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Bram Stoker's Dracula

Meisterregisseur Francis Ford Coppola gelang mit seiner Adaption des klassischen Gruselromans von Bram Stoker ein bildgewaltiges, hypnotisches Epos über die Macht der Liebe. Dabei erhält Dracula - von dem Engländer Gary Oldham genial dargestellt - durchaus tragische Züge und die altbekannte Horrormär faszinierende erotische Untertöne.


Bram Stoker's Dracula (2 DVDs, Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
09.10.2008

Horror/ Fantasy

USA 1992
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 16

Gary Oldman
Winona Ryder
Keanu Reeves

Regie: Francis Ford Coppola
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Bild 1 von 16

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Bram Stoker's Dracula (2 DVDs, Steelbook)

In den Wirren des Krieges mit den Türken verliert der rumänische Prinz Vlad Dracula seine Geliebte und verschwört sich mit den Mächten des Bösen. 400 Jahre später entdeckt der Untote beim Besuch seines Maklers Jonathan Harker ein Bild von dessen Verlobter Mina, das dem seiner Geliebten gleicht. Dracula setzt über nach London, um diese Lucy für sich zu gewinnen. Obwohl ihm die Vampirjäger unter der Führung von Professor Van Helsing auf den Fersen sind, ver- und entführt der Graf die Schöne.

Meisterregisseur Francis Ford Coppola gelang mit seiner Adaption des klassischen Gruselromans von Bram Stoker ein bildgewaltiges, hypnotisches Epos über die Macht der Liebe. Dabei erhält Dracula - von dem Engländer Gary Oldham genial dargestellt - durchaus tragische Züge und die altbekannte Horrormär faszinierende erotische Untertöne. Oscar-Preisträger Anthony Hopkins, Winona Ryder und Keanu Reeves in Nebenrollen runden eines der ganz großen Filmereignisse des Jahres perfekt ab.

Bram Stoker's Dracula (2 DVDs, Steelbook)

Immobilienmakler Jonathan Harker (Keanu Reeves), geschäftlich unterwegs in Transsylvanien, folgt der Einladung eines alten Grafen. Bereits kurz nach der Ankunft auf dem Schloss entdeckt er, wer sein Gastgeber wirklich ist: Dracula (Gary Oldman), der Fürst der Vampire. Als Dracula ein Foto von Jonathans Verlobter Mina (Winona Ryder) sieht, ist es um den Meister der Dunkelheit geschehen: Mina gleicht Draculas verstorbener Braut Elisabeta aufs Haar! Dracula überlistet Jonathan und reist blutdürstend zu Mina nach London ...

Kurzbewertung:
Grauenerregend, blutig, erotisch, sinnlich, wunderbar. Francis Ford Coppolas Meisterwerk ist ganz großes Kino - ausgezeichnet mit 3 Oscars[r] (Bester Toneffektschnitt, Bestes Make-up, Beste Kostüme)!

Quelle: Sony Pictures

Entfallene Szenen (über 30 Minuten)
Audiokommentar & Einleitung zum Film von Regisseur Francis Ford Coppola
Blut ist Leben - Making of Dracula
Die Kostüme sind das Set - Das Design von Eiko Ishioka
Mit der Kamera - Visuelle Effekte der damaligen Zeit
Methode und Wahnsinn - Die Gestaltung Draculas

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Gary Oldman   als Dracula
  Winona Ryder   als Mina/Elisabeta
  Keanu Reeves   als Jonathan Harker
  Sir Anthony Hopkins   als Professor Van Helsing
  Richard E. Grant   als Dr. Jack Seward
  Cary Elwes   als Lord Arthur Holmwood
  Bill Campbell   als Quincey P. Morris
  Sadie Frost   als Lucy Westenra
  Tom Waits   als Renfield
  Monica Bellucci   als Draculas Braut
  Michaela Bercu   als Draculas Braut
  Florina Kendrick   als Draculas Braut
  Jay Robinson   als Mr. Hawkins
  I.M. Hobson   als Hobbs
  Octavian Cadia   als Deacon
  Robert Getz   als Priester
  Dagmar Stanec   als Schwester Agatha
  Eniko Oss   als Schwester Sylva
  Cully Fredricksen   als Van Helsings Assistent
  Daniel Newman   als Zeitungshändler
 
Regie:  Francis Ford Coppola  
Buch:  James V. Hart  
Musik:  Wojciech Kilar  
Kamera:  Michael Ballhaus  
Produzent:  Francis Ford Coppola  
  Fred Fuchs  
  Charles B. Mulvehill  

Oscars: "Hurt Locker" sticht "Avatar" aus, Preise für Bridges, Bullock und Waltz

Eigentlich sollte die Nacht der Nächte in Hollywood diesmal nicht golden werden, sondern blau. Doch die Academy kürte nicht den Publikumsrenner "Avatar" zum großen Oscar-Sieger, sondern den Irak-Kriegsfilm "The Hurt Locker".

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto:  © A.M.P.A.S.) Großansicht

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto: © A.M.P.A.S.)

