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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.06.2009
Originaltitel: Botero - Born in Medellin
Dokumentarfilm/ Kunst
Deutschland 2007
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12
Regie: Peter Schamoni
Concorde Home Entertainment

Unterhaltend-heiteres Porträt des kolumbianischen Malers und Bildhauers Fernando Botero.
Seine monumentalen Skulpturen stehen in Bogotà, Vaduz, Singapur oder Berlin und reizen zum Anfassen, Fühlen und Streicheln. Fernando Botero begeistert weltweit durch sinnliche Präsenz der Figuren, ob in seinen farbenprächtigen Bildern oder wuchtigen Plastiken. Proportionen interessieren ihn nicht, er malt gegen die Schwerkraft an, ob eine schwergewichtige Tänzerin in der Bewegung grazil wirkt, Leonardo da Vincis Mona Lisa aus kugelrundem Gesicht geheimnisvoll lächelt oder Mutter Theresa auf das Elend schaut.
Peter Schamoni wirft einen Blick auf das Lebenswerk des Künstlers und seinen beruflichen Werdegang, den bewegten Weg aus bescheidenen Verhältnissen in Medellin, der einstigen Hochburg des kolumbianischen Drogenkartells, zur gefeierten Ikone eines ganz eigenen Stils. Schon im zarten Alter von zwölf Jahren begann er zu malen, mit 16 beteiligte er sich bereits an einer Ausstellung in seiner Heimatstadt. In New York erhielt die Karriere des Genies erst einmal einen Dämpfer, in der Hochzeit der abstrakten Kunst stieß er mit seinem Werk auf Ablehnung, aber dann eroberte er die Kunstszene Europas mit seiner ausgefallenen Ästhetik, die das Voluminöse (man könnte auch sagen das Dicke) zur Schönheit erhebt.
Der Dokumentarfilm belässt es nicht bei einer simplen Aufzählung von Stationen, sondern nähert sich dem Künstler und Menschen in all seinen Facetten und Abgründen. Schamoni schließt an die erfolgreiche Machart seiner Künstlerbiografien von Max Ernst, Niki de Saint Phalle und Friedensreich Hundertwasser an, inszeniert die Doku wie einen Spielfilm mit dramatischer Struktur, Szenen und Rhythmuswechsel. Der unbezähmbare Meister als Hauptdarsteller, der beim Stierkampf mitfiebert und seinen Landsleute als Volksheld gilt, der knapp einer Entführung entkam und sein geliebtes Domizil verließ. Vom abrupten Aufbruch künden noch eine unfertige Leinwand, eingetrocknete Pinsel, angefangene Entwürfe. Nie verfällt Schamoni ins bierernste Dozieren, mit kleinen Details schlägt er den Bogen zur heiteren Alltäglichkeit - wenn ein Kolumbianer tagtäglich eine riesige Frauenfigur putzt und das als einem bezahlten städtischen Job macht, oder ein winziger Hund an einem kolossalen das Bein hebt. Wer Botero noch nicht kennt, gewinnt nach diesem unterhaltenden Streifzug Interesse an der vielschichtigen Persönlichkeit, die mit einem Abu-Ghraib-Zyklus 2006 auf das Grauen im berüchtigten Irak-Gefängnis reagiert. mk.
Zu Fernando Boteros 75. Geburtstag erzählt Peter Schamoni die bewegende Erfolgsgeschichte des Künstlers, der in ärmlichen Verhältnissen in Medellin, einstiger Hochburg des kolumbianischen Drogenkartells, aufwuchs. Anfänglich hatte Botero um Anerkennung zu kämpfen, mittlerweile schmücken seine monumentalen Skulpturen Städte auf der ganzen Welt. Fernando Botero begeistert durch die sinnliche Präsenz der Figuren, ob in seinen farbenprächtigen Bildern oder wuchtigen Plastiken. Schamoni begleitet den Künstler nicht nur in seine Werkstatt in der Toskana und in sein Pariser Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht.
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Fernando Botero | ||
|---|---|---|---|
| Regie: | Peter Schamoni | ||
| Buch: | Peter Schamoni | ||
| Kamera: | Ernst Hirsch | ||
| Konrad Hirsch | |||
| Produzent: | Peter Schamoni | ||
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,78/16:9

