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Braveheart

Nach seiner Rückkehr ins heimische Schottland des 13. Jahrhunderts kämpft William Wallace erfolgreich gegen die englischen Besatzer. Doch schließlich fällt er einer Intrige zum Opfer. Fünffach Oscar-ausgezeichnetes Schlacht-Epos von und mit Mel Gibson.


Braveheart (2 Discs)

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Erhältlich seit:
05.11.2010

Historienfilm/ Abenteuer

USA 1995
Laufzeit: 177 Min.
FSK: ab 16

Mel Gibson
Sophie Marceau
Patrick McGoohan

Regie: Mel Gibson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Fünffach Oscar-gekröntes Schlachten-Epos von und mit Mel Gibson.

William Wallace führt seine Männer zum Sieg (Foto: Fox) Großansicht

William Wallace führt seine Männer zum Sieg (Foto: Fox)

Schottland zum Ende des 13. Jahrhunderts: Da der König keinen Thronfolger hinterlassen hat, ist es dem Engländer Edward I. gelungen, die Macht an sich zu reißen.

Als die englischen Besatzer die Frau von William Wallace (Mel Gibson) töten, schwört dieser blutige Rache.

Er sagt der britischen Krone den Kampf an und führt eine bunt zusammengewürfelte Armee in eine schier aussichtslose Schlacht. Nach dem überraschenden Sieg will Wallace die Engländer endgültig aus seinem Land vertreiben.

Auf dem Schlachtfeld fliegen die Fetzen (Foto: Fox) Großansicht

Auf dem Schlachtfeld fliegen die Fetzen (Foto: Fox)

Folter, Mord und Heldentum

"Braveheart" hat alles, was Kostümfilme faszinierend macht: Finstere Intrigenspiele, grausame Folterungen, gigantische Massenszenen, humorvolle Zwischenspiele, wunderschöne Prinzessinnen, mordlustige Monarchen und einen rechtschaffenen Helden.

Zu Recht strömten allein in Deutschland mehr als 1,7 Millionen Besucher in die Kinos. Insgesamt zehn Mal nominiert, konnte das mittelalterliche Schlachtengemälde fünf Oscars gewinnen, darunter die wichtigen Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera.

Braveheart (2 Discs)