Je länger der Abend dauerte, um so frostiger wurde das Gesicht von James Cameron - bis ihm bei der Auszeichnung des Konkurrenten "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" als bester Film schließlich das mühsame Lächeln endgültig einfror: Die Academy hat sich einmal mehr gegen den großen Publikumsrenner, "Avatar - Aufbruch nach Pandora", entschieden und statt des erfolgreichsten Films aller Zeiten das ambitionierte Irak-Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" über ein Team von Bombenexperten mit Oscars überhäuft. Und das, obwohl Produzent Nicolas Chartier im Vorfeld mit einer Anti-Avatar-E-Mail an Jury-Mitglieder für reichlich Unmut gesorgt hatte und dafür von der Oscar-Gala verbannt worden war.

Sechs Oscars an der Zahl gab es für "Hurt Locker", darunter die beiden Preise in den Königsklassen Bester Film und Beste Regie für Kathryn Bigelow. Damit gewann erstmals eine Frau diesen begehrten Oscar - pikanterweise James Camerons Ex-Gattin, der dieser den Regie-Award allerdings im Vorfeld sogar selbst als "verdient" zugesprochen hatte. "Avatar" erhielt drei Preise, allerdings nur in eher technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera und Ausstattung.

Jeff Bridges wurde für seine herausragende Leistung als versoffener Country-Veteran in "Crazy Heart" nach der fünften Nominierung endlich mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. Das gesamte Kodak-Theatre würdigte den "Dude" mit stehenden Ovationen, Bridges bedankte sich ausführlich, kämpfte mit den Tränen.

Gleich im ersten Anlauf durfte dagegen Sandra Bullock den Goldjungen für die beste weibliche Hauptrolle in Empfang nehmen. Das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", in dem sie nach einer wahren Begebenheit ein afroamerikanisches Talent unter ihre Fittiche nimmt, traf den Nerv der sportbegeisterten US-Amerikaner. Bullock hielt die emotionalste Dankesrede des Abends, als sie ihrer Mutter weinend für eine Erziehung im Geist von Toleranz und Gleichberechtigung dankte. Auf dem Roten Teppich hatte Sandra zuvor ihre große Nervosität gestanden und verkündet, dass sie sich nach der Verleihung "erstmal eine Ladung Pommes und einen Milchshake" gönnen werde.

 
 
Die schönsten Bilder der Oscar-Nacht

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Der Österreicher Christoph Waltz heimste nach der Palme in Cannes wie erwartet auch den Oscar für die beste Nebenrolle ein. Als schauriger SS-Mann in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino, dem Waltz überschwänglich dankte, überzeugte Waltz auch die Oscar-Jury. Ein Kommentar auf dem Roten Teppich dürfte bei aller Freude über den Preis für einen deutschsprachigen Schauspieler manchem hiesigen Filmschaffenden Kopfzerbrechen bereiten, denn Christoph Waltz meinte: "In den USA werden Filme als Kunstwerk gemacht und wie eine Handelsware verkauft - in Deutschland ist es genau andersherum."

Auch bei den weiblichen Nebendarstellerinnen setzte sich mit Mo'Nique die Favoritin durch. Sie mimt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" eine beängstigend brutale Mutter.

Die großen Verlierer des Abends waren George Clooneys "Up in the Air", der trotz sechs Nominierungen komplett leer ausging und "Inglourious Basterds", der bei sage und schreibe acht Nominierungen nur den Preis für Christoph Waltz verzeichnen konnte.

Der deuschte Beitrag "Das weiße Band" hatte zwar im Vorfeld als Favorit für den Auslands-Oscar gegolten, zog aber gegen den argentinischen Thriller "El secreto de sus ojos" den Kürzeren. Einen der größten Lacher einer an Höhepunkten eher armen Gala erzielte dabei Regisseur Juan José Campanella, als er der Academy dankte, dass diese Na'vi nicht als Fremdsprache anerkannt hatte und "Avatar" deshalb nicht für den Auslands-Oscar zuließ.

Als bester Animationsfilm wurde wie erwartet "Oben" ausgezeichnet, dazu gab's noch den Oscar für die beste Filmmusik.

Das Moderatorenduo Steve Martin und Alec Baldwin konnte leider bei Weitem nicht an die turbulente Show von Hugh Jackman im vergangenen Jahr heranreichen, wirkte brav und hausbacken. Als die beiden bei der Begrüßung von James Cameron 3D-Brillen aufsetzten und Nominierungs-Königin Meryl Streep als "die Schauspielerin mit den meisten Oscar-Niederlagen" verhöhnten, gab's zumindest verhaltenen Beifall.

Highlight des Abends war eine dem aktuellen Trend geschuldete Rückschau auf Hollywoods Horrorklassiker, präsentiert von den "Twilight"-Stars Kristen Stewart und Taylor Lautner. Als Ausschnitte aus "Der weiße Hai", "Shining", "Nightmare on Elm Street", "Halloween", "Sleepy Hollow", "Psycho", "Alien", "Der Exorzist" und "Bram Stoker's Dracula" über die Leinwand flimmerten, kletterte der Puls das einzige Mal spürbar nach oben.

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Gary Oldman

Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus...

 

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Winona Ryder

Als Tochter intellektueller Hippie-Eltern - der Vater Buchhändler, die Mutter freie Autorin - wuchs Winona Ryder, geboren in Winona, Minnesota...