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Blade II

In seiner zweiten Filmmission bekommt es Vampirjäger Blade mit einer besonderen Vampirmutation zu tun, die zur Gefahr für die Menschheit geworden sind.


Blade II

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Erhältlich seit:
07.11.2002

Originaltitel: Blade II: Bloodhunt

Action/ Horror

USA/Tschechien 2002
Laufzeit: 112 Min.
FSK: nicht unter 18

Wesley Snipes
Kris Kristofferson
Ron Perlman

Regie: Guillermo Del Toro
Warner Home Video Germany

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Wieder kehrt ein Held aus den goldenen Tagen der Marvel Comics zurück: Wesley Snipes, der große Vampirjäger, rettet die Welt - allerdings nicht die unsere.

In alter Frische: Vampirjäger Blade (Foto: Warner) Großansicht

In alter Frische: Vampirjäger Blade (Foto: Warner)

Vampirfilme haben einen großen Vorzug: sie zeigen die ewige Nacht. Sie haben sogar einen guten Grund dafür, denn bekanntlich bringt das Sonnenlicht allen Blutsaugern den Tod.

So beginnt auch Guillermo Del Toros Sequel zu "Blade" in fahlem grünlichen Licht, in einer heruntergekommenen Klinik. Hier treffen sich die Gestalten des Zwielichts, zerlumpte junge Männer, die ihr Blut verkaufen, um dafür Bargeld zu kassieren.

Wie eine mittelalterliche Festung wirkt diese Blutspendestation, und wie Gefängniswärter das zugehörige Personal.

Unheimliche Ereignisse kündigen sich dort an, auch wenn die Zwischentitel beruhigend verraten, dass es sich bloß um osteuropäisches Flair handelt, um ein Krankenhaus in der schönen Stadt Prag.

Das Grauen erwartet die Vampire (Foto: Warner) Großansicht

Das Grauen erwartet die Vampire (Foto: Warner)

Hospital der Untoten

Wie sich schnell herausstellt wird dieses Krankenhaus jedoch von Vampiren betrieben, die hier allnächtlich billig an ihr Abendessen kommen. Doch diesmal gibt es Schwierigkeiten: Einer der Blutspender entpuppt sich als seltsames Monster, dem weder Menschen noch Vampire etwas anhaben können. Die Verhältnisse werden in ihr Gegenteil verkehrt, die Mahlzeit geht auf Kosten der Gastgeber.

Das ruft Blade (Wesley Snipes) auf den Plan. Er ist ein Mann zwischen zwei Welten, halb Mensch und halb Vampir. Er kann das Sonnenlicht ertragen und spürt doch die Sehnsucht nach Blut. Er widmet sein Leben dem Kampf gegen die Mächte der Finsternis, speziell gegen Blutsauger aller Art.

Blade in wildester Aktion (Foto: Warner) Großansicht

Blade in wildester Aktion (Foto: Warner)

Blade meets Nosferatu

Blade hat gerade seinen alten Kumpel Whistler (Kris Kristofferson) wiedergefunden und die beiden haben nichts Dringendes vor: Sie folgen einer Einladung ins Hauptquartier der Vampire. Dort will man Blade engagieren, um jene Monster zu vernichten, die sich von ihrem kalten Blut ernähren.

Nosferatu persönlich bittet darum, und er stellt Wesley für diese Aufgabe einen Spezialtrupp von Kriegern an die Seite. Darunter ist seine eigene Tochter Nyssa (Leonor Varela), deren Schnelligkeit mit dem Schwert nicht das einzige ist, was Blade durcheinander bringt.

Zum ersten Mal arbeitet Blade also mit seinen früheren Feinden zusammen.

Monster, nehmt euch in acht! (Foto: Warner) Großansicht

Monster, nehmt euch in acht! (Foto: Warner)

Große Dramatik, dynamische Fights

Dabei werden Kämpfe mit Fäusten und Klingen in aller visuellen Pracht zelebriert. Wie Tänzer drehen sich die Gegner umeinander, mal in lautloser Eleganz, mal voll roher Wildheit. Die Nacht leuchtet auf, wenn Körper zu Funken zerstieben. Aber das Heer der Bösen ist groß, und Verrat schwächt die Reihen der Guten.

