DVD Leihvideo

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Weitere Beziehungsabenteuer des populären Pummelchens, das im Liebesrausch mit Traummann Darcy von einer Rivalin gestört wird.


Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.04.2005

Originaltitel: Bridget Jones: The Edge of Reason

Komödie

Großbritannien/USA 2004
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6

Renée Zellweger
Hugh Grant
Colin Firth

Regie: Beeban Kidron
Universal Pictures Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Nach kurzem Liebesglück steht Pummelchen Renée Zellweger wieder zwischen zwei Männern. Wer ist der Richtige, Hugh Grant oder Colin Firth?

Endlich hat auch Bridget ihren Mr. Darcy gefunden (Foto: UIP) Großansicht

Endlich hat auch Bridget ihren Mr. Darcy gefunden (Foto: UIP)

Vom Himmel hoch da kommt sie her, jedenfalls bei der TV Show "Sit up, Britain", und fällt beim Fallschirmsprung vor laufender Kamera in die Schweinesch... Bridget Jones (Renée Zellweger), die Ikone der Single-Frauen, ist wieder da: pummelig, tollpatschig und seit sechs Wochen im Liebesglück schwelgend.

Die Pfunde sammeln sich immer noch an der falschen Stelle, nämlich auf den Hüften. Aber die schwingt sie mit Stolz und erklärt jedem, der es hören will oder nicht, dass sie einen Freund hat, den adretten Anwalt Mark Darcy. Sie himmelt den spröden Snob an. Und wer würde das bei Colin Firth nicht tun?

Bridget erlebt die Tücken des Objekts (Foto: UIP) Großansicht

Bridget erlebt die Tücken des Objekts (Foto: UIP)

Von hier bis da

Der ist charmant und gutmütig, muss sich trotz aller Liebe manchmal am Riemen reißen, wenn das Mädel wieder in alle Fettnäpfchen tappt, die das (Gesellschafts)Leben bereithält, angefangen vom falschen Make-Up, peinlichen Bemerkungen und geschmacklosen Roben, die man(n) gar nicht anschauen mag.

Nicht zu vergessen die Eifersuchtsanfälle, die Bridget plagen, weil Marks Kollegin "Beine von hier bis da" hat, eben nicht so kurze Kartoffelstampfer wie sie. Dass sie mit denen auf Skiern beim Kurztrip nach Österreich eine schlechte Figur macht, sei nur am Rande erwähnt.

Knastschwestern: Im Thai-Frauengefängnis herrscht Enge (Foto: UIP) Großansicht

Knastschwestern: Im Thai-Frauengefängnis herrscht Enge (Foto: UIP)

Womanizer oder Mr. Right?

All das erträgt der steife Liebhaber mit Contenance, aber Miss Not-Perfect zerstört mutwillig die Zuneigung von Mr. Right. Mit dem Ende der Beziehung beginnen erst die richtigen Abenteuer.

Als Reporterin in Thailand muss sie sich erneut mit Hugh Grant als Daniel Cleaver zusammenraufen. Und der Womanizer testet natürlich aus, wie weit er gehen kann in einer lauen Tropennacht.

Zu allem Unglück landet das Naivchen auch noch im Frauenknast wegen Drogentransfer, mies reingelegt vom Freund der Freundin. Hilfe, wer holt sie da heraus? Eins sei verraten, es gibt ein Happy End.

Was steht für uns in den Sternen, fragt Hugh Grant (Foto: UIP) Großansicht

Was steht für uns in den Sternen, fragt Hugh Grant (Foto: UIP)

Ran mit dem Speck

Oscarpreisträgerin Renée Zellweger musste sich wieder 15 Kilo anfuttern, um glaubhaft die Titelheldin von Helen Fieldings Kultroman darzustellen und sich auch einen britischen Akzent zulegen. Aber die sonst so zarte Texanerin ("Cold Mountain") beweist Mut zur Hässlichkeit, kocht schönheitsmäßig auf Sparflamme gegen ihre Film-Konkurrentin, die Australierin Jacinda Barrett.

Hugh Grant mimt erneut nicht den good, sondern den "bad guy", hier das Feindbild jeder Frau, die mehr als zwei graue Zellen besitzt.

"Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" begeisterte weltweit das Publikum, die Fortsetzung steht an verständlichen Pointen und populärem Humor der Erstausgabe nicht nach, im Gegenteil. Hier knallt's bei der Situationskomik. Eine deftig-heftige romantische Komödie eben.