Szenen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, werden in der US-Sommersaison im Dutzend serviert. Aber nur äußerst selten gelingt es einer der hochbudgetierten Monsterproduktionen, ihre unerhörten Bilder zu einer derart intensiven und letztlich transzendentalen Filmerfahrung zu verdichten, daß man das Gesehene als physisches Erlebnis noch lange danach nicht abschütteln kann. "Braveheart", Mel Gibsons knapp dreistündige Schlachtplatte über den Freiheitskämpfer und Märtyrer William Wallace, der die Schotten im 14. Jahrhundert im Kampf gegen die Briten einigte, gehört dazu. Und das ist, völlig zu Recht, sein Stolz: Keine filmische Darstellung eines Kriegsmassakers war jemals zuvor so direkt, deutlich, graphisch, ausgedehnt und von animalischer Energie geladen. Wenn die beiden verfeindeten Armeen aufeinanderprallen, und James Horners Musik einem beängstigenden Knurren aus Blutlust, Kriegsgeschrei und Todesangst weicht, das als Soundtrack dient für das in seiner Explizität ausuferndste Gemetzel der Filmgeschichte, dann erlebt man gleichzeitig den mitreißenden Adrenalinschub der Schlacht und die schreckliche Abscheulichkeit ihrer gnadenlosen Greueltaten. "Braveheart" mag so wild, ursprünglich und barbarisch sein wie die rudimentären Gestalten, die ihn bevölkern, aber bis die Highlander-Variante von "Spartacus" zu blutrünstigem Leben erwacht, vergehen erst einmal 45 Minuten, in denen der Regisseur und Schauspieler Gibson vor allem in stillen, introspektiven Momenten Schwächen offenbart: In ungelenken, ein wenig hölzernen und obendrein wie mit der Steinaxt geschnitten Szenen, wird der Zuschauer eingeführt in das rauhe Leben im Schottland des Mittelalters. Als William Wallace nach jahrelanger Pilgerschaft zum Krieger herangereift in seine Heimat zurückkehrt, ächzt das Land unter dem Joch der Briten. Auch die eigene, geheime Romanze Williams mit einer Landschönheit findet ein jähes Ende. In dem Maße, in dem sich Williams persönliche Vendetta gegen die Briten zur Revolte gegen ihre Gewaltherrschaft ausweitet, gewinnt auch "Braveheart" an Fahrt. Schließlich geben Intrigen am englischen Königshof und unter den machthungrigen, ungeeinten schottischen Lords, die Wallace in den Rücken fallen, der Geschichte jenen Zunder, der sich in den wahnwitzigen Schlachtsequenzen entlädt. Nur das abschliessende Martyrium der Hauptfigur, die nach zehnminütiger Folter hingerichtet wird, ist noch verstörender und emotional packender. Die im Vorfeld gezogenen Vergleiche mit dem thematisch verwandten "Rob Roy" erweisen sich als nicht haltbar: Die Ode an Ehre und Gerechtigkeit mit Liam Neeson als strahlendem Helden überzeugte als konventionell erzähltes Mantel-und-Degen-Abenteuer. Episch in Länge und Größe, wenn auch nicht Vision, ist "Braveheart" ein pechschwarzes Kriegsspektakel, in dem ein Mann mit seinen Dämonen auf Kollisionskurs geht. Von Oscar-Gewinner John Toll in dreckigen, unwirtlichen Bildern eingefangen, ist William Wallace Mel Gibsons gebrochenste Rolle seit der "Mad Max"-Trilogie. Und doch geht eine ursprüngliche Kraft von ihm aus, die selbst im wüstesten Schlachtengetümmel die Blicke auf sich zieht. Jene Energie ist es, die in den USA für ein Einspiel von 25,7 Mio. Dollar nach nur zwölf Tagen sorgte und dem Film trotz aller Kompromißlosigkeit eine kommerzielle Wild Card beschert. ts.

Braveheart (2 Discs)

Schottland im 13. Jahrhundert. Der englische König Edward I. führt ein brutales Regiment über das Land. Als William Wallace's Frau von Truppen ermordet wird, schwört er auf Rache und sagt der britischen Krone den Kampf an. Die Freiheit und Unabhängigkeit seines Landes zu erkämpfen ist sein Ziel. Seine Leidenschaft und sein Mut inspiriert die Menschen, sich ihm anzuschließen und sich gegen die Engländer zu erheben. Edward I. erkennt in Wallace einen gefährlichen Gegner und schickt seine Schwiegertochter, die französische Prinzessin Isabelle, als Vermittlerin zu Wallace. Aus dieser Begegnung wird eine Freundschaft, die sich in leidenschaftliche Liebe verwandelt. Doch nicht nur gegen die Engländer hat Wallace zu kämpfen. Auch die schottischen Adligen verfolgen eigene Interessen. Doch ohne ihre Unterstützung kämpft William einen verlorenen Kampf...

Ein mitreißender Film, voller Leidenschaft, großer Gefühle und unvergeßlichen Bildern - das ist BRAVEHART. Ausgezeichnet mit 5 Oscars[r] (bester Film, beste Regie, beste Kamera, bester Ton-Schnitt, bestes Make-Up) und mit 1 Golden Globe[r] (beste Regie) hat er bereits selbst Geschichte geschrieben.

