- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Kaufvideo
Erhältlich seit:
08.07.2011
USA 2001
Laufzeit: 144 Min.
FSK: ab 16
Josh Hartnett
Ewan McGregor
Tom Sizemore
Regie: Ridley Scott
Senator Home Entertainment

Wenn die Kolonialschlacht in "Zulu" und der Straßenkampf in "The Warriors" eine Verbindung eingehen, dürfen sich kritische Köpfe eine Auszeit nehmen, aber die Herzen klopfen aufgeregt in diesem Adrenalin pumpenden Actiondrama über einen US-Militäreinsatz in Somalia, der mit den visuellen Waffen des modernen Kinos ins Bewusstsein derer gehämmert wird, die ihn 1993 nur als historische Randnotiz erlebten. Brandaktuell durch Somalias Rolle als Terroristenrefugium und vermutete Verbindungen zu Osama Bin Laden bringt "Black Hawk Down" alles mit, um Ridley Scott in seinem ersten Film für Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer nach "Gladiator" und "Hannibal" seinen dritten Hit in Folge feiern zu lassen.
Das Bild ging um die Welt, traf das Selbstverständnis einer Supermacht ins Mark und besitzt auch heute noch eine psychologisch so destruktive Kraft, das es auch in Scotts Drama, das sich als Plädoyer für Amerikas Rolle als Weltpolizist versteht, nur entschärft nachgestellt werden konnte. Von aufgebrachten Massen wird der nackte Leichnam eines US-Piloten im Oktober 1993 durch die staubigen Straßen von Somalias Hauptstadt Mogadischu geschleift, die nun durch vollendete Harmonisierung von vorhandener Bausubstanz und Ausstattungskunst in Marokko nachgebildet wurde. Mark Bowdens Tatsachenbericht "Black Hawk Down" erzählte detailgetreu nach, wie es zur Tragödie von Mogadischu kommen konnte, bei der 18 Amerikaner und zwischen 500 und 1000 Somalis den Tod fanden. In einer sehr kurzen, die komplizierten chaotischen Verhältnisse nur streifenden Exposition erfährt man von den 300.000 Hungertoten, den blutigen Kämpfen rivalisierender Clans, die mit Mohamed Aidid einen gefürchteten Diktator hervorgebracht haben, der die humanitäre Hilfe der Welt durch Lebensmittel für sich rekrutiert und UNO- Friedenstruppen zum Abschuss freigibt. Weil alle Versuche fehlschlugen, den Bürgerkrieg durch Festsetzung Aidids zu beenden, plant der Einsatzleiter zweier US-Spezialeinheiten (Rangers und Delta Force), Aidid durch Entführung entscheidender Kräfte aus seinem Umfeld zu schwächen. Etwa eine halbe Stunde versucht der mit vielen Charakterköpfen stark besetzte Film, den Figuren, mit denen man später durch das urbane Schlachtfeld ziehen muss, ein Gesicht zu geben. Traditionsgemäß gibt es eine Mischung aus Realisten und Idealisten (Josh Hartnett aus "Pearl Harbor"), Greenhorns und Veteranen (Tom Sizemore als aufrecht im Kugelhagel stehender Kriegsfels), doch der Ton ist im Unterschied zu vielen Bruckheimer-Produktionen stärker pragmatisch als pathetisch-patriotisch. Dass "Black Hawk Down" dennoch auch Heldengedicht ist, liegt an der vorgefundenen militärischen Situation, die zur Konfrontation geradezu zwingt, und am authentischen Selbstverständnis dieser Einheiten, keinen US-Soldaten auf feindlichem Boden zurückzulassen. Letzteres Credo sorgt maßgeblich dafür, dass aus einem geplanten einstündigen Einsatz schließlich 16 Stunden in der Hölle werden, in der sich die wütende Bevölkerung Mogadischus gegen die als Eindringlinge erlebten, festsitzenden Amerikaner fast geschlossen zu erheben scheint. Wenn die Entführungsaktion schon erfolgreich beendet ist, aber sich der erste von schließlich zwei Hubschraubern abgeschossen in die Straßen bohrt, nimmt das Inferno seinen eigentlichen Anfang. Von Fluchtwegen abgeschnitten, in einzelne Kampfzellen isoliert und vom Kommandeur (Sam Shepard) über Video beobachtet, müssen sich 99 US-Soldaten einer Übermacht von tollwütigen Somalis stellen, bis mit dem Morgen endlich die Rettung durch UNO-Truppen naht. Realistisch chaotisch und packend ist dieser Straßenkrieg inszeniert, der durch heutige Erkenntnisse, dass wohl Bin Laden die am Absturz der Black Hawks beteiligten Stinger-Raketen geliefert hat, verschärfte Brisanz bekommt. Der ostafrikanische Gegner bleibt in der eingenommenen Perspektive in seinem blinden Hass meist gesichtslos. Das Sterben ist hier anonym, dort persönlich, aber es verfehlt in beiden Lagern seine Wirkung nicht, auf eine vergessene Tragödie aufmerksam gemacht zu haben. kob.
