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Kaufvideo
Erhältlich seit:
07.11.2002
Originaltitel: Blade II: Bloodhunt
USA/Tschechien 2002
Laufzeit: 112 Min.
FSK: nicht unter 18
Wesley Snipes
Kris Kristofferson
Ron Perlman
Regie: Guillermo Del Toro
Warner Home Video Germany

Vier Jahre nach dem durchbeißenden Erfolg des actionreichen Vampirthrillers "Blade" wird den Fans der Comicadaption nun ein mit Spezialeffekten gesättigtes Sequel serviert. In der Titelrolle findet sich erneut ein durchtrainierter Wesley Snipes, der sich in der Paraderolle wohl fühlt. Abgelöst wurde hingegen Original-Regisseur Stephen Norrington, an dessen Stelle der versierte mexikanische Horrorspezialist Guillermo Del Toro getreten ist, der mit dem atmosphärischen Insektenschocker "Mimic" vor fünf Jahren sein Hollywood-Debüt abgeliefert hatte.
Gefilmt wurde die etwa 45 Mio. Dollar teure Produktion in Prag. Der düstere Charme alteuropäischer Bauten wird vor allem im Prolog effektiv zum Einsatz gebracht. In einer heruntergekommenen Vampir-Blutbank stiftet der blutrünstige Vampirhybrid Nomak - sieht aus wie "Nosferatu" mit den Genen des "Alien", was grundsätzlich auch der stilistischen Ausrichtung des Films entspricht - unter den im Vergleich zu ihm veralteten Vampiren ein Blutbad im wortwörtlichen Sinne. Nomak ist ein Reaper, eine Mutation, die sich gleichermaßen von Menschen und Vampiren ernährt, seine Opfer in gewohnter Saugertradition infiziert und ebenfalls zu scheinbar unbezwingbaren Reapern macht. Die Vampirnation sieht sich gezwungen, ihren Erzfeind Blade einzuschalten, der als Daywalker "all ihre Stärken, doch keine ihrer Schwächen besitzt". Sein Partner Whistler (Kris Kristofferson), der nach dem Finale des Originals eigentlich mausetot aussah, steht Blade nach einer Rettungsaktion aus einem Energieabsaugertank wieder taufrisch und treu zur Seite. Neu mit dabei in der Gadget-Garage dieser Horrorausgabe von Bonds findigem Q ist der junge Waffenspezialist Scud (Norman Reedus, der bereits in Del Toros "Mimic" mitspielte), was einer von mehreren aufkommenden Rivalitäten Vorschub leistet. Weitere Reibereien entstehen zudem zwischen Blade und dem ihm unterstellten Blood-Pack-Vampirelitekämpfer, in deren Verbund er den Reapern den Garaus machen soll. Besagter Terrortrupp besteht aus der verführerischen Nyssa (Leonor Varela sorgt für die romantische Komponente), Kampfklotz Reinhart (Ron Perlman spielte bereits in Del Toros Debüt "Kronos" mit) und dem schwertschwingenden Snowman, der von keinem Geringeren als Hongkongstar Donnie Yen ("Iron Monkey") agil verkörpert wird und darüber hinaus für die beachtliche Kampfchoreographie zuständig ist. Martial-Arts-Experte Snipes ist in dieser Gesellschaft voll in seinem Element und schickt ganze Legionen der Blutsaugerbrut mit Schwert, Klingenboomerang, UV-Lichtbomben und Silberkugelhagel über den Untoten-Jordan. Zur entsprechenden Untermalung entschied sich Del Toro für hyperkinetische Kamera- und Schnittarbeit, was es manchmal schwer macht, die vorwiegend in stimmigem Schwarzblau aufgenommen Bilder in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen. Die zeitweise eingesetzte Beschleunigung der Bilder, sowie die wiederholten Spezialeffekte von verglühenden und zu Asche zerfallenden Vampiren, unterstreichen den offensichtlich gewünschten Videogame-Effekt (Crosspromotion lässt grüßen!). Dem Diktat des Markts passt sich auch der hämmernde Soundtrack von Rap, Metal und Techno an, der den aggressiven Horroractioner auch auf akustischer Ebene mit einer kompromisslosen Überdosis an Adrenalin anreichert. Dem Vampirmythos wird auch hier eine Drogen- und Sexparabel abgewonnen, wobei ersteres mit Blades Seruminjektionen augenscheinlich, letzteres von Del Toro mit einer bei diesem Filmfrontalerlebnis eher überraschenden Subtilität eingeflochten wird. Zwar wurde das Drehbuch wieder von David S. Goyer verfasst, doch der Humorquotient wurde bei der an "Alien - Die Rückkehr" erinnernde Nonstop-Action deutlich nach unten geschraubt. Das Stammpublikum in den USA biss zahlreich an und bescherte dem frenetischen Highspeed-Horror, dem Effekt allemal wichtiger als Atmosphäre ist, den bislang zweitbesten Start des Jahres. ara.
In einer Zeit,in der die Welt von einer neuen,unheimlichen Rasse von Supervampiren bedroht wird,sind auch sie zurück - der legendäre Blade(Wesley Snipes)und sein Mentor Whistler(Kris Kristofferson)!Die Reapers,grausam und brutal,stellen alles dagewesene in den Schatten.Erbamungslos löschen sie alles aus,was ihnen vor die Reißfänge kommt - ob Mensch oder Vampire.Um den blutigen Weltuntergang zu verhindern,muss Blade sich mit seinen Todfeinden verbünden.Zusammen mit dem "Bloodpack",einer Elite-Killereinheit der Vampire,stellt er sich der Übermacht des Bösens.Doch kann er seinen ehemaligen Feinden trauen?Trainiert,um Blade zu töten,wartet das"Bloodpack"nur auf eine Gelegenheit,den verhassten Daywalker zu eliminieren.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Wesley Snipes | als Blade | |
|---|---|---|---|
| Kris Kristofferson | als Whistler | ||
| Ron Perlman | als Reinhardt | ||
| Leonor Varela | als Nyssa | ||
| Norman Reedus | als Scud | ||
| Thomas Kretschmann | als Damaskinos | ||
| Luke Goss | als Nomak | ||
| Matt Schulze | als Chupa | ||
| Danny John Jules | als Asad | ||
| Donnie Yen | als Snowman | ||
| Karel Roden | als Kounen | ||
| Marit Velle Kile | als Verlaine | ||
| Tony Curran | als Priester | ||
| Daz Crawford | als Lighthammer | ||
| Santiago Segura | als Rush | ||
| Xuyen Tu Valdivia | als Jigsaw | ||
| Marek Vasut | als Golem | ||
| Regie: | Guillermo Del Toro | ||
| Buch: | David S. Goyer | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Danny Saber | |||
| Kamera: | Gabriel Beristain | ||
| Produzent: | Peter Frankfurt | ||
| Wesley Snipes | |||
| Patrick Palmer | |||
Blade II in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD EX 5.1, Englisch DD EX 5.1
Tonformat: Dolby Digital EX 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Dokumentationen, Trailer
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Wesley Snipes
Gnadenloser Vampirjäger ("Blade" und zwei Sequels), Automechaniker auf der Flucht ("Auf der Jagd"), eingefrorener Schwerverbrecher, der in...
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Kris Kristofferson
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