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Die Frau mit dem Herzen und der Unterwäsche im XXL-Format bringt Millionen von Fans erneut zum Lachen und einige Ausreißer, die sich mit Helen Fieldings Chaoskönigin nicht solidarisieren können, wohl an den Rand des Wahnsinns. Viele peinliche Situationen muss der von Renée Zellweger wieder mit putzigem Tweety-Charme gespielte Sympathieträger in der Fortsetzung überwinden, bevor alle Selbstzweifel Bridgets wieder auf Eis gelegt sind. Dabei sind Minderwertigkeitsgefühle zumindest kommerziell nicht nötig, wenn weltweit über 280 Mio. Dollar an den Kassen eingenommen und diese allein in Deutschland von etwa 4,2 Mio. Zuschauern gestürmt wurden. Die Prognose lautet also: Pummelchen macht wieder richtig Profit.

Im Unterschied zum Vorgänger sind Kalorien bei Zellweger zwar wieder in verschiedenen Körperdepots in Brennstoffreserven umgewandelt, aber kein therapeutisch signifikantes Thema mehr. Die neue Bridget ist nicht mehr im Diätwahn, ruht in ihren Formen, dient aber für den Zuschauer unverändert als Lachsack, wenn sie, in ein enges gelbes Dinnerkleid gepresst, aussieht wie eine Biene nach einer Tagestour im Pollensammeln. Viel mehr als körperliche Unsicherheiten sind in der Fortsetzung Verhaltensunfälle relevant, wenn Bridget mehrfach mit Intimverlautbarungen in Darcys Konferenzen stolpert oder sich auf ungewohntem Terrain zurechtfinden muss. Die Drehbuchautoren, darunter mit Andrew Davies, Richard Curtis und Helen Fielding drei Veteranen des Originals, ersparen Bridget dabei nichts, zwingen sie zum Fallschirmsprung mit Finallandung unter Schweinen und zur Skiabfahrt im Bonbondress, bei der Bridget mit urbaner Grazie einen Parallelslalom zur Triple-Competition erweitert. Diese Slapstickmomente sind sichere Unterhaltungsgaranten beim breiten Publikum und werden auch dieses Mal ihre Wirkung nicht verfehlen, während Wortwitz, der im Vergleich zum Vorgänger etwas reduziert wirkt, im Kino traditionell weniger honoriert wird. In diesem von Beeban Kidron ("Too Wong Foo, Thanks For Everything! Julie Newmar") inszeniertem Nachfolger lebt humorvolle Rhetorik fast exklusiv im Sprachzentrum von Hugh Grants Frauenheld Cleaver, der in Helen Fieldings Bestseller fast vom Blatt verschwindet, hier aber ein ausgedehnteres Comeback erlebt. Grants exzentrische Touristikreportagen für Bridgets TV-Sender sind ein Highlight, wie auch sein unbeirrbares Zwangsverhalten, jeden Slip dieser Welt von seiner Trägerin zu befreien. Bridget selbst ist im Szenario dieser Fortsetzung lange Zeit nicht im Visier dieses Trophäenjägers. Mit omnipräsenter Erzählerstimme sonnt sie sich im Alltag einer glücklichen Frau, die regelmäßig guten Sex hat und morgens ihren schlafenden Anwaltsfreund Darcy (Colin Firth) hypnotisch bestaunt, wie andere ihr Aquarium. Als aber Darcys neue Kollegin (Australiens Newcomerin Jacinda Barrett) mit unpassenden Vertraulichkeiten und Permanentpräsenz in Bridgets Revier eindringt, brechen alte Unsicherheiten wieder aus, beginnt Bridget Darcys Liebe, aber auch ihre eigenen Qualitäten zu hinterfragen. Das mit Einfällen nicht gerade wuchernde Drehbuch verfolgt die Eifersuchtsthematik allerdings nur halbherzig, lässt Bridget nicht komisch auf Konfrontation gehen, sondern weist ihr die Opferrolle zu. Was Bridget blamiert, das amüsiert - so lautet das Rezept, das sich bereits beim Vorgänger als tauglich erwiesen hat. Ein Abstecher nach Thailand, wo Bridget Cleaver bei einer TV-Reportage unterstützen soll, lässt Bridget in einer "Brokedown-Palace"-Parodie im Thai-Frauenknast landen, in dem schließlich gemeinsam "Like A Virgin" eingesungen wird. Das schwankt zwischen schwarzem Brit-Humor à la Monty Python und peinlichem Unbehagen, wenn das Land auf das Prostitutionsparadies reduziert wird und die Thai-Frauen in Wonderbras und einer Tafel Schokolade ihr persönliches Glück finden. Zurück in London spielen die Autoren mit den Klischees der romantischen Komödie, von Umziehmontagen bis zu öffentlichen Liebesgeständnissen, bis auch dieses Märchen sein Happy End findet. Und wer wird zweifeln, dass sich dies auch kommerziell wiederholen wird. kob.

