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Brügge sehen... und sterben?

Amüsante Komödie über die Abenteuer zweier Auftragsmörder im vorweihnachtlichen Brügge.


Brügge sehen... und sterben? (Limited Edition, Steelbook)

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Erhältlich seit:
08.07.2011

Originaltitel: In Bruges

Kriminalfilm/ Komödie

Großbritannien 2008
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

Colin Farrell
Brendan Gleeson
Ralph Fiennes

Regie: Martin McDonagh
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Knarre statt Reiseführer: In dieser brillanten Krimi-Farce wird das beschauliche Brügge zum Schauplatz einer grotesken wie witzigen Hetzjagd unter Ganoven.

Auch das Leben eines Killers geht einmal zu Ende (Foto: Tobis) Großansicht

Auch das Leben eines Killers geht einmal zu Ende (Foto: Tobis)

Quentin Tarantino aufgepasst, diese coole Komödie macht dir Konkurrenz! Denn selten gab es so umwerfende Dialoge und rabenschwarze Situationskomik am Stück wie hier. Warum ausgerechnet Brügge, sinnieren die beiden Londoner Profikiller Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson), die nach einem vermasselten Job in Flanderns pittoreskem Städtchen erst einmal pausieren, besser gesagt von der Bildfläche verschwinden sollen.

Während Mustertourist Ken begeistert die Sehenswürdigkeiten abklappert, legt sich sein junger, aufbrausender Kollege Ray mit Gott und der Welt an. Er prügelt sich mit dicken Amerikanern, feiert wilde Partys und bändelt auch noch mit der lokalen Schönheit Chloë an. Wen wundert's, dass deren Ex-Freund davon wenig begeistert ist.

Der Boss ist von dem Treiben seiner Männer nicht angetan (Foto: Tobis) Großansicht

Der Boss ist von dem Treiben seiner Männer nicht angetan (Foto: Tobis)

Neuer Auftrag

Noch weniger begeistert von dem lärmenden Treiben aber zeigt sich bald auch der Boss (Ralph Fiennes). Deshalb erhält Ken nun den Auftrag, seinen Kumpel Ray ruhig zu stellen - und zwar endgültig ...

Mit knallharter Action und typisch britischem Witz inszeniert Martin McDonagh, der für den Kurzfilm "Six Shooter" bereits einen Oscar erhalten hat, sein Spielfilmdebüt. Die hochkarätige Besetzung um das traumhafte Duo Colin Farrell als heißblütiger Haudrauf und Brendan Gleeson als erfahrener Hitman verleihen diesem kultigen Genrestück die richtige Würze.

Brügge sehen... und sterben? (Limited Edition, Steelbook)

In seinem witzigen Regiedebüt zeigt Theaterautor Martin McDonagh, was die belgische Touristik für zwei irische Killer zu bieten hat.

