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Bloody Sunday - Blutsonntag

An einem Sonntag im Jahr 1972 werden bei einer eskalierenden Demonstration dreizehn nordirische Zivilisten von englischen Militärs getötet. Preisgekröntes Doku-Drama von Paul Greengrass ("Flug 93").


Bloody Sunday - Blutsonntag

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Erhältlich seit:
30.01.2009

Originaltitel: Bloody Sunday

Drama

Irland/Großbritannien 2001
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12

James Nesbitt
Tim Pigott-Smith
Nicholas Farrell

Regie: Paul Greengrass
epiX Media AG

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Kontrovers diskutiertes Drama um den Beginn des Bürgerkrieges in Irland.

Die Demonstranten haben rein friedliche Absichten (Foto: epiX Media) Großansicht

Die Demonstranten haben rein friedliche Absichten (Foto: epiX Media)

Am 30. Januar 1972 schossen britische Soldaten einer Fallschirmjägereinheit auf unbewaffnete Zivilisten, die am "Civil Rights March" durch Derry, Nordirland, teilnahmen, töteten 13 der Demonstranten und verwundeten weitere 14 schwer. Der als "Bloody Sunday" in die Geschichte eingegangene Tag war ein entscheidender Wendepunkt, weil aus einem minderschweren Konflikt ein Bürgerkrieg erwuchs, sich Scharen junger Männer der IRA anschlossen.

Der ehemalige Irlandkorrespondent und Regisseur Paul Greengrass hat die unheilvolle Geschichte jenes fatalen Tages als packenden "Kriegsfilm über den Kampf um Frieden" halbdokumentarisch rekonstruiert, der auf der Berlinale vorgestellt wurde und wegen seines grimmigen Realismus und der notwendigen Parteilichkeit für Diskussionen sorgte.

Die Soldaten reagieren mit roher Gewalt (Foto: epiX Media) Großansicht

Die Soldaten reagieren mit roher Gewalt (Foto: epiX Media)

Hautnah dabei

Greengrass betreibt keinen Geschichtsunterricht, er ist mit der Schulterkamera hautnah dabei, verwickelt den Zuschauer in die Ereignisse, zwingt mit "Dogma"-Wackelbildern mitten in das Massaker hinein.

Bloody Sunday - Blutsonntag

Am 30. Januar 1972 schossen britische Soldaten einer Fallschirmjägereinheit auf unbewaffnete Zivilisten, die am "Civil Rights March" durch Derry, Nordirland, teilnahmen, töteten 13 der Demonstranten und verwundeten weitere 14 schwer. Der als "Bloody Sunday" in die Geschichte eingegangene Tag war ein entscheidender Wendepunkt, weil aus einem minderschweren Konflikt ein Bürgerkrieg erwuchs, sich Scharen junger Männer der IRA anschlossen. Der ehemalige Irlandkorrespondent und Regisseur Paul Greengrass hat die unheilvolle Geschichte jenes fatalen Tages als packenden "Kriegsfilm über den Kampf um Frieden" halbdokumentarisch rekonstruiert, der auf der Berlinale vorgestellt wurde und wegen seines grimmigen Realismus und der notwendigen Parteilichkeit für Diskussionen sorgte.

Greengrass betreibt keinen Geschichtsunterricht, er ist mit der Schulterkamera hautnah dabei, verwickelt den Zuschauer in die Ereignisse, zwingt mit "Dogma"-Wackelbildern mitten in das Massaker hinein. Greengrass reagiert damit auf die noch mindestens zwei Jahre auf sich warten lassenden Ergebnisse der von Tony Blair eingesetzten Kommission, die unter anderen klären soll, warum die Armee statt Gummigeschossen scharfe Munition benutzte, warum beteiligte Soldaten offensichtlich logen, warum man die Demonstranten nicht einfach unbehelligt gelassen hat. Der Film pendelt zwischen den katholischen Demonstranten, den ungeduldig auf Einsatz wartenden Fallschirmjägern und den Strategiebesprechungen im Hauptquartier der Armee, schafft dadurch die für einen Film nötige Spannung, Tempo und Dramatik.

In Nordirland hat der Film, der zeitgleich mit Jimmy McGoverns "Sunday" (darin geht es um die Nachwirkungen bei den Opfern) im Fernsehen ausgestrahlt wurde, eine Kontroverse ausgelöst. In deren Mittelpunkt steht der hervorragende Hauptdarsteller James Nesbitt ("Lucky Break"), der den Abgeordneten Ivan Cooper spielt, einen Protestanten und Bürgerrechtler im katholischen Lager, und der seitdem als Nestbeschmutzer gilt. Das hat wohl eher damit zu tun, dass der hier großartig zwischen den Fronten verlorene Nesbitt sich wie die illustren Vorgänger George Best (Fußballer), Van Morrison (Musiker), Eddie Irvine (Fomel-1-Fahrer), Stephen Rea (Schauspieler) und nicht zuletzt Shakespeare-Gigant Kenneth Branagh nach Ansicht ihrer Kritiker zu weit von seinen Wurzeln entfernt hat. Der Film jedenfalls ist trotz offener Fragen integer genug, um bestehen zu können. ger.

Bloody Sunday - Blutsonntag

Das explosive Meisterwerk von Paul Greengras (BOURNE 2+3). Ein Friedensmarsch verwandelt sich in ein blutiges Massaker - Nach einer wahren Begebenheit. Einer der besten Filme der letzten Jahre incl. des Kulthits von U2 "Sunday bloody Sunday".

Derry/Nordirland 1972: Ohne Genehmigung beginnt eine Demonstration für Bürgerrechte ihren Marsch. Englische Fallschirmjäger überwachen den friedlichen Zug an diesem 30. Januar, als plötzlich erste Schüsse fallen - der Auftakt zu einem Massaker.

Als Blutsonntag erlangte die Tragödie Berühmtheit und ließ den Nordirland-Konflikt erneut aufflammen. Die irische Band U2 schrieb darüber das weltberühmte Lied "Sunday Bloody Sunday". In mitreißender Weise arbeitet Paul Greengrass (BOURNE 2+3) diesen historischen Tag auf und stürzt den Zuschauer in das dramatische Geschehen.

Quelle: epiX Media

Originaltrailer, Hinter den Kulissen, Interviews, Epix-Trailershow

Quelle: epiX Media

Darsteller:  James Nesbitt   als Ivan Cooper
  Tim Pigott-Smith   als Major General Ford
  Nicholas Farrell   als Brigardier Maclellan
  Gerard McSorley   als Hauptkomissar Frank Lagan
  Kathy Kiera Clarke   als Frances Cooper
  Allan Gildea   als Kevin McCorry
  Gerard Crossan   als Eamonn McCann
  Mary Moulds   als Bernadette Devlin
  Carmel McCallion   als Bridget Bond
  Declan Duddy   als Gerry Donaghy
 
Regie:  Paul Greengrass  
Buch:  Paul Greengrass  
Musik:  Dominic Muldowney  
Kamera:  Ivan Strasburg  
Produzent:  Mark Redhead  
 

Bloody Sunday - Blutsonntag in der Fotoshow

 

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Features

 

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James Nesbitt

Irischer Schauspieler und Serienstar. Charismatischer, vielseitiger und sich durch Energie, Dynamik und Hingabe an Rollen auszeichnender...