Mogadischu 1993: Der machthungrige Clan-Chef Mohamed Aidid regiert mit Hilfe seiner Terror-Milizen das darbende Somalia und scheut auch nicht davor zurück, die UNO-Truppen anzugreifen. Um den Machtapparat des Despoten zu schwächen, entführen US-Einheiten dessen wichtigste Männer. Doch der Einsatz mündet in einer Katastrophe, als am 3. Oktober 1993 zwei Hubschrauber abgeschossen werden und rund 100 versprengte amerikanische Soldaten in den Häuserschluchten festsitzen. Was als kurzes Kommandounternehmen geplant war, entwickelt sich zu einem langen und blutigen Feuergefecht und endet in der größten amerikanischen Militärkatastrophe seit Vietnam.
Basierend auf Mark Bowdens Buch "Black Hawk Down - Kein Mann bleibt zurück" schildert die Verfilmung von Ridley Scott ("Robin Hood", "Gladiatior", "Blade Runner") die zwölfstündige Schlacht von Mogadischu, bei der 18 US-Soldaten und über 1.000 Somalier ums Leben kamen. Insbesondere die Fernsehbilder getöteter und durch die Straßen Mogadischus geschleifter US-Soldaten führten in den USA zu einem Wandel der öffentlichen Meinung über das Engagement in Somalia.
Quelle: Senator
Laufzeit Bonusmaterial 210 Minuten
- Audiokommentar von Ridley Scott und Jerry Bruckheimer
- Audiokommentar von Mark Bowden und Ken Nolan
- Audiokommentar mit US-Special Forces Veteranen '93
- Interviews mit Cast & Crew
- The Essence of Combat: Making Black Hawk Down
- Image and Design
- Entfallene und alternative Szenen
- Hinter den Kulissen
- Kinotrailer
Quelle: Senator
| Darsteller: | Josh Hartnett | als Matt Eversmann | |
|---|---|---|---|
| Ewan McGregor | als Grimes | ||
| Tom Sizemore | als Danny McKnight | ||
| Eric Bana | als "Hoot" Gibson | ||
| William Fichtner | als Jeff Sanderson | ||
| Ewen Bremner | als Shawn Nelson | ||
| Sam Shepard | als William F. Garrison | ||
| Ron Eldard | als Mike Durant | ||
| Tom Guiry | als Ed Yurek | ||
| Jason Isaacs | als Mike Steele | ||
| Zeljko Ivanek | als Gary Harrell | ||
| Jeremy Piven | als Cliff Wolcott | ||
| Brian Van Holt | als Jeff Struecker | ||
| Nikolaj Coster-Waldau | als Gary Gordon | ||
| Matthew Marsden | als Dale Sizemore | ||
| Orlando Bloom | als Todd Blackburn | ||
| Kim Coates | als Chris "Wex" Wexler | ||
| Hugh Dancy | als Kurt Schmid | ||
| Ioan Gruffudd | |||
| Charlie Hofheimer | |||
| Danny Hoch | |||
| Glenn Morshower | |||
| Brendan Sexton III | |||
| Johnny Strong | |||
| Richard Tyson | |||
| Steven Ford | |||
| Regie: | Ridley Scott | ||
| Buch: | Ken Nolan | ||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Kamera: | Slawomir Idziak | ||
| Produzent: | Jerry Bruckheimer | ||
| Ridley Scott | |||
Black Hawk Down (Limited Edition, Steelbook) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA, Englisch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/1080p
Extras: Audiokommentar, Interviews, Behind the Scenes, Trailer, Alternative und entfallene Szene
Laufzeit Bonusmaterial 210 Minuten
- Audiokommentar von Ridley Scott und Jerry Bruckheimer
- Audiokommentar von Mark Bowden und Ken Nolan
- Audiokommentar mit US-Special Forces Veteranen '93
- Interviews mit Cast & Crew
- The Essence of Combat: Making Black Hawk Down
- Image and Design
- Entfallene und alternative Szenen
- Hinter den Kulissen
- Kinotrailer
Star
Josh Hartnett
Den Durchbruch brachte ihm die Rolle des Jagdfliegerpiloten in Michael Bays "Pearl Harbor" (2001), wo Josh Hartnett als bester Freund von Ben...
Star
Ewan McGregor
Vom Junkie bis zum Dandy und Sternenkrieger reicht die Karriere des schottischen Shooting Stars der 90er-Jahre. Ewan McGregor fiel bereits...
Registrieren








