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Blade Trinity

Dritter und letzter Teil der Blutsauger-Serie mit Wesley Snipes in der Rolle des unsterblichen Vampirjägers.


Blade Trinity

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Erhältlich seit:
16.06.2006

Action/ Horror

USA 2004
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 16

Wesley Snipes
Kris Kristofferson
Dominic Purcell

Regie: David S. Goyer
Warner Home Video Germany

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Er ist der einzige, der sie kennt. Er ist der einzige, der sie bekämpft. Und er ist der einzige unter ihnen, der das Tageslicht erträgt: Daywalker, der Vampirjäger, ist wieder unterwegs!

Drei Kämpfer, ein Ziel (Foto: Warner) Großansicht

Drei Kämpfer, ein Ziel (Foto: Warner)

Endlich ist Wesley Snipes wieder als Daywalker unterwegs, der wortkarg daherschreitet im bodenlangen Ledermantel, der die Sonnenbrille nie abnimmt und seine Waffen schwarz bemalt. Ein Mann, verschluckt von der Finsternis, in der er arbeitet.

Schon zweimal hat er erfolgreich die Vampire geschlagen. Jetzt, im explosiven dritten Teil, zieht er ins letzte Gefecht. Diesmal geht es um die Rettung der Welt, auch wenn die Welt ihm inzwischen per Verleumdungskampagne das FBI auf den Hals gehetzt hat.

Ein bisschen Frühsport kann nicht schaden (Foto: Warner) Großansicht

Ein bisschen Frühsport kann nicht schaden (Foto: Warner)

Rückkehr des Fürsten

Das bedeutet, dass Blade jetzt an zwei Fronten kämpfen muss - gegen das Gesetz und gegen zahllose Vampire. Dafür verbündet er sich, wenn auch ungern, mit den Nightstalkers: der Tochter seines Ausbilders Kris Kristofferson und einem jungen Ex-Vampir.

Die reißen nicht nur große Sprüche, sondern liefern auch große Kämpfe, was bitter nötig ist. Denn die Vampire holen Dracula, den alten Fürsten der Finsternis, zurück ins Leben. Und Dracula ist Blade zumindest in einer Hinsicht ebenbürtig: Ihm kann das Tageslicht nichts anhaben. Blade hat dafür das schnellere Schwert, das klügere Mädchen und - hoffentlich - den längeren Atem.

Blade Trinity

Nunmehr zum dritten Mal fletscht Wesley Snipes in der erfolgreichen Horroractionreihe als martialische Mischung aus Vampir und Mensch seine spitzen Fangzähne. Unter der Regie von David S. Goyer, dem Drehbuchautoren der beiden Vorgänger und des kommenden "Batman Begins", wurde die Marvel-Comicadaption mit der erwartungsgemäßen Videospiel-Ästhetik versehen. Darüber hinaus ist die akrobatisch-actionreiche Vampirvernichtungs-Saga deutlich humorvoller als bisher und bekam mit einer Riege von Jungstars wie Jessica Biel und Ryan Reynolds eine Verjüngungskur verpasst.

Im Prolog ist ein militärischer Trupp von Vampiren unter der Führung von Danica Talos (Indie-Darling Parker Posey wirft sich prätentiös in Pose) damit beschäftigt, Ober-Blutsauger Dracula - jetzt hip Drake genannt - aus seinem Tempelgrab in Syrien zu befreien. Vampirvernichter Blade hingegen geht am anderen Ende der Welt in Los Angeles gewohnt eisern und eisig seinem schneidenden Handwerk nach. Dutzende der Sauger werden von ihm zu einem Häufchen Asche reduziert, doch dabei tapst er in die Falle der Höllenbrut, als er im Eifer des Gefechts einen Menschen umbringt. Nun hat er das FBI am kunstvoll tätowierten Hals, aus deren korrupten Klauen er von den beiden "Nightstalkern" Abigail (Biel) und Hannibal King (Reynolds) befreit wird. Abigail erweist sich als Tochter von Blades treuem Sidekick Whistler (Kris Kristofferson), der beim explosiven Shootout mit dem FBI das Zeitliche gesegnet hat. Mit Pfeil und Bogen ist sie ebenso versiert wie mit ihrem iPod, auf dem sie für ihren Schlacht-Soundtrack jede Menge Technoklänge eingespeichert hat. Die verbale Munition von amüsanten Onelinern bleibt ihrem Kampfkollegen Hannibal vorbehalten, und für weitere Komik sorgt zudem "American Pie"-Girl Natasha Lyonne als blinde Wissenschaftlerin Sommerfield, die ein Anti-Vampir-Serum entwickelt hat. Auch Snipes verleiht seiner Rolle mehr als zuvor karikaturhaften Anstrich. Sein Status als uneingeschränkte Hauptfigur verlagert sich mehr hin zu der des charismatischsten Mitspielers. Natürlich trägt er wenigstens noch den Endkampf mit Drake (Dominic Purcell) aus, doch selbst diese Auseinandersetzung fällt wie die restlichen im Fließbandtakt im Videospiel-Look ausgeführten Vampirvernichtungs-Manöver fast schon ein wenig hastig aus. Inmitten der Hektik hinterlässt Purcell als Drake nur einen flüchtigen Eindruck, der sich in punkto Biss einiges von Christopher Lee oder Klaus Kinski hätte abgucken sollen. Dennoch wird der beträchtliche Fanblock des Franchise auch dem dritten Akt der Andrenalin-getränkten Blutsauger-Actionoperette beiwohnen. ara.

