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Blue in the Face

Im Nachfolge-Film zu seinem Brooklyn-Portrait "Smoke" läßt Regisseur Wayne Wang wieder allerlei Kunden in einem Tabakladen zusammenkommen, die bei dem einfühlsamen Ladenbesitzer (Harvey Keitel) ihr Herz ausschütten dürfen.


Blue in the Face

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Erhältlich seit:
31.05.1999

Komödie/ Drama

USA 1995
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 12

Harvey Keitel
Lou Reed
Roseanne

Regie: Wayne Wang, ...
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Blue in the Face

Auggie Wren ist ein vielbeschäftigter Mann. Die alltäglichen Geschäfte in seinem Tabakladen nehmen ihn voll in Anspruch, daneben kümmert er sich auch noch liebevoll um das Seelenheil seiner Kundschaft. Da gibt es zum Beispiel die frustrierte Ehefrau, die Trost sucht, dann taucht ein singendes Telegramm-Girl auf und auch ein waffelverkaufendes Reklame-Mädchen macht seine fröhliche Aufwartung. Am Ende finden sich alle zu einer riesigen Straßen-Party zusammen.

"Blue in the Face" ist der Nachfolger des erfolgreichen Brooklyn-Porträts "Smoke". Das von Regisseur Wayne Wang und Autor Paul Auster angeführte Film-Team blieb weitgehend unverändert und drehte gleich im Anschluß an den eigentlichen Kinofilm diese liebenswert improvisierte Episoden-Sammlung, die all das auszeichnet, was schon "Smoke" zum Kult-Film machte: warmherziger Humor, originelle Charaktere, lebendige, realitätsnahe Dialoge und glänzende Leistungen der bewährten Schauspieltruppe um Harvey Keitel.

Blue in the Face

Wenn "Smoke", der Lichtblick der diesjährigen Berlinale, endet, soll die ganze schöne Figuration der Brooklyn-Charaktere nicht in Rauch aufgehen - aus dieser Idee und der Erfahrung während des "Smoke"-Drehs, daß einige Figuren ein weit über das Drehbuch hinausgehendes Eigenleben entfalteten, entwickelten (Kult-)Autor Paul Auster und Regisseur Wayne Wang einen Zusatzfilm. Wo "Smoke" aufhört, geht "Blue in the Face" weiter. Improvisiert und ohne festen Plan gedreht, wurden einige Charaktere herausgepickt, andere kamen neu hinzu, und so entstand, mit rasch verlängerten Verträgen für die noch verfügbaren Schauspieler und das Technik-Team, gleich im Anschluß an "Smoke" in weniger als einer Woche eine Low-Budget-Produktion voller Charme und Humor. Die episodenhaft aneinander gereihte Ansammlung von "Brooklyn Characters" wird verbunden durch Videoaufzeichnungen von Interviews mit "echten" Einwohnern, die mit Zahlen und Fakten zu ihrem geliebten Stadtteil aufwarten, der immerhin die Dimension einer ausgewachsenen Metropole hat. Im Mittelpunkt des urbanen street life steht, wie in "Smoke", Auggies Tabakladen, den Harvey Keitel auf seine unvergleichliche Art mit Leben füllt. All die Einfälle, die in dem großen Spielfilm-Bruder nicht mehr untergebracht werden konnten, werden aufgegriffen und spontan von Schauspielern und anderen Akteuren umgesetzt. Victor Argo als Vinnie, Giancarlo Esposito und Mel Gorham dürfen ihre Rollen aus "Smoke" dabei wesentlich erweitern, andere treten erstmals auf die Brooklyn-Bühne. "Stärkster" Neuzugang ist sicherlich Roseanne Barr, die als Vinnies frustrierte Frau Trost bei Auggie sucht, aber auch Michael J. Fox, Lily Tomlin und Madonna als singendes Telegramm-Girl liefern Gastauftritte. Als Selbstdarsteller, die einfach nur Geschichten erzählen oder mit Auggie ihre letzte Zigarette rauchen wollen, fungieren ein redseliger Lou Reed und ein paffender Jim Jarmusch. Alles endet locker leicht in einer riesigen Straßenfete für die Einwohner, zu der John Luries National Orchestra aufpielt. Eine gelungene Hommage an Brooklyn und seine Menschen, hervorragend geeignet als Ergänzungsfilm zu "Smoke", aber auch für sich allein ein gut gemachtes, farbenprächtiges und unterhaltsames Kaleidoskop, das es an den Kinokassen allerdings nicht ganz leicht haben dürfte. boe.

Blue in the Face

Auggie (Harvey Keitel) betreibt einen Tabakladen in Brooklyn. Hier treffen sich die Bewohner des berühmtberüchtigten New Yorker Stadtteils, und hier laufen die Fäden ihrer Geschichte zusammen: ein Schriftsteller, der nicht mehr schreiben kann, ein Jugendlicher, der ständig lügt, ein illegaler Deal mit kubanischen Zigarren, eine geheimnisvolle Tüte voller Dollars ...

Quelle: Kinowelt

Darsteller:  Harvey Keitel  
  Lou Reed  
  Roseanne  
  Michael J. Fox  
  Jim Jarmusch  
  Lily Tomlin  
  Mel Gorham  
  Jared Harris  
  Giancarlo Esposito  
  Victor Argo  
  Madonna  
 
Regie:  Wayne Wang  
  Paul Auster  
Buch:  Wayne Wang  
  Paul Auster  
Musik:  John Lurie  
Kamera:  Adam Holender  
Produzent:  Greg Johnson  
  Peter Newman  
  Diana Phillips  
 

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Harvey Keitel

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