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Bube, Dame, König, grAS

Unwiderstehlich komische Farce um Spielschulden und einen daraus resultierenden Gangsterkrieg.


Bube, Dame, König, grAS

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Erhältlich seit:
09.09.2010

Originaltitel: Lock, Stock and Two Smoking Barrels

Thriller/ Komödie

Großbritannien 1998
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16

Jason Flemyng
Dexter Fletcher
Nick Moran

Regie: Guy Ritchie
Universal Pictures Germany

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Unwiderstehlich komische Farce um Spielschulden und einen daraus resultierenden Gangsterkrieg.

Die Jungs brauchen Geld - möglichst viel und möglichst schnell (Foto: UIP) Großansicht

Die Jungs brauchen Geld - möglichst viel und möglichst schnell (Foto: UIP)

Hunderttausend Pfund Einsatz haben der kleine Gauner Eddy (Nick Moran) und seine Kumpels aufgebracht, um bei einem Pokerspiel ans große Geld zu kommen.

Doch Eddy ist den miesen Tricks seines Gegenspielers, dem Gangsterboss Hatchet Harry (P. H. Moriarty), nicht gewachsen und steht am Ende des Abends gar mit einer halben Million Pfund in der Kreide. Innerhalb einer Woche sollen die Jungs nun ihre Schulden begleichen, sonst ist es um ihre Finger geschehen.

In ihrer Not beschließen Eddy und Co., eine andere Bande um deren erbeutetes Drogengeld zu bringen...

Mit Big Chris ist nicht zu spaßen (Foto: UIP) Großansicht

Mit Big Chris ist nicht zu spaßen (Foto: UIP)

Musterbeispiel eines Debüts

Anarchisch, witzig, wild, verzwickt - Guy Ritchies furioses Regiedebüt ist ein Musterbeispiel für die Renaissance des britischen Films. Seine vitale Gaunerkomödie lebt von verblüffenden Drehbuchwendungen, aufregenden filmischen Einfällen und den enthusiastischen Darstellern, zu denen unter anderem auch die Pop-Ikone Sting und der Fußball-Star Vinnie Jones zählen.

Abgerundet wird das ungewöhnliche Filmerlebnis durch den coolen Soundtrack, einer Mischung aus altbekannten Soulklassikern, modernem Britpop sowie treibendem Drum'n'Bass. Ein echter Tipp für Filmfreaks und Cineasten.

Bube, Dame, König, grAS

"Ganz und Gar" (eine von mehreren Übersetzungsoptionen des Originaltitels) ein zweites "Ganz oder gar nicht"? Durchaus denkbar, denn Guy Ritchies Komödie um schwere Gangster, leichte Hirne, Marihuanapflanzen, Musketen und Spielschulden hat auch in deutschen Kinos das Zeug zum Überraschungshit, nachdem sie bereits im heimatlichen England die Charts stürmte und den "Pferdeflüsterer" geschlagen verstummen ließ.

Newcomer Guy Ritchie begann erst 1993 seine Filmkarriere als Laufbursche am Set, weist sich aber schon fünf Jahre später als ernstzunehmendes Regietalent mit visuellem Einfallsreichtum, Gespür für Atmosphäre und der Balance zwischen Präsenz und Präsentierung von Gewalt aus, die fast durchweg ins Kamera-Off verlegt ist. Zart besaitete Gemüter werden es ihm danken, denn die komische Geschichte, die Ritchie hier als kongenial begabter Drehbuchautor auftischt, produziert ein Geflecht von Mißverständnissen, das nur mit einem Berg von Leichen sauber aufgelöst werden kann. Das finale Großreinemachen ist notwendige Reduzierung eines großen Figurenpersonals, das Ritchie temporeich einführt, ohne (aufmerksamen) Zuschauern den Überblick zu nehmen. Im Kern steht ein sympathisches Freundesquartett, das 100.000 Pfund zusammengaunert, damit sein Spieler-As Eddy (Nick Moran) an der berüchtigten, aber potentiell einträglichsten Pokerpartie der Stadt teilnehmen kann, die Gangsterboß Harry (P.H. Moriarty) regelmäßig veranstaltet. Ritchie zieht alle Register, um Harrys Ruf in Keyser-Soze-Dimensionen zu rücken und damit die Furcht von Eddys Clique zu begründen, als Harry seinen Herausforderer abzockt und binnen einer Woche dessen Schulden von einer halben Million Pfund einfordert. In bester britischer Tradition verdaut Eddy diesen Schock im alkoholischen Delirium, bis der Zufall einen Ausweg zeigt. Die in unmittelbarer Nachbarschaft einquartierte Gang um den brutalen Killer Dog (Frank Harper) plant, die Luschen-Clique um Winston (Steven Mackintosh) um ihr Vermögen und ihre Marihuana-Pflanzen zu erleichtern, was Eddy wiederum auf die Idee bringt, Dogs Meute zu überfallen. Und so kommt es wie es kommen mußte, und doch irgendwie nicht, als ein durchgeknallter Drogenbaron und zwei nach antiken Musketen suchende Heliumhirne das Chaos potenzieren. Bewundernswert, wie Ritchie die Fäden zusammenhält und Brutalität konsequent aus dem Bild läßt, wie flotte Dialoge Grinsen ins Gesicht zaubern, Brauntöne das schmutzige Milieu, und ein fetziger Soundtrack das rasante Tempo des Films spiegeln. Dieser durchgehend witzige Erstling überzeugt auf allen Ebenen, und nicht zuletzt durch seine authentisch wirkenden, perfekt besetzten Typen, die neben dem Skript die Force dieser Farce sind. kob.

