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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.03.2012
Originaltitel: Bridget Jones's Diary
Großbritannien/USA 2001
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 12
Renée Zellweger
Colin Firth
Hugh Grant
Regie: Sharon Maguire
Universal Pictures Germany

Seit Tom Cruise für die Rolle des Lestat in "Interview mit einem Vampir" besetzt wurde, gab es wohl nicht mehr so viel Rummel um eine Casting-Entscheidung wie die der Amerikanerin Renee Zellweger ("Nurse Betty") für die Titelrolle der Verfilmung des erzbritischen Bestsellers "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" von Helen Fielding. Die umfangreiche Fangemeinde des hochamüsanten Romans um das drollige (Liebes)Leben einer alleinstehenden, übergewichtigen, rauchenden, trinkenden und manchmal nervös quasselig-taktlosen Engländerin konnte sich beim besten Willen nicht eine gertenschlanke Texanerin in der unperfekten Haut ihrer lebensnahen Heroine vorstellen. Doch allen Unkenrufen zum Trotz erweist sich Zellweger wie ihr einstiger Filmpartner Cruise (in Cameron Crowes"Jerry Maguire - Spiel des Lebens") der Aufgabe mehr als gewachsen und bietet mit ihrem hervorragendem komischen Timing eine Glanzleistung.
Wie ihre Method-Actor-Kollegen Robert De Niro ("Wie ein wilder Stier") und Russell Crowe ("Insider") futterte sich die Protagonistin der scharfsinnig-spöttelnden Singlesstudie systematisch eine deftige Portion Übergewicht an. Zudem studierte sie einen britischen Akzent ein, womit sie im Original auch in dieser Hinsicht neben den beiden authentischen Brits Hugh Grant und Colin Firth bestehen kann. Überhaupt handelt es sich um ein sehr englisches Projekt, bei dem viele Filmstränge zusammenlaufen. Debütregisseurin Sharon Maguire, die sich zuvor einen Namen als Dokumentar- und Werbefilmerin gemacht hat, fungierte ursprünglich für Autorin Fielding als Vorlage für eine von Bridgets Freundinnen. Das Buch (das auf Fieldings Kolumne im Independent basiert) ist lose in "Pride and Prejudice" verankert, wobei Colin Firths Figur des Mr. Darcy aus der BBC-Serie des Jane-Austen-Klassikers in "Bridget" zum versnobbten Anwalt Mark Darcy umgewandelt wird. Das Skript wiederum geht aufs Konto von Fielding, Andrew Davis ("Pride and Prejudice") und Richard Curtis, der bereits "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und "Notting Hill" schrieb, die beide ebenfalls von der Produktionsfirma Working Title produziert wurden. Star letzterer Hitkomödien - Hugh Grant - spielt nun, gegen den Strich besetzt, Bridgets eitel-überheblichen Verlagsboss Daniel Cleaver, mit dem die liebeshungrige Bridget entgegen besserer Vernunft eine Büroaffäre beginnt. Vorübergehend im siebten Himmel, ist Bridget am Boden zerstört, als Cleaver sie für eine andere sitzen lässt. Wieder Single in einem Umfeld von "selbstgefälligen Eheleuten" ertränkt der leidende Thirtysomething seinen Kummer zunächst in Alkohol, Zigaretten und Mitsingeinlagen zu Chaka Khan. Schließlich sucht sie sich einen neuen Job als Fernsehjournalistin. In dieser Funktion legt sie einige köstlich komische Episoden hin (bei einem Interview spielt ihr beträchtliches Hinterteil eine prominente Rolle) und begegnet auch einmal mehr Anwalt Mark Darcy, mit dem sie ihre schrullige Mutter (Gemma Jones) verkuppeln wollte. Bislang waren ihre Zusammentreffen jedesmal peinlich ausgefallen, so dass Bridget aus allen Wolken fällt, als Darcy ihr gesteht, sie so zu mögen, wie sie ist. Bei ihrem Geburtstagsdinner kommen sie sich erstmals näher, doch dann taucht Cleaver unerwartet auf, mit dem Darcy noch ein Hühnchen aus der Vergangenheit zu rupfen hat.
Im Gegensatz zum formelhaft bemühten und wenig originellen Grossout-Humor aktueller Gaggrotesken wartet die lebhafte Liebeskomödie über die Suche nach Lust, Liebe und Selbstakzeptanz mit herzhaft-charmanter Selbstironie auf. Dabei ist sie weniger verkopft wie Woody Allen in seinen besten Tagen, jedoch stets hochgradig unterhaltsam, pfiffig und charmant. Wie bereits das Buch trifft der Film mit seiner Realitätsnähe einen Nerv beim breiten Frauenpublikum. Nachdem "Bridget Jones" bereits die britischen und amerikanischen Charts stürmte, darf man sich auch hierzulande auf einen beeindruckenden Erfolg freuen. ara.
Die Sammler-Edition zum 100-jährigen Jubiläum von Universal Pictures!
Verkatert und immer noch Single beschließt Bridget Jones am Neujahrstag ihr Leben endlich in den Griff zu kriegen. Vorsatz Nummer eins: Zwanzig Pfund abnehmen! Vorsatz Nummer zwei: Netten, einfühlsamen Freund suchen und nie wieder eine Beziehung mit Spannern, Größenwahnsinnigen, emotionalen Flachwichsern oder Perversen eingehen!
Quelle: Universal Pictures
- Audiokommentar
- Hinter den Kulissen
- Musikvideos
Quelle: Universal Pictures
| Darsteller: | Renée Zellweger | als Bridget Jones | |
|---|---|---|---|
| Colin Firth | als Mark Darcy | ||
| Hugh Grant | als Daniel Cleaver | ||
| Gemma Jones | als Bridgets Mutter | ||
| Jim Broadbent | als Bridgets Vater | ||
| Embeth Davidtz | als Natasha | ||
| Shirley Henderson | als Jude | ||
| Sally Phillips | als Shazza | ||
| James Callis | als Tom | ||
| Honor Blackman | als Penny | ||
| Celia Imrie | als Una Alconbury | ||
| Regie: | Sharon Maguire | ||
| Buch: | Helen Fielding | ||
| Andrew Davies | |||
| Richard Curtis | |||
| Musik: | Patrick Doyle | ||
| Kamera: | Stuart Dryburgh | ||
| Produzent: | Tim Bevan | ||
| Eric Fellner | |||
| Jonathan Cavendish | |||
Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (Jahr100Film) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch Surround 2.0, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Türkisch, Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Audiokommentar, Behind the Scenes, Musikvideos
- Audiokommentar
- Hinter den Kulissen
- Musikvideos
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