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Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy

Fiktionalisiertes Drama über den Vorabend der Ermordung von Robert F. Kennedy am 6. Juni 1968.


Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy

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Erhältlich seit:
12.10.2007

Originaltitel: Bobby

Drama

USA 2006
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Emilio Estevez
Harry Belafonte
Joy Bryant

Regie: Emilio Estevez
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Politischer Mord in Los Angeles: Mit "Bobby" Kennedy starb nicht nur ein Präsidentschaftskandidat, sondern auch die Hoffnung.

Tim streitet mit seiner Frau Virginia Fallon (Foto: Kinowelt) Großansicht

Tim streitet mit seiner Frau Virginia Fallon (Foto: Kinowelt)

Als in der Nacht zum 6. Juni 1968 Senator Robert F. Kennedy im Ambassador-Hotel in Los Angeles durch ein Attentat starb, war das nicht nur sein Tod, sondern auch das Ende vom Traum einer offenen Gesellschaft, zerplatzte die Hoffnung einer ganzen Generation. Ein schwarzer Tag für Amerika!

In diesem fein verwobenen Schicksalsreigen von Emilio Estevez (Hauptdarsteller und Regisseur) steckt Herzblut und triumphiert das Gefühl, wenn in bester Altman-Manier 22 Menschen im Hotel in vielen kleinen Episoden einander begegnen, sich lieben, betrügen und belügen, in alltägliche Kleinigkeiten verstricken und gegenseitig enttäuschen, bis ihr Leben durch die Politik eine andere Wendung nimmt.

John und Nelson haben schon viel gesehen in ihrem Leben (Foto: Kinowelt) Großansicht

John und Nelson haben schon viel gesehen in ihrem Leben (Foto: Kinowelt)

Versammlung der Stars

Die Schauspielerliste des dramatischen Ensemblefilms liest sich wie das Who's who Hollywoods, von Anthony Hopkins über Sharon Stone und Demi Moore bis Martin Sheen und Shootingstar Lindsay Lohan. Kraftvolles und emotionales Kino mit Langzeitwirkung in Kopf, Bauch und Seele.

Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy

Er war der heimliche Sieger am Lido und weckte Emotionen: Emilio Estevez' Blick auf den Tag, an dem Robert F. Kennedy im Ambassador-Hotel in Los Angeles erschossen wurde.

Senator Robert F. Kennedy hatte einen Traum wie Martin Luther King, den Traum von einem Amerika ohne Unterschiede zwischen Rassen, Geschlechtern und sozialen Klassen. Dieser Traum zerplatzte brutal in der Nacht zum 6. Juni 1968. Ausgangspunkt für

Emilio Estevez' fein sortierten Mikrokosmos und vielschichtiges Mosaik einer Gesellschaft, die an Aufbruch und Ende des sinnlosen Vietnamkrieges glaubte. Im Ambassador-Hotel herrscht Nervosität und Hektik. Am Abend will "Bobby", wie ihn seine Anhänger nennen, im Ballsaal den fast sicheren Sieg bei den Primaries feiern. Etwa 22 fiktive Charaktere ziehen ihre Kreise, treffen und tangieren sich. Da sind die Party-Goers, die Künstler, Hotelangestellte und die Leute vom Wahlkampftross, die der Stimmauszählung entgegenfiebern. Darunter ein früherer Doorman, der sich mit einem Kollegen im gewohnten Ambiente trifft, weil er nicht loslassen kann, der Hotelmanager und seine Frau, die im Hotel als Friseuse arbeitet und eifersüchtig die Affäre ihres Mannes mit einer Telefonistin verfolgt, die Küchencrew unter ihrem autoritären Chef, eine Kellnerin, die es zum Star bringen möchte. Dazu kommen die bunten Gäste der Nobel-Herberge vom Ostküsten-Pärchen, das seinen zweiten Honeymoon in Kalifornien verbringen will bis hin zur tschechischen Journalistin. Estevez gelingt ein großer Wurf mit dieser Rekonstruktion der Stunden bis zum Attentat. Er verwebt in diesem atmosphärisch das Lebensgefühl widerspiegelnden Ensemblefilm die verschiedenen Stränge souverän, die kleinen beruflichen und privaten Kämpfe. Dabei ein Cast vom Feinsten - Demi Moore, William H. Macy, Sharon Stone, Christian Slater, Anthony Hopkins, Harry Belafonte... Immer wieder Kennedys letzte Reden auf Fernsehschirmen und abwechselnd dazu allzu Menschliches, wenn sich Sharon Stone und Demi Moore über die Nachteile des Älterwerdens unterhalten, Lindsay Lohan und Elijah Wood plötzlich die Liebe entdecken, oder Laurence Fishburne wortgewaltig auf den Punkt bringt, was Rassismus im Alltag bedeutet. Obgleich man um den Mord weiss, bleibt psychologische Spannung und am Ende tiefe Trauer. Denn mit Robert F. Kennedy starb nicht nur ein visionärer Politiker, sondern auch die Hoffnung auf einen Paradigmenwechsel, die Utopie von einer besseren Welt. Wenn dann noch "The Sounds of Silence" erklingt, muss man sich bei diesem ins Mark treffende Polit-Drama seiner Tränen nicht schämen. mk.

Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy

4. Juni 1968: In wenigen Stunden wird Senator Robert F. Kennedy im Ambassador Hotel in Los Angeles verkünden, dass er für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika kandidieren will. Es ist seine letzte Rede, denn Kennedy wird vor den Augen der entsetzten Anwesenden Opfer eines Attentats - wie sein Bruder fünf Jahre zuvor.
In 22 Episoden leben die Stunden vor dem Attentat noch einmal auf. Die Hoffnungen, Schicksale und Tragödien der Figuren verschmelzen zu einem atmosphärischen und vielschichtigen Kaleidoskop der US-Gesellschaft der sechziger Jahre. Nominiert für zwei Golden Globes als Bestes Filmdrama und für den Besten Filmsong.

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Emilio Estevez   als Tim
  Harry Belafonte   als Nelson
  Joy Bryant   als Patricia
  Nick Cannon   als Dwayne
  Laurence Fishburne   als Edward Robinson
  Brian Geraghty   als Hodge
  Heather Graham   als Angela
  Sir Anthony Hopkins   als John Casey
  Helen Hunt   als Samantha
  Joshua Jackson   als Wade Buckley
  David Krumholtz   als Phil
  Shia LaBeouf   als Jimmy
  Lindsay Lohan   als Diane
  William H. Macy   als Paul Ebbers
  Swetlana Metkina   als Lenka
  Demi Moore   als Virginia Fallon
  Freddy Rodriguez   als Jose Rojas
  Martin Sheen   als Jack Stevens
  Christian Slater   als Timmons
  Sharon Stone   als Miriam Ebbers
  Jacob Vargas   als Miguel
  Mary Elizabeth Winstead   als Susan
  Elijah Wood   als William Avary
 
Regie:  Emilio Estevez  
Buch:  Emilio Estevez  
Kamera:  Michael Barrett  
Produzent:  Edward Bass  
  Holly Wiersma  

Lohan als rebellische Tochter

In "Freaky Friday" tauscht Lohan mit Filmmutter Jamie Lee Curtis den Körper, in "A Prairie Home Companion" spielt sie an der Seite von Meryl Streep. Jetzt soll 19-Jährige in "Georgia Rule" die Filmtochter von Felicity Huffman mimen.

Wird langsam erwachsen: Lindsay Lohan (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wird langsam erwachsen: Lindsay Lohan (Foto: Kurt Krieger)

Die Komödie "Georgia Rule" erzählt von einer rebellischen jungen Frau, die Probleme mit ihrer Mutter hat - weshalb sie prompt den Sommer über zu ihrer Großmutter geschickt wird. Eine Rolle, für die Filmdiva Jane Fonda vorgesehen ist, Desperate Housewives-Star Felicity Huffman wird den Part der Mutter übernehmen.

Jane Fonda kehrte erst letztes Jahr nach 15-jähriger Filmabstinenz mit der Komödie "Das Schwiegermonster" auf die Leinwand zurück. Neben diesen beiden erfahrenen Schauspielerinnen befindet sich Shootingstar Lohan zumindest kollegial in bester Gesellschaft.

Lohan will hoch hinaus

Bisher war Lindsay eher wegen Skandalen, ihrer Freundschaft zu Paris Hilton oder Magersuchtsgerüchten bekannt. Jetzt will die Schauspielerin offenbar mit Rollen in ernsthafteren Filmen - und an der Seite namhafter Stars - auf sich aufmerksam machen. Bereits abgedreht ist "Bobby", ein Drama über die Ermordung des US-Senators Robert F. Kennedy mit den Hollywoodgrößen Sharon Stone und Demi Moore sowie Sir Anthony Hopkins. Lindsay spielt darin einen der Gäste, die sich in dem Hotel aufhielten, als der Senator ermordet wurde - eine Gastrolle sozusagen.

Ebenfalls in Postproduktion befindet sich "Chapter 27", der den Mord an Ex-Beatle John Lennon zum Thema hat. Hier ist die junge Schauspielerin an der Seite von Jared Leto zu sehen - auch jemand, von dem man sich manch mimischen Kniff abgucken kann. Und ruhig auch sollte.

 

Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy in der Fotoshow

 

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