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Kaufvideo
Erhältlich seit:
27.05.2010
Originaltitel: Bridget Jones: The Edge of Reason
Großbritannien/USA 2004
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 6
Renée Zellweger
Hugh Grant
Colin Firth
Regie: Beeban Kidron
Universal Pictures Germany

Die Frau mit dem Herzen und der Unterwäsche im XXL-Format bringt Millionen von Fans erneut zum Lachen und einige Ausreißer, die sich mit Helen Fieldings Chaoskönigin nicht solidarisieren können, wohl an den Rand des Wahnsinns. Viele peinliche Situationen muss der von Renée Zellweger wieder mit putzigem Tweety-Charme gespielte Sympathieträger in der Fortsetzung überwinden, bevor alle Selbstzweifel Bridgets wieder auf Eis gelegt sind. Dabei sind Minderwertigkeitsgefühle zumindest kommerziell nicht nötig, wenn weltweit über 280 Mio. Dollar an den Kassen eingenommen und diese allein in Deutschland von etwa 4,2 Mio. Zuschauern gestürmt wurden. Die Prognose lautet also: Pummelchen macht wieder richtig Profit.
Im Unterschied zum Vorgänger sind Kalorien bei Zellweger zwar wieder in verschiedenen Körperdepots in Brennstoffreserven umgewandelt, aber kein therapeutisch signifikantes Thema mehr. Die neue Bridget ist nicht mehr im Diätwahn, ruht in ihren Formen, dient aber für den Zuschauer unverändert als Lachsack, wenn sie, in ein enges gelbes Dinnerkleid gepresst, aussieht wie eine Biene nach einer Tagestour im Pollensammeln. Viel mehr als körperliche Unsicherheiten sind in der Fortsetzung Verhaltensunfälle relevant, wenn Bridget mehrfach mit Intimverlautbarungen in Darcys Konferenzen stolpert oder sich auf ungewohntem Terrain zurechtfinden muss. Die Drehbuchautoren, darunter mit Andrew Davies, Richard Curtis und Helen Fielding drei Veteranen des Originals, ersparen Bridget dabei nichts, zwingen sie zum Fallschirmsprung mit Finallandung unter Schweinen und zur Skiabfahrt im Bonbondress, bei der Bridget mit urbaner Grazie einen Parallelslalom zur Triple-Competition erweitert. Diese Slapstickmomente sind sichere Unterhaltungsgaranten beim breiten Publikum und werden auch dieses Mal ihre Wirkung nicht verfehlen, während Wortwitz, der im Vergleich zum Vorgänger etwas reduziert wirkt, im Kino traditionell weniger honoriert wird. In diesem von Beeban Kidron ("Too Wong Foo, Thanks For Everything! Julie Newmar") inszeniertem Nachfolger lebt humorvolle Rhetorik fast exklusiv im Sprachzentrum von Hugh Grants Frauenheld Cleaver, der in Helen Fieldings Bestseller fast vom Blatt verschwindet, hier aber ein ausgedehnteres Comeback erlebt. Grants exzentrische Touristikreportagen für Bridgets TV-Sender sind ein Highlight, wie auch sein unbeirrbares Zwangsverhalten, jeden Slip dieser Welt von seiner Trägerin zu befreien. Bridget selbst ist im Szenario dieser Fortsetzung lange Zeit nicht im Visier dieses Trophäenjägers. Mit omnipräsenter Erzählerstimme sonnt sie sich im Alltag einer glücklichen Frau, die regelmäßig guten Sex hat und morgens ihren schlafenden Anwaltsfreund Darcy (Colin Firth) hypnotisch bestaunt, wie andere ihr Aquarium. Als aber Darcys neue Kollegin (Australiens Newcomerin Jacinda Barrett) mit unpassenden Vertraulichkeiten und Permanentpräsenz in Bridgets Revier eindringt, brechen alte Unsicherheiten wieder aus, beginnt Bridget Darcys Liebe, aber auch ihre eigenen