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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.05.2010
USA 1995
Laufzeit: 170 Min.
FSK: ab 16
Mel Gibson
Sophie Marceau
Patrick McGoohan
Regie: Mel Gibson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Szenen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, werden in der US-Sommersaison im Dutzend serviert. Aber nur äußerst selten gelingt es einer der hochbudgetierten Monsterproduktionen, ihre unerhörten Bilder zu einer derart intensiven und letztlich transzendentalen Filmerfahrung zu verdichten, daß man das Gesehene als physisches Erlebnis noch lange danach nicht abschütteln kann. "Braveheart", Mel Gibsons knapp dreistündige Schlachtplatte über den Freiheitskämpfer und Märtyrer William Wallace, der die Schotten im 14. Jahrhundert im Kampf gegen die Briten einigte, gehört dazu. Und das ist, völlig zu Recht, sein Stolz: Keine filmische Darstellung eines Kriegsmassakers war jemals zuvor so direkt, deutlich, graphisch, ausgedehnt und von animalischer Energie geladen. Wenn die beiden verfeindeten Armeen aufeinanderprallen, und James Horners Musik einem beängstigenden Knurren aus Blutlust, Kriegsgeschrei und Todesangst weicht, das als Soundtrack dient für das in seiner Explizität ausuferndste Gemetzel der Filmgeschichte, dann erlebt man gleichzeitig den mitreißenden Adrenalinschub der Schlacht und die schreckliche Abscheulichkeit ihrer gnadenlosen Greueltaten. "Braveheart" mag so wild, ursprünglich und barbarisch sein wie die rudimentären Gestalten, die ihn bevölkern, aber bis die Highlander-Variante von "Spartacus" zu blutrünstigem Leben erwacht, vergehen erst einmal 45 Minuten, in denen der Regisseur und Schauspieler Gibson vor allem in stillen, introspektiven Momenten Schwächen offenbart: In ungelenken, ein wenig hölzernen und obendrein wie mit der Steinaxt geschnitten Szenen, wird der Zuschauer eingeführt in das rauhe Leben im Schottland des Mittelalters. Als William Wallace nach jahrelanger Pilgerschaft zum Krieger herangereift in seine Heimat zurückkehrt, ächzt das Land unter dem Joch der Briten. Auch die eigene, geheime Romanze Williams mit einer Landschönheit findet ein jähes Ende. In dem Maße, in dem sich Williams persönliche Vendetta gegen die Briten zur Revolte gegen ihre Gewaltherrschaft ausweitet, gewinnt auch "Braveheart" an Fahrt. Schließlich geben Intrigen am englischen Königshof und unter den machthungrigen, ungeeinten schottischen Lords, die Wallace in den Rücken fallen, der Geschichte jenen Zunder, der sich in den wahnwitzigen Schlachtsequenzen entlädt. Nur das abschliessende Martyrium der Hauptfigur, die nach zehnminütiger Folter hingerichtet wird, ist noch verstörender und emotional packender. Die im Vorfeld gezogenen Vergleiche mit dem thematisch verwandten "Rob Roy" erweisen sich als nicht haltbar: Die Ode an Ehre und Gerechtigkeit mit Liam Neeson als strahlendem Helden überzeugte als konventionell erzähltes Mantel-und-Degen-Abenteuer. Episch in Länge und Größe, wenn auch nicht Vision, ist "Braveheart" ein pechschwarzes Kriegsspektakel, in dem ein Mann mit seinen Dämonen auf Kollisionskurs geht. Von Oscar-Gewinner John Toll in dreckigen, unwirtlichen Bildern eingefangen, ist William Wallace Mel Gibsons gebrochenste Rolle seit der "Mad Max"-Trilogie. Und doch geht eine ursprüngliche Kraft von ihm aus, die selbst im wüstesten Schlachtengetümmel die Blicke auf sich zieht. Jene Energie ist es, die in den USA für ein Einspiel von 25,7 Mio. Dollar nach nur zwölf Tagen sorgte und dem Film trotz aller Kompromißlosigkeit eine kommerzielle Wild Card beschert. ts.
Schottland im 13. Jahrhundert. Der englische König Edward I. führt ein brutales Regiment über das Land. Als William Wallace's Frau von Truppen ermordet wird, schwört er auf Rache und sagt der britischen Krone den Kampf an. Die Freiheit und Unabhängigkeit seines Landes zu erkämpfen ist sein Ziel. Seine Leidenschaft und sein Mut inspiriert die Menschen, sich ihm anzuschließen und sich gegen die Engländer zu erheben. Edward I. erkennt in Wallace einen gefährlichen Gegner und schickt seine Schwiegertochter, die französische Prinzessin Isabelle, als Vermittlerin zu Wallace. Aus dieser Begegnung wird eine Freundschaft, die sich in leidenschaftliche Liebe verwandelt. Doch nicht nur gegen die Engländer hat Wallace zu kämpfen. Auch die schottischen Adligen verfolgen eigene Interessen. Doch ohne ihre Unterstützung kämpft William einen verlorenen Kampf...
Ein mitreißender Film, voller Leidenschaft, großer Gefühle und unvergeßlichen Bildern - das ist BRAVEHART. Ausgezeichnet mit 5 Oscars[r] (bester Film, beste Regie, beste Kamera, bester Ton-Schnitt, bestes Make-Up) und mit 1 Golden Globe[r] (beste Regie) hat er bereits selbst Geschichte geschrieben.
Quelle: Fox
" Audiokommentar von Mel Gibson
" Das Leben des William Wallace
Quelle: Fox
| Darsteller: | Mel Gibson | ||
|---|---|---|---|
| Sophie Marceau | |||
| Patrick McGoohan | |||
| Catherine McCormack | |||
| Brendan Gleeson | |||
| James Cosmo | |||
| David O'Hara | |||
| Angus McFayden | |||
| Peter Hanly | |||
| James Robinson | |||
| Regie: | Mel Gibson | ||
| Buch: | Randall Wallace | ||
| Musik: | James Horner | ||
| Kamera: | John Toll | ||
| Produzent: | Mel Gibson | ||
| Alan Ladd Jr. | |||
| Bruce Davey | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurette
" Audiokommentar von Mel Gibson
" Das Leben des William Wallace
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Mel Gibson
Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet...
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Sophie Marceau
Teenie-Star und romantische Prinzessin, die sich in Skandalfilmen auszog, international gefragte Schauspielerin, die in historischen...
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