Blu-ray Disc (Limited Edition, Steelbook) Kaufvideo

Black Hawk Down

Mitreißendes Actiondrama um einen als Routine eingeschätzten US-Militäreinsatz in Somalia, der sich zur Tragödie auswuchs.


Black Hawk Down (Limited Edition, Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
08.07.2011

Kriegsfilm/ Action

USA 2001
Laufzeit: 144 Min.
FSK: ab 16

Josh Hartnett
Ewan McGregor
Tom Sizemore

Regie: Ridley Scott
Senator Home Entertainment

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"Das Wort 'aufgeben' kommt nicht vor im Vokabular der Rangers" - Actiondrama über das größte Feuergefecht des US-Militärs seit Vietnam.

Ein Black-Hawk-Helikopter wurde abgeschossen (Foto: Senator) Großansicht

Ein Black-Hawk-Helikopter wurde abgeschossen (Foto: Senator)

Ridley Scott ist ein Mann der Meisterwerke. Er hat "Alien" gedreht, "Blade Runner", "Thelma & Louise" und den fünffachen Oscar-Gewinner "Gladiator", um nur einige zu nennen.

Er weiß, wie man auf der Kinoleinwand Spannung, Schrecken und Gefühl mixen muss, um jene seltene Mischung zu gewinnen, die dem Zuschauer den Atem nimmt. Neu und frisch wirken die Dinge unter seiner Regie, als hätte man sie so noch nie auf der Leinwand gesehen. Kurz, Ridley Scott macht Filme, die man nicht vergisst.

So ein Film ist ihm auch mit dem für vier Oscars nominierten "Black Hawk Down" gelungen, obwohl er dafür ein schwieriges Thema gewählt hat.

Als Vorlage dient eine wahre Begebenheit: der Einsatz amerikanischer Truppen 1993 in Somalia. Im Oktober jenes Jahres wurden US-Eliteeinheiten in die Stadt Mogadischu geschickt, um dort einen schwarzen Rebellenführer gefangen zu nehmen.

Josh Harnett als Ranger Staff Sgt. Matt (Foto: Senator) Großansicht

Josh Harnett als Ranger Staff Sgt. Matt (Foto: Senator)

Nicht nach Plan

Was als schnelle Operation für einen Nachmittag gedacht war, lief bereits kurz nach dem Start aus dem Ruder und führte zu einem verzweifelten Überlebenskampf, in dem sich die US-Soldaten gegen die bewaffnete Bevölkerung ganzer Stadtteile zur Wehr setzen mussten.

Ridley Scott erzählt die Geschichte jener Männer und konzentriert sich auf die Gruppe um den idealistischen Anführer Matt (Josh Hartnett aus "Pearl Harbor") und seinen Gegenpart, den kaffeekochenden "Schreibtischtäter" Grimes (Ewan McGregor).

Black-Hawks und Little-Birds auf dem Weg zum Angriff (Foto: Senator) Großansicht

Black-Hawks und Little-Birds auf dem Weg zum Angriff (Foto: Senator)

Grausam authentisch

Er hält sich dabei eng an die bekannten Details und hat einen Kriegsfilm gedreht, der dem Zuschauer auf brutal realistische Art die Lage der Soldaten vor Augen führt.

Man wird sehen, wie der Schrecken des Krieges seine Spuren auf den Gesichtern der zum größten Teil jungen und unerfahrenen Ranger hinterlässt, von denen anfangs keiner die Gefahr ahnt, in die er sich begibt.

Zunächst läuft alles nach Plan, doch dann stürzt ein junger Soldat beim Abseilen aus einem Hubschrauber 20 Meter in die Tiefe.

Die Soldaten müssen um ihr Leben kämpfen (Foto: Senator) Großansicht

Die Soldaten müssen um ihr Leben kämpfen (Foto: Senator)

Pechsträhne

Eine tragische Kettenreaktion wird ausgelöst: Zwei Black-Hawk-Hubschrauber werden abgeschossen, die Rebellen leisten Widerstand, die jungen Amerikaner lernen plötzlich den Ernstfall kennen. Er entpuppt sich als ein Weg durch die Hölle, der erst eine Nacht später zu Ende ist.

Eingekesselt von einer unüberschaubaren Übermacht, ohne Unterstützung vom Hauptquartier, ohne medizinische Versorgung müssen sie einen Kampf bestehen, der sie zu Helden machen wird - immer vorausgesetzt, sie überleben ihn.

