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Buddy - Der Weihnachtself

Der für seinen Berufsstand zu groß geratene Elfe Buddy wird vom Weihnachtsmann in die USA geschickt, um seine wahre Identität herauszufinden.


Buddy - Der Weihnachtself

Leihvideo

Erhältlich seit:
12.11.2004

Originaltitel: Elf

Komödie/ Fantasy

USA 2003
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6

Will Ferrell
James Caan
Zooey Deschanel

Regie: Jon Favreau
Warner Home Video Germany

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Eine hinreißend komische Weihnachtsbotschaft verheißt dieses moderne Märchen, in dem SNL-Komiker Will Ferrell als überdimensionierter Elf zu Höchstform aufläuft.

Der Rolle des flinken Zauberlehrlings fühlt sich Buddy entwachsen (Foto: Warner) Großansicht

Der Rolle des flinken Zauberlehrlings fühlt sich Buddy entwachsen (Foto: Warner)

Seine nächsten Verwandten sind der edle Kämpfer Legolas und der traurige Diener Dobby - mit Buddy (Will Ferrell) stellt sich ein weiterer Vertreter der Gattung Elfen vor. Doch kein normaler: als Kind seiner Neugier erlegen, krabbelte er in den Geschenkesack des Weihnachtsmanns und landete als blinder Passagier in dessen Fabrik am Nordpol.

Eine Pflegefamilie zog ihn nach elfischer Tradition groß, auch wenn Buddy sie an Körpergröße bald dreifach überragte und bei seinen emsig arbeitenden Genossen als ewiger Außenseiter galt.

Also schickt Santa Clause das Findelkind zurück nach New York, um seine wahren Eltern zu suchen. Doch in einer Metropole mitten im Vorweihnachtsstress fliegen ihm Lebkuchen und Lametta nur so um die Ohren.

Zyniker Walter hasst nichts mehr als Geschenke und fröhliche Kinder (Foto: Warner) Großansicht

Zyniker Walter hasst nichts mehr als Geschenke und fröhliche Kinder (Foto: Warner)

Kinderhasser als Elfen-Vater

Als er dann in dem unleidigen Kinderbuchverleger Walter (James Caan), der auf Santas schwarzer Liste steht, seinen Vater erkennt, wird es Zeit für diese hektisch-laute Stadt, mit wahrer Elfenkunst verzaubert zu werden.

Spritzig und mit Herz räumt ein liebenswerter Tollpatsch mit den Weihnachtsmuffeln unter uns auf und verkündet in Tradition großer Christmas-Klassiker wie Frank Capras "Ist das Leben nicht schön?" von den hellen Lichtern der Großstadt.

Buddy - Der Weihnachtself

Vom Nordpol nach New York City. Dieser Ortsveränderung unterzieht sich die von "Saturday Night Live"-Komiker Will Ferrell ("Old School") hinreißend komisch verkörperte Titelfigur in der frisch-fröhlichen Weihnachtsfamilienkomödie "Buddy - Der Weihnachtself". Erzählt wird die Geschichte vom naiv-gutherzigen Menschen Buddy, der von Elfen großgezogen wurde und sich auf den Weg macht, seinen leiblichen Vater kennen zu lernen. Als Fish out of Water sorgt Buddy nicht nur für einigen Slapstick-Tumult, sondern kurbelt in Folge auch die verloren gegangene Weihnachtsstimmung im Land wieder an. In der Tradition von "Santa Clause" und Sequel beginnt für Hollywood die Weihnachtszeit bereits Anfang November - und erneut klingeln auch in diesem Fall mit einem Startwochenendeinspiel von 32,1 Mio. Dollar die Kassen.

Ferrell, der in "Old School" zuletzt splitterfasernackt in Sachen Studentenverbindung unterwegs war, graduiert hier zum Leading Man und erweist sich dank superb von ihm heübergebrachter unbekümmerter Unschuld als der perfekte Mann für den Elfenjob. Der Prolog zeigt Buddys Werdegang vom Säugling im Waisenhaus, der im Geschenkesack des Weihnachtsmanns (Edward Asner) am Nordpol landet und von Komikerlegende Bob Newhart als Elfenpapa adoptiert wird. Dabei wurde viel technische Sorgfalt auf die Schöpfung dieses Märchenlands verwandt - ganz im Stile der alten Rankin/Bass-TV Specials wie "Rudolf the Red-Nosed Reindeer". Zur stattlicher Figur herangewachsen, ist Buddy unter den kleinwüchsigen Elfen ein Riese und damit ein Außenseiter. So ist er nicht abgeneigt, als ihm sein Elfenpapa vorschlägt, seinen echten Vater, der bislang nichts von seiner Existenz ahnt, in NYC zu besuchen. Dort macht der in sein Elfenkostüm (sorgt allein schon für gute Lacher) gehüllte Buddy erstmals enthusiastisch Bekanntschaft mit Rolltreppen, Schwingtüren, Fahrstühlen, Kaugummi, schlechtgelaunten Sicherheitsleuten und seinem schockierten Daddy Walter, dargestellt von James Caan. Als zynischer Kinderbuchverleger übernimmt er den klassischen "Scrooge"-Part, dessen verhärtete Fassade aufgrund des positiven Einflusses der liebenswerten Hauptfigur dahinschmilzt. Ebenfalls berührt zeigt sich die hübsche Jovie (Zooey Deschanel aus "Almost Famous - Fast Berühmt" beweist sich beim Weihnachtsliedersingen als umwerfendes Stimmtalent), die Buddies romantisches Interesse weckt. Nach diversen Gageinlagen, die von Buddies zuckerhaltiger Diät (Spaghetti mit Sirup) hin zu seiner Entrüstung über falsche Weihnachtsmänner reichen, gilt es im gefühlsreichen Finale, die traditionell desillusionierten New Yorker wieder an den Weihnachtsmann glauben zu lassen.

Nach einem Skript vom Newcomer David Berenbaum (schrieb zudem die kommende Disneykomödie "Die Geistervilla") inszenierte "Swingers"-Schauspieler Jon Favreau (Regiedebüt: "Made") einen erstaunlich ironiefreien Weihnachtsfilm, der mit seiner ausgewogenen Balance aus locker-herzhaftem Humor und feiertagsgerechter Sentimentalität spielend zu einem neuen Genreklassiker avancieren dürfte. ara.

Darsteller:  Will Ferrell   als Buddy
  James Caan   als Walter
  Zooey Deschanel   als Jovie
  Mary Steenburgen   als Emily
  Edward Asner   als Santa Claus
  Bob Newhart   als Papa Elf
  Daniel Tay   als Michael
  Faizon Love   als Geschäftsführer
  Peter Dinklage   als Miles Finch
  Amy Sedaris   als Deb
  Michael Lerner   als Fulton
  Andy Richter   als Morris
  Kyle Gass   als Eugene
  Artie Lange   als Gimbels Santa
  Jon Favreau   als Arzt
 
Regie:  Jon Favreau  
Buch:  David Berenbaum  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Greg Gardiner  
Produzent:  Jon Berg  
  Todd Komarnicki  
  Shauna Weinberg  
 

Buddy - Der Weihnachtself in der Fotoshow

 

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