DVD (Special Edition) Kaufvideo

Braveheart

Nach seiner Rückkehr ins heimische Schottland des 13. Jahrhunderts kämpft William Wallace erfolgreich gegen die englischen Besatzer. Doch schließlich fällt er einer Intrige zum Opfer. Fünffach Oscar-ausgezeichnetes Schlacht-Epos von und mit Mel Gibson.


Braveheart (Special Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
11.01.2001

Historienfilm/ Abenteuer

USA 1995
Laufzeit: 170 Min.
FSK: ab 16

Mel Gibson
Sophie Marceau
Patrick McGoohan

Regie: Mel Gibson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Bild 1 von 14

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Fünffach Oscar-gekröntes Schlachten-Epos von und mit Mel Gibson.

William Wallace führt seine Männer zum Sieg (Foto: Fox) Großansicht

William Wallace führt seine Männer zum Sieg (Foto: Fox)

Schottland zum Ende des 13. Jahrhunderts: Da der König keinen Thronfolger hinterlassen hat, ist es dem Engländer Edward I. gelungen, die Macht an sich zu reißen.

Als die englischen Besatzer die Frau von William Wallace (Mel Gibson) töten, schwört dieser blutige Rache.

Er sagt der britischen Krone den Kampf an und führt eine bunt zusammengewürfelte Armee in eine schier aussichtslose Schlacht. Nach dem überraschenden Sieg will Wallace die Engländer endgültig aus seinem Land vertreiben.

Auf dem Schlachtfeld fliegen die Fetzen (Foto: Fox) Großansicht

Auf dem Schlachtfeld fliegen die Fetzen (Foto: Fox)

Folter, Mord und Heldentum

"Braveheart" hat alles, was Kostümfilme faszinierend macht: Finstere Intrigenspiele, grausame Folterungen, gigantische Massenszenen, humorvolle Zwischenspiele, wunderschöne Prinzessinnen, mordlustige Monarchen und einen rechtschaffenen Helden.

Zu Recht strömten allein in Deutschland mehr als 1,7 Millionen Besucher in die Kinos. Insgesamt zehn Mal nominiert, konnte das mittelalterliche Schlachtengemälde fünf Oscars gewinnen, darunter die wichtigen Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera.

Braveheart (Special Edition)

