DVD Kaufvideo

Braveheart

Nach seiner Rückkehr ins heimische Schottland des 13. Jahrhunderts kämpft William Wallace erfolgreich gegen die englischen Besatzer. Doch schließlich fällt er einer Intrige zum Opfer. Fünffach Oscar-ausgezeichnetes Schlacht-Epos von und mit Mel Gibson.


Braveheart

Kaufvideo

Erhältlich seit:
14.05.2010

Historienfilm/ Abenteuer

USA 1995
Laufzeit: 170 Min.
FSK: ab 16

Mel Gibson
Sophie Marceau
Patrick McGoohan

Regie: Mel Gibson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Bild 1 von 14

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Fünffach Oscar-gekröntes Schlachten-Epos von und mit Mel Gibson.

William Wallace führt seine Männer zum Sieg (Foto: Fox) Großansicht

William Wallace führt seine Männer zum Sieg (Foto: Fox)

Schottland zum Ende des 13. Jahrhunderts: Da der König keinen Thronfolger hinterlassen hat, ist es dem Engländer Edward I. gelungen, die Macht an sich zu reißen.

Als die englischen Besatzer die Frau von William Wallace (Mel Gibson) töten, schwört dieser blutige Rache.

Er sagt der britischen Krone den Kampf an und führt eine bunt zusammengewürfelte Armee in eine schier aussichtslose Schlacht. Nach dem überraschenden Sieg will Wallace die Engländer endgültig aus seinem Land vertreiben.

Auf dem Schlachtfeld fliegen die Fetzen (Foto: Fox) Großansicht

Auf dem Schlachtfeld fliegen die Fetzen (Foto: Fox)

Folter, Mord und Heldentum

"Braveheart" hat alles, was Kostümfilme faszinierend macht: Finstere Intrigenspiele, grausame Folterungen, gigantische Massenszenen, humorvolle Zwischenspiele, wunderschöne Prinzessinnen, mordlustige Monarchen und einen rechtschaffenen Helden.

Zu Recht strömten allein in Deutschland mehr als 1,7 Millionen Besucher in die Kinos. Insgesamt zehn Mal nominiert, konnte das mittelalterliche Schlachtengemälde fünf Oscars gewinnen, darunter die wichtigen Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera.

Braveheart

Szenen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, werden in der US-Sommersaison im Dutzend serviert. Aber nur äußerst selten gelingt es einer der hochbudgetierten Monsterproduktionen, ihre unerhörten Bilder zu einer derart intensiven und letztlich transzendentalen Filmerfahrung zu verdichten, daß man das Gesehene als physisches Erlebnis noch lange danach nicht abschütteln kann. "Braveheart", Mel Gibsons knapp dreistündige Schlachtplatte über den Freiheitskämpfer und Märtyrer William Wallace, der die Schotten im 14. Jahrhundert im Kampf gegen die Briten einigte, gehört dazu. Und das ist, völlig zu Recht, sein Stolz: Keine filmische Darstellung eines Kriegsmassakers war jemals zuvor so direkt, deutlich, graphisch, ausgedehnt und von animalischer Energie geladen. Wenn die beiden verfeindeten Armeen aufeinanderprallen, und James Horners Musik einem beängstigenden Knurren aus Blutlust, Kriegsgeschrei und Todesangst weicht, das als Soundtrack dient für das in seiner Explizität ausuferndste Gemetzel der Filmgeschichte, dann erlebt man gleichzeitig den mitreißenden Adrenalinschub der Schlacht und die schreckliche Abscheulichkeit ihrer gnadenlosen Greueltaten. "Braveheart" mag so wild, ursprünglich und barbarisch sein wie die rudimentären Gestalten, die ihn bevölkern, aber bis die Highlander-Variante von "Spartacus" zu blutrünstigem Leben erwacht, vergehen erst einmal 45 Minuten, in denen der Regisseur und Schauspieler Gibson vor allem in stillen, introspektiven Momenten Schwächen offenbart: In ungelenken, ein wenig hölzernen und obendrein wie mit der Steinaxt geschnitten Szenen, wird der Zuschauer eingeführt in das rauhe Leben im Schottland des Mittelalters. Als William Wallace nach jahrelanger Pilgerschaft zum Krieger herangereift in seine Heimat zurückkehrt, ächzt das Land unter dem Joch der Briten. Auch die eigene, geheime Romanze Williams mit einer Landschönheit findet ein jähes Ende. In dem Maße, in dem sich Williams persönliche Vendetta gegen die Briten zur Revolte gegen ihre Gewaltherrschaft ausweitet, gewinnt auch "Braveheart" an Fahrt. Schließlich geben Intrigen am englischen Königshof und unter den machthungrigen, ungeeinten schottischen Lords, die Wallace in den Rücken fallen, der Geschichte jenen Zunder, der sich in den wahnwitzigen Schlachtsequenzen entlädt. Nur das abschliessende Martyrium der Hauptfigur, die nach zehnminütiger Folter hingerichtet wird, ist noch verstörender und emotional packender. Die im Vorfeld gezogenen Vergleiche mit dem thematisch verwandten "Rob Roy" erweisen sich als nicht haltbar: Die Ode an Ehre und Gerechtigkeit mit Liam Neeson als strahlendem Helden überzeugte als konventionell erzähltes Mantel-und-Degen-Abenteuer. Episch in Länge und Größe, wenn auch nicht Vision, ist "Braveheart" ein pechschwarzes Kriegsspektakel, in dem ein Mann mit seinen Dämonen auf Kollisionskurs geht. Von Oscar-Gewinner John Toll in dreckigen, unwirtlichen Bildern eingefangen, ist William Wallace Mel Gibsons gebrochenste Rolle seit der "Mad Max"-Trilogie. Und doch geht eine ursprüngliche Kraft von ihm aus, die selbst im wüstesten Schlachtengetümmel die Blicke auf sich zieht. Jene Energie ist es, die in den USA für ein Einspiel von 25,7 Mio. Dollar nach nur zwölf Tagen sorgte und dem Film trotz aller Kompromißlosigkeit eine kommerzielle Wild Card beschert. ts.