Blade Trinity

Wesley Snipes übernimmt in "Blade: Trinity", dem explosiven dritten Teil der erfolgreichen Filmserie, erneut die Rolle des legendären Vampirjägers Blade. In einer abgelegenen Wüstenregion erwecken die Vampirfürsten den Urvater ihrer Spezies zu neuem Leben: das grausige Monster Dracula. Der furchterregende Vampir trägt jetzt den Namen Drake (Dominic Purcell), und er hat inzwischen sein Immunsystem in den Griff bekommen - jetzt erträgt er auch das Tageslicht. Was die Sache für Blade nicht leichter macht: Die Vampirfürsten lancieren eine Verleumdungskampagne, stellen ihn als mörderische Bestie dar und hetzen ihm das FBI auf den Hals. Nachdem Blade und sein Mentor Whistler (Kris Kristofferson) ein explosives Showdown mit dem Team des FBI-Agenten Cumberland (James Remar) knapp überstanden haben, ist dem Daywalker klar, dass er Hilfe braucht. Eher widerwillig verbündet er sich mit den Nightstalkers, einer Gruppe menschlicher Vampirjäger, angeführt von Whistlers schöner Tochter Abigail (Jessica Biel) und dem Sprüche klopfenden Hannibal King (Ryan Reynolds). Während Sommerfield (Natasha Lyonne), die blinde Wissenschaftlerin des Teams, nach einer endgültigen Lösung des Vampirproblems forscht, kämpfen die Nightstalkers unerbittlich gegen Draculas Untote unter der Führung der mächtigen Vampirin Danica Talos (Parker Posey) und ihrer langzähnigen Schergen Asher (Callum Keith Rennie) und Grimwood (Profi-Wrestler Triple H). Doch schließlich muss Blade höchstpersönlich dem gewaltigsten Vampir aller Zeiten gegenübertreten, denn diesmal steht nicht nur sein eigenes Schicksal auf dem Spiel, sondern das der gesamten Menschheit.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Wesley Snipes   als Blade
  Kris Kristofferson   als Abraham Whistler
  Dominic Purcell   als Dracula/Drake
  Jessica Biel   als Abigail Whistler
  Ryan Reynolds   als Hannibal King
  Parker Posey   als Danica Talos
  Mark Berry   als Martin Vreede
  John Michael Higgins   als Dr. Edgar Vance
  Callum Keith Rennie   als Asher Talos
  Paul "Triple H" Levesque   als Jarko Grimwood
  Paul Anthony   als Wolfe
  Françoise Yip   als Virago
  Michael Rawlins   als Wilson Hale
  James Remar   als Ray Cumberland
  Natasha Lyonne   als Sommerfield
  Haili Page   als Zoe
 
Regie:  David S. Goyer  
Buch:  David S. Goyer  
Musik:  Ramin Djawadi  
  RZA  
Kamera:  Gabriel Beristain  
Produzent:  Peter Frankfurt  
  Lynn Harris  
  Wesley Snipes  
  David S. Goyer  

"Blade 4" ohne Wesley Snipes?

"'Blade 4'? Gute Idee", meint Wesley Snipes. Selbiges findet auch Stephen Norrington, der bei der ersten Vampirhatz auf dem Regiestuhl saß. Nur mit einem kleinen Unterschied...

Wesley Snipes möchte als "Blade 4" noch mal die Klinge kreisen lassen (Foto: Universum) Großansicht

Wesley Snipes möchte als "Blade 4" noch mal die Klinge kreisen lassen (Foto: Universum)

Im Jahr 1998 begründete Wesley Snipes mit einem ultracoolen Auftritt als Halbvampir "Blade" einen Kult, der bislang drei Teile umfasst. Und schon 2004, als "Blade Trinity" in die Kinos kam, äußerte er seine Überzeugung, dass irgendwann ein vierter Teil folgen würde. Das scheint sich jetzt langsam zu verdichten: Auf "Blade 4" angesprochen, bestätigte Snipes, dass es hier durchaus schon Gespräche gäbe - und er auch nicht ungern zum Klingenschwingen ins Lederkostüm schlüpfen würde. Immer vorausgesetzt natürlich, das Drehbuch stimmt.

Ob der 47-Jährige dann tatsächlich die Hauptrolle spielen würde, ist jedoch mehr als fraglich. Denn schon vor einiger Zeit hat Stephen Norrington - Regisseur des ersten "Blade"-Films - seine Vorstellungen zu Teil Vier umrissen: Er denkt dabei eher ein Prequel und sieht im Mittelpunkt der Story den Vampir Deacon Frost - den heißblütigen Untoten aus Teil Eins, der seine durstigen Brüder wieder konkurrenzlos an die Spitze der Nahrungskette befördern wollte. Und der damals bemerkenswert charismatisch von Stephen Dorff verkörpert wurde.

Auch für Snipes gilt: Totgesagte leben länger

Andererseits: Ein Blade ohne Wesley Snipes? Für Fans kein erquicklicher Gedanke. Und eines muss man dem versierten Kampfsportler ja nun wirklich lassen. Als Vampir qualifiziert ihn schon allein die Tatsache, dass er - gleich den transsilvanischen Blutsaugern - irgendwie seit Jahrzehnten nicht tot zu kriegen ist. Filmisch jedenfalls.

 

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