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Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1

Auftakt zum zweiteiligen Finale der Twilight-Saga: Edward und Bella kommen in jeder Hinsicht zur Sache und der Konflikt zwischen Vampiren und Werwölfen spitzt sich zu.


Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1

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Erhältlich seit:
26.03.2012

Originaltitel: The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1

Fantasy/ Lovestory

USA 2011
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12

Kristen Stewart
Robert Pattinson
Taylor Lautner

Regie: Bill Condon
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Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1

Nach ihrer Traumhochzeit scheint das Glück von Bella und Edward vollkommen. Doch die Hochzeitsreise hat über Edwards Angst hinaus, seiner Frau mit unkontrollierter Leidenschaft schaden zu können, unerwartete Folgen. Obwohl es für eine Bindung zwischen Mensch und Vampir unmöglich schien, wird Bella schwanger. Und niemand weiß, ob sie die Geburt überleben und was sie dann zur Welt bringen wird. Ein Umstand, der die Werwölfe in Unruhe versetzt und schließlich zu ihrer Spaltung und zur Isolierung von Jacob führt.

Regisseur Bill Condon ("Chicago"), Neuzugang im "Twilight"-Universum, meistert das Dilemma, zunächst nur den Appetizer für das spektakuläre nachfolgende Finale im liefern zu dürfen, mit großer Sensibilität, die der Entwicklung von Kristen Stewarts Protagonistin zur Frau und Mutter zugutekommt. Nach einer entspannten ersten Hälfte folgt eine deutlich intensivere zweite, die sich auf den Zusammenhalt von Familie fokussiert und Dramatik erstmals nicht nur durch Bedrohung von außen, sondern auch von innen entwickelt.

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1

Mit dem ersten Teil des großen Finales wird "Twilight" erwachsen, gibt es Traumhochzeit, Schockschwangerschaft und eine untote Familie, die leidenschaftlich für das Leben kämpft.

Natürlich steckt der Franchise-Eintritt von Bill Condon ("Chicago") mit seinem magischen Liebesdreieck im Potter-Dilemma, muss Appetizer für den großen, Ende 2012 folgenden Finalgang sein. Natürlich gibt es auch hier Kitsch-Stolperfallen, in die auch ein Oscarpreisträger hineintritt. Doch im Gesamteindruck ist dies der bisher reifste Film der Saga, der nicht nur den endgültigen Abschied von der Kindheit, sondern auch vom menschlichen Leben gefühlvoll markiert.

In Kontrast zu den Vorgängern gibt sich der Film gut 45 Minuten entspannt, ja sogar humorvoll, fokussiert sich auf die Illusion von Normalität, der sich Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) nach ihrer Traumhochzeit ergeben. Nach dem ausgedehnten Vorspiel der ersten drei Teile sabotiert dann Sex die Perfektion der Liebe, wie sie "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer sieht. Nervosität und Verunsicherung vor dieser Zäsur, das typisch Menschliche, zeichnet Condon behutsam, wenn auch mit einer Überdosis begleitender Sensitivsongs. Das dann Folgende, Animalische, das in dieser Konstellation eine wirklich dramaturgische Bedeutung hat, muss Condon mit Rücksicht auf die Altersfreigabe an die Fantasie des Zuschauers überstellen, der nur den Kollateralschaden an der Schlafzimmereinrichtung sieht. Edwards Kontrollverlust hat aber noch drastischere Konsequenzen. In einer schönen Sequenz spürt man die Veränderung Bellas, die Frauwerdung des Mädchens, bis der Schock von ihrer Schwangerschaft, ein Novum in der Welt der Vampire, dem Film einen anderen Ton gibt.

Ein starkes Element von Bedrohung dominiert nun den recht einfachen Plot. Von außen durch die Werwölfe, die in Bellas Kind einen völlig unberechenbaren Faktor und den Bruch ihres Toleranzabkommens mit den Vampiren erfüllt sehen. Von innen durch das Kind selbst, weil es eine monströse Kreatur sein könnte, ganz sicher aber durch sein übernatürliches Wachstum seine Mutter töten wird. Nach der relaxt-romantischen ersten Hälfte ist die zweite ungleich intensiver. Vor dem Hintergrund der Utopie, Leben könnte aus Tod entstehen, konzentriert sich "Breaking Dawn 1" jetzt auf den Zusammenhalt der Cullen-Familie, auf Bellas Überlebenskampf und auf den Bruch von Jacob (Taylor Lautner) mit den Werwölfen, die im Showdown attackieren. Ein rares Actionhighlight in diesem Sequel zu "Twilight", das seine spektakulärste Szene aber in einer Rückführung durch Bellas Biografie mit einem finalen Augenaufschlag hat. Dieser ist ein Versprechen - wie auch ein Cut zu den italienischen Königsvampiren im Nachspann, der die Brücke zum Nachfolger schlägt. Blut wird fließen - und wie dieses Jahr wird es auch 2012 einen heißen November geben.

kob.

