
Erweckt von den Toten durch einen fehlgeleiteten Golfball, sucht der 1968 das letzte mal aktive Hardrock-Vampir Boya in alter Gewohnheit jenen Laden auf, der damals eine coole Bar war. Inzwischen verkauft die hübsche Molly dort exotische Spezialitäten wie den Kiwi-Donut und ärgert sich über die unbeholfenen Versuche ihres Freundes Earl, ein paar gar nicht zu Späßen aufgelegte Gangster auszutricksen. Boya freundet sich mit dem Pärchen an und zeigt der Unterwelt, was eine Harke ist. Dann jedoch erscheint eine gefährliche Freundin auf der Bildfläche.
Kanadas Regiestar David Cronenberg hat einen sehenswerten Gastauftritt als Gangsterboss in dieser schräg-verschrobenen Low-Budget-Variation des Vampirmythos um einen Blutsauger, der kaum eine Gefahr für Menschen darstellt und mit Rattenblut recht einfach zu befriedigen ist. Die Charakter-Konstellation mit ihrer Zentrale, dem Donut-Shop, erinnert an eine Sitcom, doch in den Bedrohungs- bzw. Gewaltszenen geht es genau so blutig zur Sache wie in anderen Horrorfilmen auch. Entdeckung für Fans.