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Brick

Von den Romanen von Dashiell Hammett inspirierter Neo-Noir, in dem ein Einzelgänger an einer Highschool in Südkalifornien nach dem Mörder seiner Ex fahndet.


Brick (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
01.10.2007

Thriller

USA 2005
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 16

Joseph Gordon-Levitt
Nora Zehetner
Lukas Haas

Regie: Rian Johnson
Senator Home Entertainment

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Von den Romanen von Dashiell Hammett inspirierter Neo-Noir, in dem ein Einzelgänger an einer Highschool in Südkalifornien nach dem Mörder seiner Ex fahndet.

Einzelgänger Brendan wagt sich in dem Highschool-Sumpf (Foto: Senator) Großansicht

Einzelgänger Brendan wagt sich in dem Highschool-Sumpf (Foto: Senator)

Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt) ist Einzelgänger aus Überzeugung an seiner Highschool in Südkalifornien. Ein einziger Anruf reicht aus, seine sauber geordnete Welt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Seine Ex-Freundin Emily bittet verzweifelt um Hilfe - und verschwindet dann spurlos vom Erdboden. Mit Hilfe seines einzigen Freundes The Brain (Matthew O'Leary) begibt sich Brendan auf die Suche.

Er taucht ein in die ihm fremde Welt der Highschool, ihrer Cliquen, Typen und Rituale. Immer weiter, immer tiefer, begleitet von heißen Mädels, denen man nicht trauen kann, und schweren Jungs, die es auf ihn abgesehen haben, immer angetrieben von den tiefen Gefühlen für Emily, die er nicht vergessen kann.

Brendan tut alles für Emily (Foto: Senator) Großansicht

Brendan tut alles für Emily (Foto: Senator)

Gänsehaut und kaltes Blut

Doch erst, als er dem geheimnisvollen Strippenzieher Pin (Lukas Haas) gegenübersteht, kommt er dem Geheimnis auf die Spur. Es lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren...

Das hypnotisch-spannende Regiedebüt von Rian Johnson im Stil klassischer Detektivromane war der Publikums-Überflieger beim Festival in Sundance.

Brick (Einzel-DVD)

Teenies, die noch bei ihrer Mutti wohnen, sind die härtesten Gangster in einem raffiniert-intelligenten Neo-Noir, der ein spannendes Garn um seine Mord-Mystery spinnt, die ein junger Einzelgänger auf der gefährlichen Suche nach seiner Ex aufdeckt.

Die zeitgenössische Highschool wird von Schülern bevölkert, die sich im Stil der 40er-Jahre-Krimis eines Dashiell Hammett ("Die Spur des Falken") verhalten - eine Grundidee, die an Alan Parkers zu parodistischen "Bugsy Malone" erinnert, doch Rian Johnson hat bei seinem No-Budget-Debüt die Zügel fest im Griff. Wie bei "O" gelingt auch hier anspruchsvolles Kino mit Teenpersonal, smart, voller Ersprit, virtuos, eine Hommage an die schwarze Serie mit dichter Handlung. Diese ist ein Thriller in gleißend hellen Bildern:

In einem Abwasserkanal entdeckt Brendan (Joseph Gordon-Levitt) die Leiche seiner Ex-Freundin Emily (Emilie de Ravin), die er seit ihrem mysteriösen Hilfeanruf zwei Tage lang verzweifelt gesucht hat. Mit Hilfe seines einzigen Vertrauten, "The Brain" (Matt O'Leary), taucht er in die Unterwelt seiner Schule ein, wo Drogenlord "The Pin" (Lukas Haas) alle Fäden zieht. Mit unbeirrbarem Starrsinn eines Sam Spade dringt der Amateur-Detektiv in ein Netz der Täuschung ein, begegnet Femme Fatales wie Laura (Nora Zehetner) und brutalen Schlägern wie Tugger (Noah Fleiss). Der Sumpf ist tief und beim aussichtslosen Unterfangen ihn trockenzulegen, holt er sich mehr als nur eine blutige Nase.

Rian Johnsons von innerer Coolness angetriebenes Crime-Drama ist ein cineastischer Coup mit allen Zutaten eines Hardboiled-Krimis, ein mit Hingabe inszeniertes Ereignis, bei dem sich der ganze Plot als doppelbödiger McGuffin herausstellt, aber dennoch stringent und direkt durch seine Wendungen schreitet. Die im einschlägigen Jargon gehaltenen Dialoge bieten herrlich taffe Wortgefechte zwischen versteinerten Mienen. Johnson nutzt die Stilelemente weidlich, beherrscht lakonische Gewaltausbrüche ebenso wie knochentrockenen Humor, der an beiläufiger Verwegenheit seinesgleichen sucht.

Ein Glücksgriff sind die Darsteller, allen voran Joseph Gordon-Levitt ("Mysterious Skin"), der mit Bravour einen harten Hund à la Bogart gibt, abgebrüht, zu allem entschlossen, ein gewiefter Taktiker, der seine Gegner ausspielt. Ebenso Lukas Haas als manierliches Monster, das sich von seiner Mami Kekse kredenzen lässt. Eine starke Entdeckung vom Sundance Filmfestival, die zurecht auch mit dem neuen Publikumspreis des Fantasy Filmfests 2006 ausgezeichnet wurde. tk.

Darsteller:  Joseph Gordon-Levitt   als Brendan
  Nora Zehetner   als Laura
  Lukas Haas   als The Pin
  Nora Fleiss   als Tugger
  Matt O'Leary   als Das Gehirn
  Emilie de Ravin   als Emily
  Noah Segan   als Dode
  Richard Roundtree   als VP Trueman
  Meagan Good   als Kara
  Brian J. White   als Brad Bramish
  Lucas Babin   als Big Stoner
  Jonathan Cauff   als Biff
  Cody Lightning   als Lug
  Tracy Wilcoxen   als Straggler
 
Regie:  Rian Johnson  
Buch:  Rian Johnson  
Musik:  Nathan Johnson  
Kamera:  Steve Yedlin  
Produzent:  Ram Bergman  
  Mark G. Mathis  
 

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