Szenen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, werden in der US-Sommersaison im Dutzend serviert. Aber nur äußerst selten gelingt es einer der hochbudgetierten Monsterproduktionen, ihre unerhörten Bilder zu einer derart intensiven und letztlich transzendentalen Filmerfahrung zu verdichten, daß man das Gesehene als physisches Erlebnis noch lange danach nicht abschütteln kann. "Braveheart", Mel Gibsons knapp dreistündige Schlachtplatte über den Freiheitskämpfer und Märtyrer William Wallace, der die Schotten im 14. Jahrhundert im Kampf gegen die Briten einigte, gehört dazu. Und das ist, völlig zu Recht, sein Stolz: Keine filmische Darstellung eines Kriegsmassakers war jemals zuvor so direkt, deutlich, graphisch, ausgedehnt und von animalischer Energie geladen. Wenn die beiden verfeindeten Armeen aufeinanderprallen, und James Horners Musik einem beängstigenden Knurren aus Blutlust, Kriegsgeschrei und Todesangst weicht, das als Soundtrack dient für das in seiner Explizität ausuferndste Gemetzel der Filmgeschichte, dann erlebt man gleichzeitig den mitreißenden Adrenalinschub der Schlacht und die schreckliche Abscheulichkeit ihrer gnadenlosen Greueltaten. "Braveheart" mag so wild, ursprünglich und barbarisch sein wie die rudimentären Gestalten, die ihn bevölkern, aber bis die Highlander-Variante von "Spartacus" zu blutrünstigem Leben erwacht, vergehen erst einmal 45 Minuten, in denen der Regisseur und Schauspieler Gibson vor allem in stillen, introspektiven Momenten Schwächen offenbart: In ungelenken, ein wenig hölzernen und obendrein wie mit der Steinaxt geschnitten Szenen, wird der Zuschauer eingeführt in das rauhe Leben im Schottland des Mittelalters. Als William Wallace nach jahrelanger Pilgerschaft zum Krieger herangereift in seine Heimat zurückkehrt, ächzt das Land unter dem Joch der Briten. Auch die eigene, geheime Romanze Williams mit einer Landschönheit findet ein jähes Ende. In dem Maße, in dem sich Williams persönliche Vendetta gegen die Briten zur Revolte gegen ihre Gewaltherrschaft ausweitet, gewinnt auch "Braveheart" an Fahrt. Schließlich geben Intrigen am englischen Königshof und unter den machthungrigen, ungeeinten schottischen Lords, die Wallace in den Rücken fallen, der Geschichte jenen Zunder, der sich in den wahnwitzigen Schlachtsequenzen entlädt. Nur das abschliessende Martyrium der Hauptfigur, die nach zehnminütiger Folter hingerichtet wird, ist noch verstörender und emotional packender. Die im Vorfeld gezogenen Vergleiche mit dem thematisch verwandten "Rob Roy" erweisen sich als nicht haltbar: Die Ode an Ehre und Gerechtigkeit mit Liam Neeson als strahlendem Helden überzeugte als konventionell erzähltes Mantel-und-Degen-Abenteuer. Episch in Länge und Größe, wenn auch nicht Vision, ist "Braveheart" ein pechschwarzes Kriegsspektakel, in dem ein Mann mit seinen Dämonen auf Kollisionskurs geht. Von Oscar-Gewinner John Toll in dreckigen, unwirtlichen Bildern eingefangen, ist William Wallace Mel Gibsons gebrochenste Rolle seit der "Mad Max"-Trilogie. Und doch geht eine ursprüngliche Kraft von ihm aus, die selbst im wüstesten Schlachtengetümmel die Blicke auf sich zieht. Jene Energie ist es, die in den USA für ein Einspiel von 25,7 Mio. Dollar nach nur zwölf Tagen sorgte und dem Film trotz aller Kompromißlosigkeit eine kommerzielle Wild Card beschert. ts.

Darsteller:  Mel Gibson  
  Sophie Marceau  
  Patrick McGoohan  
  Catherine McCormack  
  Brendan Gleeson  
  James Cosmo  
  David O'Hara  
  Angus McFayden  
  Peter Hanly  
  James Robinson  
 
Regie:  Mel Gibson  
Buch:  Randall Wallace  
Musik:  James Horner  
Kamera:  John Toll  
Produzent:  Mel Gibson  
  Alan Ladd Jr.  
  Bruce Davey  

"Pulp Fiction" ist bester Actionfilm

Bei einer Leserumfrage des US-Magazins "Men's Journal" wurden "Pulp Fiction", "Braveheart" und "Gladiator" zu den besten Actionfilmen, die auf DVD erschienen sind, gewählt.

Platz eins für "Pulp Fiction" Großansicht

Platz eins für "Pulp Fiction"

Was sind die herausragenden Männerfilme, oder besser gesagt: Actionfilme? Beantwortet haben diese Frage kürzlich die Leser des US-Magazins "Men's Journal". Gewählt werden sollten Filme mit den coolsten Sprüchen und wildesten Actionszenen sowie dem originellsten Bonusmaterial auf DVD. Auf Platz eins wählten die Leser Quentin Tarantinos "Pulp Fiction". Vermutlich wegen Sprüchen wie: "Wir müssen diesen Wagen von der Straße schaffen. Weißt du, die Bullen werden misstrauisch, wenn du in einem Auto fährst, das vor Blut trieft."

Auf den weiteren Plätzen folgen die Titel "Braveheart (Special Edition)", "Gladiator", "Lethal Weapon", "Tombstone", "Der Soldat James Ryan" und "Top Gun". Das komplette Ranking finden Sie unter www.mensjournal.com.

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Mel Gibson

Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet...

 

Star

Sophie Marceau

Teenie-Star und romantische Prinzessin, die sich in Skandalfilmen auszog, international gefragte Schauspielerin, die in historischen...