"Das tote Brügge" nennt sich eine Novelle über das mittelalterliche Kleinod und die Atmosphäre von Düsternis und Melancholie, die sich über das Labyrinth der Kanäle legt. "Brügge ist ein Drecksloch", ist die moderne Antwort darauf, gegeben von Colin Farrell am Anfang eines Films, der mit dem Image Brügges, aber auch dem der Iren spielt. Fluchen, flirten, prügeln und die Leber in Alkohol legen - all das darf Farrell in einer maßgeschneiderten, auch seine sensitiven Qualitäten fordernden Rolle als Killer, der von Schuldgefühlen aufgefressen wird. Weil Ray beim letzten Job versehentlich ein Tabu gebrochen und damit viel Staub aufgewirbelt hat, schickt ihn sein Boss (Ralph Fiennes) mit dem Kollegen Ken (Brendan Gleeson) zum Chillen nach Brügge. Für den explosiven Ray ist der Zwangsurlaub in der Oase der Ruhe eine Strafe, für den besonnenen Ken ein Segen. Er genießt die kulturellen Höhepunkte, während Ray Touristen beschimpft und Sightseeing nur im Rahmen weiblicher Attraktionen toleriert. Gemeint ist Chloe, die er zufällig auf dem Set eines Films trifft, der in Brügge gedreht wird. Dort begegnet er auch einem kleinwüchsigen amerikanischen Schauspieler, mit dem er seine absurden Theorien über suizide Tendenzen von Zwergen austauschen und dabei von einer Peinlichkeit in die andere stolpern kann. Schrulliges, liebenswert gezeichnetes Personal hat McDonagh in seinem Drehbuch versammelt. Gut die Hälfte der Laufzeit lebt der ruhig und damit seiner Umgebung angepasst entwickelte Film von der Charakterkomik, von den amüsanten Reibungen der Figuren. Nicht ungewöhnlich für das Genre der Hitmen haben selbige hohe Sympathiewerte. Die Gründe: der jüngere ringt mit seinem Gewissen, der ältere hat die Attitüde eines Gentlemans und schließlich gibt es einen dämonischen Dritten, gegen den das Duo engelsgleich wirkt. Auf den Spuren von "Sexy Beast"-Choleriker Ben Kingsey spielt Ralph Fiennes den nicht nur furchterregend fluchenden Boss. Er wird Ken zu einem ungeliebten Job zwingen und im actionreichen letzten Drittel selbst vor Ort auftauchen, um den Vollzug zu überprüfen. Auch wenn es um Schuld und Sühne, um Erlösungsmotive und traditionelle Werte in surrealen Szenerien geht, will McDonagh nicht tiefgründig sein. Sein Film ist ein mörderisches moralisches Märchen mit Zwergen, Feen und finsteren Mächten, nicht immer rund, aber stets amüsant und einen Besuch wert. Wie auch Brügge, dessen touristische Anziehungskraft ungeachtet einiger Toter neu belebt werden wird. kob.

Brügge sehen... und sterben? (Limited Edition, Steelbook)

Zwei Killer auf Erholungsurlaub: Eine rabenschwarze Gangsterkomödie in der Tradition von PULP FICTION und SNATCH!
Urlaub haben sie sich verdient, so viel ist klar. Zwar ist der letzte Auftrag in London nicht ganz nach Plan verlaufen, doch gerade deswegen können Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) ein wenig Ruhe ganz gut vertragen. Aber ausgerechnet in Brügge?
Dort sitzen die beiden Auftragskiller zwischen malerischen Kanälen und mittelalterlichen Kirchen und warten tagelang auf einen Anruf von ihrem Boss Harry (Ralph Fiennes) mit weiteren Instruktionen. Von gepflegter Langeweile kann allerdings keine Rede sein. Während Ken versucht, sich den kulturellen Reizen der mittelalterlichen Stadt zu widmen, entfacht Ray nach alter Gewohnheit sofort allerhand Krawall: Er prügelt sich mit Touristen, feiert wilde Partys mit dem zwergwüchsigen Hauptdarsteller eines surrealistischen Films und bändelt zu allem Überfluss auch noch mit der lokalen Schönheit Chloë (Clémence Poésy) an. Wen wundert's, dass deren Ex-Freund davon wenig begeistert ist. Noch weniger begeistert von dem lärmenden Treiben aber zeigt sich bald auch der Boss. Deshalb erhält Ken nun den Auftrag, seinen Kumpel Ray ruhig zu stellen - und zwar endgültig...

Quelle: Tobis

Bonusmaterial (Laufzeit: ca. 85 Minuten) - Trailer - A Boat Trip Round Bruges - Deleted and Extended Scenes - Fucking Bruges - Gag Reel - Strange Bruges - When in Bruges - dynamicHD - B-Roll - Interviews

Quelle: Tobis

Darsteller:  Colin Farrell   als Ray
  Brendan Gleeson   als Ken
  Ralph Fiennes   als Harry
  Clémence Poésy   als Chloë
  Thekla Reuten   als Marie
  Jérémie Renier   als Eirik
  Jordan Prentice   als Jimmy
 
Regie:  Martin McDonagh  
Buch:  Martin McDonagh  
Musik:  Carter Burwell  
Kamera:  Eigil Bryld  
Produzent:  Graham Broadbent  
  Peter Czernin  

Heath Ledger gewinnt Golden Globe

Viele hatten auf ihn getippt und die Jury hatte tatsächlich den Mut für eine postume Auszeichnung - jetzt deutet auch alles auf einen Oscar für Heath Ledger hin.

