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Blues Brothers 2000

Als musikalische Actionkomödie getarnter Konzertfilm, der es nicht mit dem Kult-Original aufnimmt.


Blues Brothers 2000

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Erhältlich seit:
11.08.2011

Komödie/ Action

USA 1998
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 6

Dan Aykroyd
John Goodman
Joe Morton

Regie: John Landis
Universal Pictures Germany

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Blues Brothers 2000

Elwood Blues wird nach 18jährigem Gefängnisaufenthalt entlassen. Sein erster Besuch gilt dem Waisenhaus, in dem er und sein mittlerweile verstorbener Bruder Jake aufgewachsen sind. Hier wird Elwood von der Heimleiterin mit der Tatsache konfrontiert, daß sie ihn als Vormund für den Teenager Buster auserkoren hat. Gemeinsam macht sich das Duo auf den Weg nach Louisiana, um die Blues Brothers Band zu reaktivieren. Dazu brauchen sie Elwoods alte Kumpel und einen neuen Sänger. Da kreuzt der Barkeeper Mighty Mack McTeer ihren Weg...

Fast zwei Dekaden haben sich Dan Aykroyd und der Regisseur und Co-Autor John Landis Zeit gelassen, ehe sie sich an eine Fortsetzung ihres Megahits "Blues Brothers" gewagt haben. Wie schon das Original lebt auch die moderne Version von anarchischem Humor, wüsten Verfolgungsjagden, einer gehörigen Portion Nostalgie und natürlich den sensationellen Musiknummern. Die größte Überraschung des Films ist John Goodman, dem er hervorragend gelingt, den Platz des früh verstorbenen Ur-Blues-Bruders John Belushi auszufüllen. Schon allein wegen des Soundtracks hörens- und sehenswert.

Blues Brothers 2000

In seinem Heimatland fand das Original aus dem Jahre 1980 um die ausufernde Zerstörungsorgie der zwei blechverbiegenden Bluesbrüder John Belushi und Dan Akroyd lediglich mäßigen Anklang. In Europa hingegen avancierte das dynamische Action-Bluesical zum populären Kulthit. 18 Jahre später hofft der zuletzt glücklose Regisseur John Landis, den Erfolg von damals mit weitgehend neuem Personal (nur Dan Aykroyd stand als Elwood Blues erneut zur Verfügung) wiederholen zu können.

In Zusammenarbeit mit Landis verfaßte Aykroyd auch das Drehbuch zu diesem als musikalische Actionkomödie getarnten Konzertfilm, dessen dünne Handlung kaum der Rede wert ist. Das Ableben von John Belushi und Cab Calloway wird in den ersten Filmminuten mit ihrer Todesnachricht für den nach 18jährigem Gefängnisaufenthalt entlassenen Elwood erklärt. Der macht sich auf den Weg, bekannte Gesichter aus dem Original aufzusuchen, um die Band wiederzugründen. Zuerst sucht er Mutter Mary Stigmata aus dem Waisenhaus auf, die ihn zum Mentor für den zehnjährigen Buster (J. Evans Bonifant verfügt über erstaunliches musikalisches und tänzerisches Talent) auserkoren hat und der schließlich zum Blues Mini-Brother avancieren darf. Der verstorbene Jake wird von dem bärigen Barkeeper Mighty Mack McTeer (John Goodman schlägt sich in seiner Rolle ganz wacker) ersetzt, und Joe Morton als zunächst abgeneigter Polizeichef nimmt den Platz von Calloway als dessen Filmsohn ein. Die restliche Band besteht weitgehend aus den Mitstreitern des Originals, und auch Aretha Franklin tritt erneut in einer Gesangsnummer als Ehefrau eines Bandmitglieds auf und schmettert eine großartig aufgepeppte Version ihres Hits "Respect". Neben Unmengen von sirenenheulenden Polizeiautos sind der Band zudem diesmal brutale Russenmafiosi auf den Fersen. Ein Zusammenprall mit Rechtsextremisten (ähnlich wie im Erstling) wurde ebenfalls eingebaut. Das Demolition-Derby wirkt in der 2000er-Ausgabe vergleichsweise verhalten, dafür wurden diesmal ein wenig überflüssige Spezialeffekte (eine Voodoopriesterin in Gestalt der charismatischen Erykah Badu verwandelt die Brothers in Zombies, Morton macht eine "erhebende" Erfahrung) eingebaut. Die meisten Unebenheiten dieses betont politisch korrekten Sequels, in dem weder geraucht und gesoffen noch geflucht wird, können ab der Filmhälfte mit außergewöhnlichen Musiknummern ausgebügelt werden. Die Liste an Stars, die sich bereit erklärten mitzuwirken, ist beeindruckend. Der "Godfather of Soul" James Brown und Sam Moore legen eine fetzige Gospelnummer hin; Blues-Entdeckung Johnny Lang und Blues Traveler absolvieren Kurzauftritte. Doch das absolute Highlight ist ein Konzertwettbewerb in einer verwunschenen Südstaatenvilla, bei dem die Blues Brothers Band gegen die Louisana Gator Boys antreten müssen. Diese besteht aus so illustren musikalischen Größen wie B.B. King, Eric Clapton, Bo Diddley, Isaac Hayes, Steve Winwood, Wilson Pickett und Travis Tritt. Ob sich das Publikum allein aufgrund des geballt versammelten musikalischen Talents genausogut wie vom Original unterhalten fühlen wird, bleibt allerdings abzuwarten. ara.