Darsteller:  Renée Zellweger   als Bridget Jones
  Hugh Grant   als Daniel Cleaver
  Colin Firth   als Mark Darcy
  Jim Broadbent   als Vater
  Gemma Jones   als Mutter
  Jacinda Barrett   als Rebecca
  James Callis   als Tom
  Shirley Henderson   als Jude
  James Faulkner   als Onkel Geoffrey
  Neil Pearson   als Richard Finch
  Jessica Stevenson   als Robyn
  Paul Nicholls   als Jed
  Celia Imrie   als Una Alconbury
  Dominic McHale   als Bernard
  Donald Douglas   als Admiral Darcy
  Sally Phillips   als Shazzer
 
Regie:  Beeban Kidron  
Buch:  Andrew Davies  
  Adam Brooks  
  Richard Curtis  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Kamera:  Adrian Biddle  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
  Jonathan Cavendish  

Drittes Buch "Bridget Jones 3" geplant

Im dritten Teil bekommt Bridget womöglich eine Baby-Krise.

Neues Spiel und neues Glück für "Bridget Jones". (Foto: UIP) Großansicht

Neues Spiel und neues Glück für "Bridget Jones". (Foto: UIP)

Zwei Filme um "Bridget Jones" erfreuten bereits die Nation. Nun wartet die Welt sehnsüchtig auf einen dritten Teil, der zumindest fürs Kino zugesagt ist. Zu einem dritten Buch um die pfundige Engländerin gab es bisher aber noch keine Neuigkeiten. Das hat sich nun geändert: Autorin Helen Fielding erklärte jetzt, an "Bridget Jones 3" zu sitzen.

Buch und Film werden allerdings nicht unbedingt aus einem Guss sein: "Ich arbeite schon an beidem", so Fielding. "Ob Buch und Film aber von der Story her identisch sein werden, weiß ich noch nicht, das ist noch nicht entschieden." In der Romanversion soll Brigdet von einer Baby-Midlife-Crisis geplagt werden. Natürlich ist neben Bridgets großer Liebe Mark Darcy auch ihre zweitgrößte Versuchung Daniel Cleaver wieder mit an Bord: "Die Idee, Mark, Daniel und Bridget in weitere Stadien des völligen Chaos zu stürzen könnte witzig sein", so Fielding. "Schließlich machen wir hier eine Komödie".

Renée Zellweger nicht mehr XXL

"Bridget Jones 3" bekam erst vor Kurzem grünes Licht und soll mit der kompletten Besetzung Renée Zellweger, Colin Firth und Hugh Grant gedreht werden. Oscar-Preisträger Firth ist jedenfalls schon "ganz wild" auf die Dreharbeiten, die für den Schauspieler eine "willkommene Abwechslung" nach "The King's Speech" wären.

Bei Renée Zellweger hält sich die Freude wohl etwas in Grenzen, denn die Schauspielerin weigerte sich, noch einmal für Moppel-Bridget zuzunehmen. So ist die Rede von einem extra angefertigtem Fatsuit, den der nunmehr gertenschlanke Star tragen soll. Dass das am Ende wirklich gut aussieht, ist allerdings schwer vorstellbar, denn schließlich sorgte gerade auch der echte Hüftspeck von Zellweger für die Glaubwürdigkeit der Rolle.

 

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Renée Zellweger

Als übergewichtige, selbstkritische und (zunächst) allein stehende Chaoskönigin Bridget Jones spielte sich Renée Zellweger in den bislang...

 

Star

Hugh Grant

Selbst ein Skandal konnte dem Mann mit den guten Manieren und dem gewissen Lächeln nichts anhaben. Als er 1995 am Rande des Santa Monica Boulevard...