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Blutiger Freitag

Heinz überfällt mit drei Kumpel eine Bank am Rand von München. Alles geht schief, aber Heinz fällt eine Geisel in die Hände, mit der er das ganz große Geld machen will. Deutsche Antwort auf das Gangster- und Copkino der frühen 70er und Genre-Kleinod, putzige Klassenkampf-Weltsicht inklusive.


ohne Abbildung

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Thriller/ Drama

Deutschland/Italien 1972
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16

Raimund Harmstorf
Amadeus August
Gianni Macchia

Regie: Rolf Olsen
UIG - United Independent Entertainment

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Heinz Klett, frisch den Handschellen bayrischer Vollzugsbeamter entwichener Räuber und Gewaltverbrecher, tut sich mit dem perspektivlosen Gastarbeiter Luigi, dessen deutscher Freundin und deren Bruder zusammen, um als letztes großes Ding vor der Flucht an den Palmenstrand eine Bankfiliale in der Münchner Vorstadt auszuräumen. Bei dem Überfall geht alles schief, was schief gehen kann, doch fällt dem Quartett eine Tochter aus hohem Hause als Geisel in die Hände. Jetzt wittert Klett den ganz großen Reibach ...

Aus der international erfolgreichsten Ära des deutschen Kinos, der Zeit der Schulmädchen, Frauengefängnisse und geschändeten Hexen mithin, stammt dieses in jeder Hinsicht vergnügliche Genre-Kleinod mit zeitgenössischer Starbesetzung und putziger Klassenkampf-Weltsicht. Raimund Harmstorf, unlängst verstorbener, doch ungebrochen populärer "Seewolf"-Darsteller, führt den sehenswerter Verliererhaufen in den blutigen Untergang in dieser deutschen Antwort auf das rauhe Gangster- und Copkino der frühen 70er.

 

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