Bube, Dame, König, grAS

Guy Ritchies furioses Regiedebüt um schwere Jungs, leichte Hirne, Marihuanapflanzen, Musketen und Spielschulden eroberte auf Anhieb die Spitze der britischen Kino- und Videocharts und avancierte zu einem der fünf erfolgreichsten britischen Filme aller Zeiten. Die wilde Story, wahnwitzige Überraschungen und eine enthusiastisch auftrumpfende Besetzung, unter anderem mit Superstar Sting in einer "einschlagenden Rolle", haben diesen skurrilen Spaß entstehen lassen, der auf allen Ebenen überzeugt. Ein absolut außergewöhnliches Filmereignis!

Satte 100.000 Pfund haben die Gelegenheitsgauner Eddy, Tom, Bacon und Soap aufgetrieben, um bei einer Pokerrunde das Ding ihres Lebens zu drehen. Poker-König Eddy, dessen abgebrühte Kaltschnäuzigkeit bisher immer Erfolg versprach, nimmt an einer illegalen Profi-Runde teil. Klar, dass er dabei auf übelste Weise über den Tisch gezogen wird. Nun bleibt ihnen eine Woche, um dem berüchtigten Unterweltkönig Hatchet Harry das Geld zurückzuzahlen: Ansonsten werden Eddy und seine Freunde für jeden Tag, den sie das Ultimatum überschreiten, einen Finger verlieren.

Quelle: Universal Pictures

- Interviews mit Stab und Besetzung
- Original-US-Kinotrailer

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Jason Flemyng   als Tom
  Dexter Fletcher   als Soap
  Nick Moran   als Eddy
  Jason Statham   als Bacon
  Steven Mackintosh   als Winston
  Vinnie Jones   als Big Chris
  Sting   als J. D.
  Lenny McLean   als Barry the Bapist
  P. H. Moriarty   als Hatchet Harry
  Steve Sweeney   als Plank
  Frank Harper   als Dog
  Stephen Marcus   als Nick the Greek
  Peter McNicholl   als Little Chris
  Vas Blackwood   als Rory Breaker
  Jake Abraham   als Dean
  Stephen Callender-Ferrier   als Lenny
  Suzy Ratner   als Gloria
 
Regie:  Guy Ritchie  
Buch:  Guy Ritchie  
Musik:  David A. Hughes  
  John Murphy  
Kamera:  Tim Maurice-Jones  
Produzent:  Matthew Vaughn  

Vinnie Jones zieht an

Es gibt nichts, was Vinnie Jones nicht ausprobiert: Nach einer Karriere als Fußballer, dem Wechsel ins Schauspielfach und einem Kurzauftritt als Sänger versucht sich das britische Rauhbein nun als Mode-Designer.

Trikots und Stutzen gehören wohl nicht zu Vinnies Kollektion

Trikots und Stutzen gehören wohl nicht zu Vinnies Kollektion

Eine schlechte Idee? Nicht unbedingt: Jones war schließlich schon mal als Model für den Bekleidungsriesen Burton tätig, außerdem kürte ihn das Männermagazin GQ zum Star mit der geschmackvollsten Garderobe.

Und diese Auszeichnung war wohl auch die finale Steilvorlage für den einstigen Verteidiger, der sich sogleich mit seinem Management zusammensetzte, um ein eigenes Label aus der Taufe zu heben.

Das Leben ist schließlich kurz und man sollte jede Möglichkeit nutzen, um von sich Reden zu machen. Das gelang Vinnie bereits als Fußballer (man nannte ihn "Die Axt"), als Sänger (seine CD gilt als Meilenstein des schlechten Geschmacks) und auch als Schauspieler.

Zumindest für letzteres hat der 38-Jährige Talent, wie er in Filmen wie "Bube, Dame, König, Gras" oder "Snatch - Schweine und Diamanten" bereits unter Beweis gestellt hat.

Ob er auch als Designer überzeugen kann, wird sich erst noch weisen müssen. Welche Stilrichtung Jones mit seiner Markenkleidung einschlägt, ist nämlich noch geheim...

 

Bube, Dame, König, grAS in der Fotoshow

 

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Ganoven und Exzentriker sind die Spezialität des britischen Charakterkopfs Jason Flemyng. Ihm gelang der Durchbruch mit zwei Krimikomödien...

 

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Als Mann mit Muskelschmalz, cool eleganter Gauner in Maßanzügen und stoisch wortkarger Profi, spurtete Jason Statham als Kurierfahrer mit...