Darsteller:  Kristen Stewart   als Bella Swan
  Robert Pattinson   als Edward Cullen
  Taylor Lautner   als Jacob Black
  Billy Burke   als Charlie Swan
  Peter Facinelli   als Dr. Carlisle Cullen
  Elizabeth Reaser   als Esme Cullen
  Kellan Lutz   als Emmett Cullen
  Nikki Reed   als Rosalie Hale
  Jackson Rathbone   als Jasper Hale
  Ashley Greene   als Alice Cullen
  Chaske Spencer   als Sam Uley
  Julia Jones   als Leah Clearwater
  Booboo Stewart   als Seth Clearwater
  Alex Meraz   als Paul
  Kiowa Gordon   als Embry
  Bronson Pelletier   als Jared
  Tyson Connor Houseman   als Quil Ateara
  Gil Birmingham   als Billy Black
  Alex Rice   als Sue Clearwater
  Tinsel Korey   als Emily
  MyAnna Buring   als Tanya Denali
  Casey LaBow   als Kate Denali
  Mía Maestro   als Carmen Denali
  Christian Camargo   als Eleazar Denali
  Maggie Grace   als Irina Denali
  Michael Sheen   als Aro
  Charlie Bewley   als Demetri
  Daniel Cudmore   als Felix
  Jamie Campbell Bower   als Caius
  Christopher Heyerdahl   als Marcus
  Anna Kendrick   als Jessica Stanley
  Michael Welch   als Mike Newton
  Christian Serratos   als Angela Weber
  Justin Chon   als Eric Yorkie
  Sarah Clarke   als Renée Dwyer
 
Regie:  Bill Condon  
Buch:  Melissa Rosenberg  
Musik:  Carter Burwell  
Kamera:  Guillermo Navarro  
Produzent:  Wyck Godfrey  
  Karen Rosenfelt  

Jennifer Lawrence schickt Kristen Stewart Streit-Mail

"Willkommmen in einer Welt, in der dir jeder das Wort im Mund herumdreht."

Große Hoffnungen liegen auf Jennifer Lawrence und "The Hunger Games (Foto: Studiocanal) Großansicht

Große Hoffnungen liegen auf Jennifer Lawrence und "The Hunger Games (Foto: Studiocanal)

Gespannt erwarten die Fans die erste Verfilmung der Fantasy-Trilogie "Die Tribute von Panem - The Hunger Games". Die nämlich soll mindestens genauso erfolgreich wie "Twilight" werden, wenn man diversen Gerüchten und Geschichten aus der letzten Zeit glaubt. Besonders im Fokus bei diesem "Streit" der Giganten stehen dabei "Panem"-Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence und "Twilight"-Star Kristen Stewart.

Die zwei nämlich seien erbitterte Konkurrentinnen, auch, weil sich Jennifer Lawrence einst für "Twilight" beworben habe und später einmal äußerte, nie so berühmt werden zu wollen, wie Kristen Stewart. Jetzt aber hat Jennifer von diesem inszenierten Zickenkrieg die Nase voll und schritt zur Tat:

Sie schrieb Kristen Stewart, die sie bis dato noch nicht persönlich kennengelernt hatte, kurzerhand eine Mail mit dem Inhalt: "Hey, ich kann es gar nicht erwarten, noch mehr über unseren Streit zu erfahren!". Kristen verstand den Witz und antwortete: "Toll und willkommen in einer Welt, in der alles, was du sagst, verdreht wird."

Kristen hat den Gag verstanden

Wie Jennifer Lawrence berichtet, sei es ihr wirklich ein Anliegen gewesen, den künstlich in den Medien erzeugten Konkurrenzkampf zu beenden: "Ich schrieb ihr, weil es da diesen Artikel über den Streit zwischen 'Twilight' 'Hunger Games' gab, wir zwei uns aber nie getroffen oder gar miteinander gesprochen hatten. Das Ganze war voll mit falschen Statements von mir, die angebliche 'Freunde' oder 'Quellen' gehört haben wollen. Ich habe mich kaputtgelacht. Aber dann dachte ich: 'Oh mein Gott, wenn Kristen das liest und es am Ende glaubt?'"

Ob "The Tribute of Panem" wirklich den "Twilight"-Rekord brechen kann, wird sich zum Filmstart am 22. März zeigen. Mit einer romantischen Lovestory und charismatischen Jungstars hätte der Film das Zeug dazu. Fraglich ist aber, ob die Rahmenhandlung, in der Teenager für brutale Spiele geopfert werden, beim jungen Publikum genauso gut ankommt wie die doch viel sanftere Königskinderstory vom Vampir und seinem Mädchen.

 

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1 in der Fotoshow

 

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