Black Hawk Down (Limited Edition, Steelbook)

Wenn die Kolonialschlacht in "Zulu" und der Straßenkampf in "The Warriors" eine Verbindung eingehen, dürfen sich kritische Köpfe eine Auszeit nehmen, aber die Herzen klopfen aufgeregt in diesem Adrenalin pumpenden Actiondrama über einen US-Militäreinsatz in Somalia, der mit den visuellen Waffen des modernen Kinos ins Bewusstsein derer gehämmert wird, die ihn 1993 nur als historische Randnotiz erlebten. Brandaktuell durch Somalias Rolle als Terroristenrefugium und vermutete Verbindungen zu Osama Bin Laden bringt "Black Hawk Down" alles mit, um Ridley Scott in seinem ersten Film für Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer nach "Gladiator" und "Hannibal" seinen dritten Hit in Folge feiern zu lassen.

Das Bild ging um die Welt, traf das Selbstverständnis einer Supermacht ins Mark und besitzt auch heute noch eine psychologisch so destruktive Kraft, das es auch in Scotts Drama, das sich als Plädoyer für Amerikas Rolle als Weltpolizist versteht, nur entschärft nachgestellt werden konnte. Von aufgebrachten Massen wird der nackte Leichnam eines US-Piloten im Oktober 1993 durch die staubigen Straßen von Somalias Hauptstadt Mogadischu geschleift, die nun durch vollendete Harmonisierung von vorhandener Bausubstanz und Ausstattungskunst in Marokko nachgebildet wurde. Mark Bowdens Tatsachenbericht "Black Hawk Down" erzählte detailgetreu nach, wie es zur Tragödie von Mogadischu kommen konnte, bei der 18 Amerikaner und zwischen 500 und 1000 Somalis den Tod fanden. In einer sehr kurzen, die komplizierten chaotischen Verhältnisse nur streifenden Exposition erfährt man von den 300.000 Hungertoten, den blutigen Kämpfen rivalisierender Clans, die mit Mohamed Aidid einen gefürchteten Diktator hervorgebracht haben, der die humanitäre Hilfe der Welt durch Lebensmittel für sich rekrutiert und UNO- Friedenstruppen zum Abschuss freigibt. Weil alle Versuche fehlschlugen, den Bürgerkrieg durch Festsetzung Aidids zu beenden, plant der Einsatzleiter zweier US-Spezialeinheiten (Rangers und Delta Force), Aidid durch Entführung entscheidender Kräfte aus seinem Umfeld zu schwächen. Etwa eine halbe Stunde versucht der mit vielen Charakterköpfen stark besetzte Film, den Figuren, mit denen man später durch das urbane Schlachtfeld ziehen muss, ein Gesicht zu geben. Traditionsgemäß gibt es eine Mischung aus Realisten und Idealisten (Josh Hartnett aus "Pearl Harbor"), Greenhorns und Veteranen (Tom Sizemore als aufrecht im Kugelhagel stehender Kriegsfels), doch der Ton ist im Unterschied zu vielen Bruckheimer-Produktionen stärker pragmatisch als pathetisch-patriotisch. Dass "Black Hawk Down" dennoch auch Heldengedicht ist, liegt an der vorgefundenen militärischen Situation, die zur Konfrontation geradezu zwingt, und am authentischen Selbstverständnis dieser Einheiten, keinen US-Soldaten auf feindlichem Boden zurückzulassen. Letzteres Credo sorgt maßgeblich dafür, dass aus einem geplanten einstündigen Einsatz schließlich 16 Stunden in der Hölle werden, in der sich die wütende Bevölkerung Mogadischus gegen die als Eindringlinge erlebten, festsitzenden Amerikaner fast geschlossen zu erheben scheint. Wenn die Entführungsaktion schon erfolgreich beendet ist, aber sich der erste von schließlich zwei Hubschraubern abgeschossen in die Straßen bohrt, nimmt das Inferno seinen eigentlichen Anfang. Von Fluchtwegen abgeschnitten, in einzelne Kampfzellen isoliert und vom Kommandeur (Sam Shepard) über Video beobachtet, müssen sich 99 US-Soldaten einer Übermacht von tollwütigen Somalis stellen, bis mit dem Morgen endlich die Rettung durch UNO-Truppen naht. Realistisch chaotisch und packend ist dieser Straßenkrieg inszeniert, der durch heutige Erkenntnisse, dass wohl Bin Laden die am Absturz der Black Hawks beteiligten Stinger-Raketen geliefert hat, verschärfte Brisanz bekommt. Der ostafrikanische Gegner bleibt in der eingenommenen Perspektive in seinem blinden Hass meist gesichtslos. Das Sterben ist hier anonym, dort persönlich, aber es verfehlt in beiden Lagern seine Wirkung nicht, auf eine vergessene Tragödie aufmerksam gemacht zu haben. kob.