Quelle: Fox

Audiokommentar von Mel Gibson
Das Leben des William Wallace
Interaktive Elemente
Die Erzählungen über William Wallace
Der Schaffensprozess eines Autors
Fotomontage
Alba Gu Brath - Die Entstehung von "Braveheart"
Sieben frühere Interviews mit der Besetzung von "Braveheart"
Mel Gibsons "Braveheart": A Filmmaker's Passion

Quelle: Fox

Darsteller:  Mel Gibson  
  Sophie Marceau  
  Patrick McGoohan  
  Catherine McCormack  
  Brendan Gleeson  
  James Cosmo  
  David O'Hara  
  Angus McFayden  
  Peter Hanly  
  James Robinson  
 
Regie:  Mel Gibson  
Buch:  Randall Wallace  
Musik:  James Horner  
Kamera:  John Toll  
Produzent:  Mel Gibson  
  Alan Ladd Jr.  
  Bruce Davey  

"Troja"-Star als Zwerg in "The Hobbit"

Als Agamemnon bewies er bereits seine Schlachtentauglichkeit - nun soll er sich gar in die Höhle eines Drachen wagen...

Die schwere Rüstung steht im schon mal gut, fehlt für "The Hobbit" nur noch die Streitaxt: Zwergenkandidat Brian Cox (Foto: Warner) Großansicht

Die schwere Rüstung steht im schon mal gut, fehlt für "The Hobbit" nur noch die Streitaxt: Zwergenkandidat Brian Cox (Foto: Warner)

Brian Cox ist Schotte und zwar einer von der Sorte, an denen William "Braveheart" Wallace seine Freude gehabt hätte: stämmig, markant und unerschrocken! Zu bestaunen war das bei seinem Auftritt als Agamemnon im Schlachtenspektakel "Troja". Aber auch als "X-Men"-Fiesling William Stryker und neben Matt Damon in den "Bourne"-Filmen machte Brian Cox eine beeindruckende Figur. Kein Wunder also, dass Peter Jackson und Guillermo Del Toro ihn nun als einen der dreizehn Zwerge für ihre "Hobbit"-Filme gewinnen wollen.

Derzeit ist das Ganze noch ein Gerücht, das ein US-Korrespondent in Neuseeland aufgeschnappt hat, wo die "Hobbit"-Filme wie schon die "Herr der Ringe"-Trilogie entstehen werden. Da Brian Cox der erste Name ist, den die Hobbit-Macher für eine der Zwergenrollen ins Spiel gebracht haben, vermutet der Insider, dass es um den Part des Thorin Eichenschild geht. Er ist als würdiger und gestrenger Anführer der wichtigste der dreizehn Zwerge, die zum Einsamen Berg aufbrechen, um ihre einstige Heimat vom Drachen Smaug zu befreien.

Sollte Brian Cox nicht den Part als Thorin bekommen, wäre noch die Rolle als Gloin interessant, dem Vater des späteren Ringe-Gefährten Gimli. Eine weitere Option wäre Balin, dessen Grab die Gefährten in den Minen von Moria finden. Ansonsten gibt es noch die Zwerge Fili, Kili, Oin, Dwalin, Bifur, Bofur, Bombur, Dori, Nori und Ori.

Wie lang darf ein Zwerg in "The Hobbit" sein?

Allzu groß ist Brian Cox mit 1,70 m nicht, er ließe sich daher auch mit den optischen Tricks, die schon die Hobbits in der "Herr der Ringe"-Trilogie deutlich kleiner erscheinen ließen, bequem auf Zwergenformat bringen.

Weiter völlig unklar ist, wer in "The Hobbit" die Hauptrolle als Bilbo Beutlin spielen soll, der die Zwerge auf ihrer Quest begleitet und unterwegs Gollum den Einen Ring abluchst. Gerüchte um Daniel Radcliffe hat dieser inzwischen selbst klar dementiert. Sicher ist indes, dass Sir Ian McKellen als Gandalf über die vierzehn Gesellen wachen wird. Und wie Regisseur Guillermo Del Toro neulich verriet, wird vom weisen Zauberer im Kinofilm noch mehr zu sehen sein, als im Roman von J.R.R. Tolkien zu lesen steht.

 

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Mel Gibson

Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet...

 

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Sophie Marceau

Teenie-Star und romantische Prinzessin, die sich in Skandalfilmen auszog, international gefragte Schauspielerin, die in historischen...