Blues Brothers 2000

18 Jahre nachdem die Blues-Brüder "Im Namen des Herrn" unterwegs waren, wird Elwood Blues (Dan Aykroyd) aus dem Gefängnis entlassen. Er entdeckt, dass sich in der Zwischenzeit viel verändert hat. Sein Bruder ist tot, seine Band existiert nicht mehr und das Waisenhaus, im dem er aufwuchs, wurde auch zerstört. Elwood wird schon bald klar, dass er eine neue Mission starten muss: Er will seine alte Band mit Hilfe des stimmgewaltigen Barkeepers (John Goodman) wieder vereinen, bei Queen Moussette's (Erykah Badu) den Band-Wettbewerb gewinnen und nebenbei auch noch den dickköpfigen Waisenjungen Buster auf den rechten Weg führen. Im größten Chaos muss er der Polizei beweisen, dass die Musik Magie ... und der Wahnsinn der Blues Brothers Methode hat. Mit von der Partie sind B.B. King, Aretha Franklin, James Brown, Jonny Lang, Blues Traveler, Eric Clapton und viele andere.

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Dan Aykroyd   als Elwood Blues
  John Goodman   als Mighty Mack McTeer
  Joe Morton   als Cabel Chamberlain
  J. Evan Bonifant   als Buster
  Nia Peeples   als Lt. Elizondo
  Kathleen Freeman   als Mother Mary Stigmata
  Frank Oz   als Warden
  Steve Lawrence   als Maury Sline
  Erykah Badu   als Queen Mousette
  Darrell Hammond   als Mr. Robertson
  Aretha Franklin   als Mrs. Murphy
  James Brown   als Rev. Cleophus James
  B.B. King   als Malvern Gasperon
  Matt Murphy   als Matt "Guitar" Murphy
  Willie Hall   als Willie Hall
  Lou Marini   als "Blue Lu" Marini
  Murphy Dunne   als Murph
  Steve Cropper   als Steve "The Colonel" Cropper
  Tom Malone   als Bones Malone
  Alan Rubin   als Mr. Fabulous
  Donald Dunn   als Donald "Duck" Dunn
 
Regie:  John Landis  
Buch:  Dan Aykroyd  
  John Landis  
Musik:  Paul Shaffer  
Kamera:  David Herrington  
Produzent:  John Landis  
  Dan Aykroyd  
  Leslie Belzberg  
 

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Features

 

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