Guillermo Del Toro verändert den Comic im Lauf der Ereignisse fast zu einer griechischen Tragödie - und er beweist, dass die Welt der Vampire mehr Geheimnisse bereithält, als nur ein paar billige Schrecken in morschen Himmelbetten.

Blade II

Vier Jahre nach dem durchbeißenden Erfolg des actionreichen Vampirthrillers "Blade" wird den Fans der Comicadaption nun ein mit Spezialeffekten gesättigtes Sequel serviert. In der Titelrolle findet sich erneut ein durchtrainierter Wesley Snipes, der sich in der Paraderolle wohl fühlt. Abgelöst wurde hingegen Original-Regisseur Stephen Norrington, an dessen Stelle der versierte mexikanische Horrorspezialist Guillermo Del Toro getreten ist, der mit dem atmosphärischen Insektenschocker "Mimic" vor fünf Jahren sein Hollywood-Debüt abgeliefert hatte.

Gefilmt wurde die etwa 45 Mio. Dollar teure Produktion in Prag. Der düstere Charme alteuropäischer Bauten wird vor allem im Prolog effektiv zum Einsatz gebracht. In einer heruntergekommenen Vampir-Blutbank stiftet der blutrünstige Vampirhybrid Nomak - sieht aus wie "Nosferatu" mit den Genen des "Alien", was grundsätzlich auch der stilistischen Ausrichtung des Films entspricht - unter den im Vergleich zu ihm veralteten Vampiren ein Blutbad im wortwörtlichen Sinne. Nomak ist ein Reaper, eine Mutation, die sich gleichermaßen von Menschen und Vampiren ernährt, seine Opfer in gewohnter Saugertradition infiziert und ebenfalls zu scheinbar unbezwingbaren Reapern macht. Die Vampirnation sieht sich gezwungen, ihren Erzfeind Blade einzuschalten, der als Daywalker "all ihre Stärken, doch keine ihrer Schwächen besitzt". Sein Partner Whistler (Kris Kristofferson), der nach dem Finale des Originals eigentlich mausetot aussah, steht Blade nach einer Rettungsaktion aus einem Energieabsaugertank wieder taufrisch und treu zur Seite. Neu mit dabei in der Gadget-Garage dieser Horrorausgabe von Bonds findigem Q ist der junge Waffenspezialist Scud (Norman Reedus, der bereits in Del Toros "Mimic" mitspielte), was einer von mehreren aufkommenden Rivalitäten Vorschub leistet. Weitere Reibereien entstehen zudem zwischen Blade und dem ihm unterstellten Blood-Pack-Vampirelitekämpfer, in deren Verbund er den Reapern den Garaus machen soll. Besagter Terrortrupp besteht aus der verführerischen Nyssa (Leonor Varela sorgt für die romantische Komponente), Kampfklotz Reinhart (Ron Perlman spielte bereits in Del Toros Debüt "Kronos" mit) und dem schwertschwingenden Snowman, der von keinem Geringeren als Hongkongstar Donnie Yen ("Iron Monkey") agil verkörpert wird und darüber hinaus für die beachtliche Kampfchoreographie zuständig ist. Martial-Arts-Experte Snipes ist in dieser Gesellschaft voll in seinem Element und schickt ganze Legionen der Blutsaugerbrut mit Schwert, Klingenboomerang, UV-Lichtbomben und Silberkugelhagel über den Untoten-Jordan. Zur entsprechenden Untermalung entschied sich Del Toro für hyperkinetische Kamera- und Schnittarbeit, was es manchmal schwer macht, die vorwiegend in stimmigem Schwarzblau aufgenommen Bilder in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen. Die zeitweise eingesetzte Beschleunigung der Bilder, sowie die wiederholten Spezialeffekte von verglühenden und zu Asche zerfallenden Vampiren, unterstreichen den offensichtlich gewünschten Videogame-Effekt (Crosspromotion lässt grüßen!). Dem Diktat des Markts passt sich auch der hämmernde Soundtrack von Rap, Metal und Techno an, der den aggressiven Horroractioner auch auf akustischer Ebene mit einer kompromisslosen Überdosis an Adrenalin anreichert. Dem Vampirmythos wird auch hier eine Drogen- und Sexparabel abgewonnen, wobei ersteres mit Blades Seruminjektionen augenscheinlich, letzteres von Del Toro mit einer bei diesem Filmfrontalerlebnis eher überraschenden Subtilität eingeflochten wird. Zwar wurde das Drehbuch wieder von David S. Goyer verfasst, doch der Humorquotient wurde bei der an "Alien - Die Rückkehr" erinnernde Nonstop-Action deutlich nach unten geschraubt. Das Stammpublikum in den USA biss zahlreich an und bescherte dem frenetischen Highspeed-Horror, dem Effekt allemal wichtiger als Atmosphäre ist, den bislang zweitbesten Start des Jahres. ara.