Braveheart

Schottland im 13. Jahrhundert. Der englische König Edward I. führt ein brutales Regiment über das Land. Als William Wallace's Frau von Truppen ermordet wird, schwört er auf Rache und sagt der britischen Krone den Kampf an. Die Freiheit und Unabhängigkeit seines Landes zu erkämpfen ist sein Ziel. Seine Leidenschaft und sein Mut inspiriert die Menschen, sich ihm anzuschließen und sich gegen die Engländer zu erheben. Edward I. erkennt in Wallace einen gefährlichen Gegner und schickt seine Schwiegertochter, die französische Prinzessin Isabelle, als Vermittlerin zu Wallace. Aus dieser Begegnung wird eine Freundschaft, die sich in leidenschaftliche Liebe verwandelt. Doch nicht nur gegen die Engländer hat Wallace zu kämpfen. Auch die schottischen Adligen verfolgen eigene Interessen. Doch ohne ihre Unterstützung kämpft William einen verlorenen Kampf...

Ein mitreißender Film, voller Leidenschaft, großer Gefühle und unvergeßlichen Bildern - das ist BRAVEHART. Ausgezeichnet mit 5 Oscars[r] (bester Film, beste Regie, beste Kamera, bester Ton-Schnitt, bestes Make-Up) und mit 1 Golden Globe[r] (beste Regie) hat er bereits selbst Geschichte geschrieben.

Quelle: Fox

" Audiokommentar von Mel Gibson
" Das Leben des William Wallace

Quelle: Fox

Darsteller:  Mel Gibson  
  Sophie Marceau  
  Patrick McGoohan  
  Catherine McCormack  
  Brendan Gleeson  
  James Cosmo  
  David O'Hara  
  Angus McFayden  
  Peter Hanly  
  James Robinson  
 
Regie:  Mel Gibson  
Buch:  Randall Wallace  
Musik:  James Horner  
Kamera:  John Toll  
Produzent:  Mel Gibson  
  Alan Ladd Jr.  
  Bruce Davey  

Harry Potter wird Highlander

Falls Sie sich schon immer gefragt haben, wo eigentlich die "Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei" genau liegt - hier ist die Antwort: Glencoe, Lochaber, in den schottischen Highlands.

Harry bald im Schottenrock?

Harry bald im Schottenrock?

Denn dort lässt Warner für 5 Millionen Euro Hogwarts aufbauen. 400 Schauspieler und Crew-Mitglieder sollen dort zwischen Februar und Mai "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" drehen. Sogar ein Garten mit Sonnenuhr wird dazu angelegt.

Die Region Lochaber in Glen Navis war indes schon öfter Gastgeber britischer Nationalhelden: Auch Highlander Christopher Lambert und Sean Connery kreuzten auf den schroffen Felsen ihre Schwerter mit Kurgan, kämpften um den Preis der Unsterblichen und brüllten ihr "Es kann nur einen geben!" gegen die tosende Brandung der schottischen Steilküste.

1995 war dann Mel Gibson für "Braveheart" vor Ort und noch im selben Jahr filmte Liam Neeson hier sein Schottendrama "Rob Roy".

Bleibt also zu hoffen, dass Harry nicht statt des Gryffindor-Umhangs plötzlich im Schottenrock herumläuft oder gar beim Quidditch Spielen den Kopf verliert...

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Mel Gibson

Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet...

 

Star

Sophie Marceau

Teenie-Star und romantische Prinzessin, die sich in Skandalfilmen auszog, international gefragte Schauspielerin, die in historischen...