry", mit dem Schauspieler Justus von Dohnanyi sein Langfilmdebüt gibt. Dabei überlässt er seinen Kollegen Jan Josef Liefers und Stefan Kurt zum größten Teil die Leinwand. Die Pointen sitzen und zahlreiche Lacher sind bei diesem respektlosen Spaß garantiert.

Bis zum Ellenbogen

Immer Ärger mit Sven haben Stefan Kurt und Jan Josef Liefers in Justus von Dohnanyis schwarzhumorigen Regiedebüt. Ein derber Spaß, der Low Budget mit extrem hohem Lachfaktor verbindet.

Um Spiel und Pointen seiner Mitspieler und ehemaligen Kollegen vom Thalia-Theater besser im Blick zu haben, gab sich Charakter-Mime von Dohnanyi bei seinem Langspielfilmregiedebüt die Rolle von Sven, der zwei Drittel des Films als Leiche für etliche Komplikationen im Stil von "Immer Ärger mit Harry" oder "Immer Ärger mit Bernie" sorgt. Als Lebender kann er - wenn auch nur kurz - nachhaltig sein schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Als schrecklich wohlmeinender Sylter Sven nimmt er auf seiner Urlaubs-Hütte in den Schweizer Bergen gleich zwei nervige Zufallsbekanntschaften auf: den jammernden Juppie Achim (Liefers) und den redseligen, arbeitslosen Handwerker Willi (Kurt). Die beiden waren auf einem Weideweg buchstäblich zusammengestoßen. Aus der Zwangsgemeinschaft wird im Laufe eines abendlichen Saufgelages fast Freundschaft, doch eine gegrillte Gurke wird Sven zum tödlichen Verhängnis. Die Überlebenden schmieden den absurden Plan, mit Hilfe von Svens Leiche die Bank, in der er arbeitete, aus zu nehmen (um nicht auf "Hartz 4.2" - wie der Arbeitstitel des Films lautete - angewiesen zu sein). Doch das bedeutet seine Leiche quer durch Deutschland im WM-Fieber zu schaffen.

Dohnanyi schrieb auch das Drehbuch und produzierte mit Hilfe von Lars Büchels Firma ohne Förderung und Sender einen kleinen, dreckigen Film, dessen Video-Optik durch eine Komik, die fast immer funktioniert, wett gemacht wird. Da sitzt die Pointe, die Betonung im Dialog und das Timing beim Slapstick. Die Komik variiert dem Thema entsprechend von grotesk bis bitterböse, derb und eklig. Dabei werden die Gags nicht unbedingt neu erfunden und die Story ist vergleichsweise rudimentär, doch zumindest das Publikum beim Filmfest München muss Muskelkater vom Lachen und Schenkelklopfen bekommen haben. Dieser Guerilla-Film-Ausflug von drei Freunden sollte viele Freunde finden. hai.

Darsteller:  Stefan Kurt   als Willi Korb
  Jan Josef Liefers   als Achim Delvental
  Justus von Dohnányi   als Sven Hansen
  Susanne Wolff   als Rebecca
  Antoine Monot, Jr.   als Schorsch
  Katharina Matz   als Svens Mutter
  Devid Striesow   als Lehmann
  Christian Lau   als Gärtner
  Luisa Lindner   als Luisa
 
Regie:  Justus von Dohnányi  
Buch:  Justus von Dohnányi  
Musik:  Stefan Will  
  Timo Blunck  
Kamera:  Matthias Schellenberg  
Produzent:  Lars Büchel  
  Bernd T. Hoefflin  
  Justus von Dohnányi  
  Stefan Kurt  
 

Fassungen

 

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Features

 

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