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Bread and Roses

Spannender, emotionaler Film, in dem der britische Regieveteran Arbeitskampf und private Schicksale miteinander verknüpft.


Bread and Roses

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Erhältlich seit:
26.10.2007

Drama

Großbritannien/Spanien/Deutschland 2000
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carrillo

Regie: Ken Loach
epiX Media AG

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Bread and Roses

Nach drei Jahrzehnten "working class"-Filmen in England drehte Ken Loach erstmals in Amerika. Seinen Lieblingsthemen Sozialkritik mit human touch und Solidarität blieb er aber treu. In "Bread and Roses" zerplatzt der "american dream" einer illegal eingewanderten jungen Mexikanerin wie eine Seifenblase.

Nach "Land of Freedom" und "Carla's Song" verlässt Ken Loach zum dritten Mal das englische Arbeitermilieu, greift ein für die USA brisantes Sujet auf - die Schicksale mexikanischer Migranten im Land ihrer Träume, in dem sie Wohlstand suchen und auf Widerstand stoßen. Die junge Maya schafft es, den Grenzzaun in einer von zwei "Coyotes" (Schleppern) geführten Gruppe zu überwinden und schlägt sich zu ihrer Schwester Rosa nach Los Angeles durch, die sich als Putzfrau über Wasser hält und ihr einen Job in der Reinigungsfirma vermittelt. Unter der Knute des Oberaufsehers müssen sich die Frauen einiges gefallen lassen, doch sie sind glücklich, überhaupt arbeiten zu können und sei es unter noch so miesen Bedingungen. Als der Gewerkschaftsaktivist Sam zum Streik aufruft, muss Maya Position beziehen: Schweigen und dulden oder kämpfen.

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Drehbuchautor Paul Laverty, der Mitte der neunziger Jahre in Los Angeles lebte, bekam die Bewegung "Justice for Janitors" (Gerechtigkeit fürs Reinigungspersonal) hautnah mit. Gewohnt gefühlvoll schildert Loach nicht nur die organisatorische Seite des Arbeitskampfes, sondern auch den politischen Bewusstwerdungsprozess der "Janitors", die gesetzlich geregelte Sozialleistungen und Mindestlöhne einfordern und für die Wiedereinstellung entlassener Kollegen auf die Straße gehen. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen den Schwestern, der verhärmten älteren und der kämpferischen jungen. Und selbstverständlich sprühen auch die Funken zwischen der lebenslustigen Maya und Sam, der so gar nicht dem trockenen und biederen Gewerkschafts-Image entspricht. Der überzeugend spielende Mexikanerin Pilar Padilla (Maya) sollte der Latina-Boom die Karriere voranbringen.

Nie wirkt das Plädoyer für Gerechtigkeit belehrend, auch wenn sich Loach einige didaktische Ausrutscher leider nicht verkneifen kann. Seine Helden haben das Herz am richtigen Fleck. Mit Blick fürs Detail erzählt "Bread and Roses" von Menschen und ihren kleinen Sehnsüchten, die in Ausnahmesituationen über sich hinauswachsen: Du hast keine Chance, aber nutze sie. "Bread and Roses" ist mehr als ein engagierter Multi-Kulti-Film, ist Kino voller Energie und Emotion, trotz des "schweren" Themas voller Leichtigkeit. Kein süßliches Happy End zerstört die Wahrhaftigkeit. Aber man weiss: Die Hoffnung stirbt zuletzt. mk.

Bread and Roses

Über Menschenschmuggler illegal in die USA eingereist, erhofft sich Maya dort ein besseres Leben, als sie es aus Mexiko kennt. Sie findet Unterschlupf bei ihrer Schwester in L.A., arbeitet in einer Bar und in einem Putzunternehmen. Doch wie alle anderen Emigranten der Putzfirma wird sie schamlos ausgebeutet. Maya mag nicht kuschen. Sie schließt sich mit dem jungen Gewerkschafter Sam zusammen, um die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen abzuschaffen...

In seinem ersten US-Film verknüpft Regisseur Ken Loach (THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY) spannend, emotional und engagiert das Thema Arbeitskampf mit privaten Schicksalen und Beziehungskonflikten. Sein großartiges Darsteller-Ensemble krönt Oscar[r]-Preisträger Adrien Brody (DER PIANIST).

Oscar is a registered trademark and service mark of the Academy of Motion Picture Arts and Sciences

Quelle: epiX Media

Darsteller:  Pilar Padilla   als Maya
  Adrien Brody   als Sam
  Elpidia Carrillo   als Rosa
  George Lopez   als Perez
  Jack McGee   als Bert
  Alonso Chavez   als Ruben
  Monica Rivas   als Simona
  Frankie Davila   als Luis
  Terry Anzur  
  Benicio Del Toro  
  Stuart Gordon  
  Ron Perlman  
  Tim Roth  
  Robert Stahoviak  
  Stephanie Zimbalist  
 
Regie:  Ken Loach  
Buch:  Paul Laverty  
Musik:  George Fenton  
Kamera:  Barry Ackroyd  
Produzent:  Rebecca O'Brien  
 

Bread and Roses in der Fotoshow

 

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Features

 

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Adrien Brody

Hochgewachsen, mit flinken, listigen und ständig lachenden Augen sowie kaum zu bändigenden schwarzen Locken und einem betont schlaksig lässigen...

 

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Benicio Del Toro

Mit den dunkelsten Augenringen der Filmgeschichte, breiten Augenbrauen, wulstigen Lippen und einem Blick aus mal melancholisch...