Black Hawk Down (Limited Edition, Steelbook)

Mogadischu 1993: Der machthungrige Clan-Chef Mohamed Aidid regiert mit Hilfe seiner Terror-Milizen das darbende Somalia und scheut auch nicht davor zurück, die UNO-Truppen anzugreifen. Um den Machtapparat des Despoten zu schwächen, entführen US-Einheiten dessen wichtigste Männer. Doch der Einsatz mündet in einer Katastrophe, als am 3. Oktober 1993 zwei Hubschrauber abgeschossen werden und rund 100 versprengte amerikanische Soldaten in den Häuserschluchten festsitzen. Was als kurzes Kommandounternehmen geplant war, entwickelt sich zu einem langen und blutigen Feuergefecht und endet in der größten amerikanischen Militärkatastrophe seit Vietnam.

Basierend auf Mark Bowdens Buch "Black Hawk Down - Kein Mann bleibt zurück" schildert die Verfilmung von Ridley Scott ("Robin Hood", "Gladiatior", "Blade Runner") die zwölfstündige Schlacht von Mogadischu, bei der 18 US-Soldaten und über 1.000 Somalier ums Leben kamen. Insbesondere die Fernsehbilder getöteter und durch die Straßen Mogadischus geschleifter US-Soldaten führten in den USA zu einem Wandel der öffentlichen Meinung über das Engagement in Somalia.

Quelle: Senator

Laufzeit Bonusmaterial 210 Minuten

- Audiokommentar von Ridley Scott und Jerry Bruckheimer
- Audiokommentar von Mark Bowden und Ken Nolan
- Audiokommentar mit US-Special Forces Veteranen '93
- Interviews mit Cast & Crew
- The Essence of Combat: Making Black Hawk Down
- Image and Design
- Entfallene und alternative Szenen
- Hinter den Kulissen
- Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Josh Hartnett   als Matt Eversmann
  Ewan McGregor   als Grimes
  Tom Sizemore   als Danny McKnight
  Eric Bana   als "Hoot" Gibson
  William Fichtner   als Jeff Sanderson
  Ewen Bremner   als Shawn Nelson
  Sam Shepard   als William F. Garrison
  Ron Eldard   als Mike Durant
  Tom Guiry   als Ed Yurek
  Jason Isaacs   als Mike Steele
  Zeljko Ivanek   als Gary Harrell
  Jeremy Piven   als Cliff Wolcott
  Brian Van Holt   als Jeff Struecker
  Nikolaj Coster-Waldau   als Gary Gordon
  Matthew Marsden   als Dale Sizemore
  Orlando Bloom   als Todd Blackburn
  Kim Coates   als Chris "Wex" Wexler
  Hugh Dancy   als Kurt Schmid
  Ioan Gruffudd  
  Charlie Hofheimer  
  Danny Hoch  
  Glenn Morshower  
  Brendan Sexton III  
  Johnny Strong  
  Richard Tyson  
  Steven Ford  
 
Regie:  Ridley Scott  
Buch:  Ken Nolan  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  Slawomir Idziak  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
  Ridley Scott  

Gyllenhaal wird Mann im Mond

In Doug Limans neustem Actionbrett soll Jake Gyllenhaal zum Wohle der Menschheit den Mond kolonialisieren.

Jake Gyllenhaal: Sieht so der Mann im Mond aus? (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Jake Gyllenhaal: Sieht so der Mann im Mond aus? (Foto: Kurt Krieger)

Seit Jahren schon schielen Raumfahrnationen wie Russland, USA, Japan, China oder Staatenbündnisse wie die EU auf unseren Himmelsnachbarn, den Mond. Ehrgeizige Projekte zur Besiedlung des Erdtrabanten sind in Planung, jedoch frühestens 2020 zu realisieren. Daraus hat sich ein regelrechtes Wettrennen entwickelt. Wer zuerst kommt, malt bekanntlich zuerst und bekommt die ganzen Früchte.

Wie das Erreichen des hochgesteckten Ziels aussehen könnte, soll Doug Limans neues, bisher unbetiteltes All-Abenteuer für DreamWorks mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle schildern. Das Drehbuch über eine private Expedition, die sich zum Mond aufmacht und damit das Rennen zur Kolonialisierung des Planeten einläutet, stammt vom "Mr. & Mrs. Smith"-Macher höchstpersönlich.

Auf ins All!

Ihm zur Hand ging der befreundete Drehbuchautor John Hamburg. Mark Bowden, der mit seinem Skript zu "Black Hawk Down" für Furore sorgte, erledigte den nötigen Feinschliff. Lagerfeuerromantik wie in "Brokeback Mountain" dürfte Jake Gyllenhaal darin vergeblich suchen.

 

Black Hawk Down (Limited Edition, Steelbook) in der Fotoshow

 

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Features

 

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Josh Hartnett

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Ewan McGregor

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