Blade II

In einer Zeit,in der die Welt von einer neuen,unheimlichen Rasse von Supervampiren bedroht wird,sind auch sie zurück - der legendäre Blade(Wesley Snipes)und sein Mentor Whistler(Kris Kristofferson)!Die Reapers,grausam und brutal,stellen alles dagewesene in den Schatten.Erbamungslos löschen sie alles aus,was ihnen vor die Reißfänge kommt - ob Mensch oder Vampire.Um den blutigen Weltuntergang zu verhindern,muss Blade sich mit seinen Todfeinden verbünden.Zusammen mit dem "Bloodpack",einer Elite-Killereinheit der Vampire,stellt er sich der Übermacht des Bösens.Doch kann er seinen ehemaligen Feinden trauen?Trainiert,um Blade zu töten,wartet das"Bloodpack"nur auf eine Gelegenheit,den verhassten Daywalker zu eliminieren.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Wesley Snipes   als Blade
  Kris Kristofferson   als Whistler
  Ron Perlman   als Reinhardt
  Leonor Varela   als Nyssa
  Norman Reedus   als Scud
  Thomas Kretschmann   als Damaskinos
  Luke Goss   als Nomak
  Matt Schulze   als Chupa
  Danny John Jules   als Asad
  Donnie Yen   als Snowman
  Karel Roden   als Kounen
  Marit Velle Kile   als Verlaine
  Tony Curran   als Priester
  Daz Crawford   als Lighthammer
  Santiago Segura   als Rush
  Xuyen Tu Valdivia   als Jigsaw
  Marek Vasut   als Golem
 
Regie:  Guillermo Del Toro  
Buch:  David S. Goyer  
Musik:  Marco Beltrami  
  Danny Saber  
Kamera:  Gabriel Beristain  
Produzent:  Peter Frankfurt  
  Wesley Snipes  
  Patrick Palmer  

Del Toro's gruselige Bootsfahrt

Dass er ein Gespür für gute Horrorfilme hat, stellte er bereits in "Blade 2" und "Hellboy" eindrucksvoll unter Beweis.

Ein echter Horrorexperte: Guillermo Del Toro (Foto: Columbia TriStar)

Ein echter Horrorexperte: Guillermo Del Toro (Foto: Columbia TriStar)

In "The Call of the Sea" wird Filmemacher Guillermo Del Toro nicht wie gewohnt Regie führen, sondern lediglich produzieren. Nachdem er das Skript in die Finger bekommen hatte, war er von der Handlung und der stimmigen Atmosphäre derartig beeindruckt, dass er unbedingt bei dem Filmprojekt mit dabei sein wollte.

"The Call of The Sea" basiert auf der legendären Geschichte eines Geisterschiffes, das auf einer geheimnisvollen chilenischen Insel Jagd auf verlorene Seelen macht. Leonor Varela ("Blade II") sowie Santiago Cabrera ("Haven") werden bei dem Horrorfilm die Hauptrollen übernehmen. Der chilenische Filmemacher Jorge Olguín ("Sangre Eterna") wird zum dritten Mal in seiner noch jungen Karriere auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Technik der Superlative

Neben der dichten Atmosphäre sollen vor allem die bahnbrechenden CGI-Spezialeffekte und die atemberaubenden Kulissen das Kinopublikum in Staunen versetzen. Sofern Herr Del Toro mitwirken darf, wird dies auch sicherlich gelingen.

 

Blade II in der Fotoshow

 

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Wesley Snipes

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