Einfach beeindruckend: Die Rolle als Joker bringt dem verstorbenen Heath Ledger einen Golden Globe (Foto: Warner) Großansicht

Einfach beeindruckend: Die Rolle als Joker bringt dem verstorbenen Heath Ledger einen Golden Globe (Foto: Warner)

Normalerweise ist der Preis für den besten Nebendarsteller eine Randnotiz bei der Verleihung der Golden Globes. Doch dieses Jahr war es die meistbeachtete Kategorie bei der Zeremonie in der Nacht zum Montag in Los Angeles: Die Vertreter der Auslandspresse, die die Globes vergeben, ehrten Heath Ledger für seine Rolle als Joker in "The Dark Knight" als besten Nebendarsteller. Ledger war vor knapp einem Jahr unter tragischen Umständen an einem tödlichen Cocktail von Schlaf- und Schmerzmitteln gestorben. Postume Ehrungen sind sowohl bei den Globes als auch bei den Oscars - für die Ledger nun ebenfalls als Favorit gilt - eine große Ausnahme.

In den Königskategorien dominierte ansonsten der Independent-Film: "Slumdog Millionär" über einen Jungen, dem beim indischen "Wer wird Millionär" Betrug vorgeworfen wird, wurde zum besten Drama gekürt. Woody Allens zynischer Reigen um Liebe und Untreue "Vicky Cristina Barcelona" ist nach Meinung der Jury die beste Komödie. Bester Animationsfilm wurde "WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf".

Altstar Rourke und die doppelte Kate

Als bester Schauspieler setzte sich Mickey Rourke in seiner Rolle als alternder Catcher im anrührenden Drama "The Wrestler" überraschend gegen Sean Penn ("Milk") durch. Beste Schauspielerin ist Kate Winslet für das starke Beziehungsdrama "Zeiten des Aufruhrs", in dem sie neben ihrem "Titanic"-Partner Leonardo DiCaprio zu sehen ist. Dazu gewann Winslet für die Romanverfilmung "Der Vorleser" auch den Preis als beste Nebendarstellerin. Bester komischer Schauspieler ist Colin Farrell für "Brügge sehen... und sterben?", Sally Hawkins setzte sich mit "Happy-Go-Lucky" durch.

Die deutsche Hoffnung "Der Baader Meinhof Komplex" ging leider leer aus. Das RAF-Drama musste sich im Rennen um den besten ausländischen Film der deutschen Koproduktion "Waltz With Bashir" geschlagen geben, die für Israel ins Rennen gegangen war.

Der beste Film "Slumdog Millionär" bescherte auch seinem Regisseur Danny Boyle einen Globe - seinen ersten. Zudem wurden Drehbuchautor Simon Beaufoy und Komponist A. R. Rahman ausgezeichnet. Der beste Song stammt von Bruce Springsteen für "The Wrestler".

Die Golden Globes gelten insgesamt als wichtiger Fingerzeig für die Oscar-Verleihung, die in der Nacht des 22. Januar vergeben werden.

 

Brügge sehen... und sterben? (Limited Edition, Steelbook) in der Fotoshow

 

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Colin Farrell

Ein starker Typ mit männlicher Ausstrahlung, strahlendem Power-Gestus und sofortiger Präsenz, stahl Colin Farrell auf sensationelle Weise den...

 

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Brendan Gleeson

Der wuchtige Ire Brendan Gleeson war bereits 35 Jahre, als er sich 1989 entschloss, nach zehn Jahren Arbeit als Lehrer in Dublin die...