Qualitäten zu hinterfragen. Das mit Einfällen nicht gerade wuchernde Drehbuch verfolgt die Eifersuchtsthematik allerdings nur halbherzig, lässt Bridget nicht komisch auf Konfrontation gehen, sondern weist ihr die Opferrolle zu. Was Bridget blamiert, das amüsiert - so lautet das Rezept, das sich bereits beim Vorgänger als tauglich erwiesen hat. Ein Abstecher nach Thailand, wo Bridget Cleaver bei einer TV-Reportage unterstützen soll, lässt Bridget in einer "Brokedown-Palace"-Parodie im Thai-Frauenknast landen, in dem schließlich gemeinsam "Like A Virgin" eingesungen wird. Das schwankt zwischen schwarzem Brit-Humor à la Monty Python und peinlichem Unbehagen, wenn das Land auf das Prostitutionsparadies reduziert wird und die Thai-Frauen in Wonderbras und einer Tafel Schokolade ihr persönliches Glück finden. Zurück in London spielen die Autoren mit den Klischees der romantischen Komödie, von Umziehmontagen bis zu öffentlichen Liebesgeständnissen, bis auch dieses Märchen sein Happy End findet. Und wer wird zweifeln, dass sich dies auch kommerziell wiederholen wird. kob.
71 Mal Sex. 6 prickelnde Wochen. Und ein tadelloser Mann. Bridget Jones (Renée Zellweger) hat in dem Anwalt Mark Darcy (Colin Firth) endlich den Richtigen gefunden. Doch jetzt sieht sich die Mittdreißigerin vor eine noch größere Herausforderung gestellt: diesen auch zu halten! Als ihre Selbstzweifel zurückkehren und mit ihnen ihr Ex-Lover, Frauenschwarm Daniel Cleaver (Hugh Grant), verstrickt sich Bridget in ein turbulentes Durcheinander aus schlechten Ratschlägen, dummen Missverständnissen und völligen Katastrophen. Typisch Bridget eben.
Peinliche Situationen und romantische Irrtümer: Leiden Sie zusammen mit Bridget Jones und vergießen Sie Tränen - vor Lachen! Ein Wohlfühl-Film, den man wieder und wieder sehen möchte.
Quelle: Universal Pictures
iStandard-Definition: Der Kurzurlaub in Österreich - Unveröffentlichte Szenen - Der große Kampf - Mark und Bridget: Für immer? - Bridget Jones interviewt Colin Firth - Bridget Jones: Eine Kulturikone? - Das Making-of - Filmkommentar - u.v.m.
Quelle: Universal Pictures
| Darsteller: | Renée Zellweger | als Bridget Jones | |
|---|---|---|---|
| Hugh Grant | als Daniel Cleaver | ||
| Colin Firth | als Mark Darcy | ||
| Jim Broadbent | als Vater | ||
| Gemma Jones | als Mutter | ||
| Jacinda Barrett | als Rebecca | ||
| James Callis | als Tom | ||
| Shirley Henderson | als Jude | ||
| James Faulkner | als Onkel Geoffrey | ||
| Neil Pearson | als Richard Finch | ||
| Jessica Stevenson | als Robyn | ||
| Paul Nicholls | als Jed | ||
| Celia Imrie | als Una Alconbury | ||
| Dominic McHale | als Bernard | ||
| Donald Douglas | als Admiral Darcy | ||
| Sally Phillips | als Shazzer | ||
| Regie: | Beeban Kidron | ||
| Buch: | Andrew Davies | ||
| Adam Brooks | |||
| Richard Curtis | |||
| Musik: | Harry Gregson-Williams | ||
| Kamera: | Adrian Biddle | ||
| Produzent: | Tim Bevan | ||
| Eric Fellner | |||
| Jonathan Cavendish | |||
Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Englisch dts HD 5.1 MA, Französisch dts 5.1, Spanisch dts 5.1, Italienisch dts 5.1
Tonformat: dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Featurettes, Entfallene Szenen, Interview, Making of, Audiokommentar, Trailer
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