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Buffalo Soldiers - Army Go Home!

Witzige Satire über einen geschäftstüchtigen militärischen Lebenskünstler in einer US-Kaserne in Deutschland.


Buffalo Soldiers - Army Go Home!

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.05.2003

Originaltitel: Buffalo Soldiers

Komödie/ Drama

Großbritannien/Deutschland 2001
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 16

Joaquin Phoenix
Ed Harris
Scott Glenn

Regie: Gregor Jordan
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Von wegen kalter Krieg... in den US-Kasernen in Deutschland geht es heiß her. Vor allem, wenn dort Troublemaker Joaquin Phoenix Wache schiebt.

Ray Elwood, coolster Schwarzhändler seiner US-Base

Ray Elwood, coolster Schwarzhändler seiner US-Base

Der schlimmste Feind eines Soldaten sind die eigenen Kameraden. Diese Regel aus "M.A.S.H." gilt auch für "Army Go Home!", eine groß besetzte Armee-Satire über das explosive Leben in einer US-Einheit Ende der 80er Jahre bei Stuttgart.

Um Abwechslung in sein eintöniges Leben zu bringen, versorgt der Soldat Ray Elwood (Joaquin Phoenix aus "Gladiator)" die gelangweilten Männer seiner Kaserne mit allem, was illegal ist. Glanzstück seines profitablen Schwarzmarktes: ein Labor zur Herstellung von Heroin für den größten Dealer der Base, den Chef der Militärpolizei.

Ungestört von seinem gutmütigen Commander Berman (Ed Harris) lebt er cool, bis der rabiate Sergeant Lee (Scott Glenn) aufkreuzt in der Absicht, den Sumpf trocken zu legen. Aber erst einmal zeigt Ray Lees Tochter Robyn (Anna Paquin) die wunderbaren Liegesitze in seinem Mercedes. Eine Menge Zündstoff für ein furioses Finale...

Leidenschaftlich: Elwood und die Tochter seines Vorgesetzten

Leidenschaftlich: Elwood und die Tochter seines Vorgesetzten

Was trieben Generationen von US-Boys in den Kasernen, in denen sie ihren Besatzungsdienst verrichteten? Der australische Regisseur Gregor Jordan gibt eine actiongeladene, schwarzhumorige Antwort, in der die guten und die bösen Jungs in der Wahl ihrer schmutzigen Mittel fast ebenbürtig sind. Der fantastisch aufgelegte Joaquin Phoenix wächst einem richtig ans Herz - selbst als Großdealer.

Buffalo Soldiers - Army Go Home!

"Soldaten, die nichts totzuschlagen hatten außer der Zeit" sind die Protagonisten einer deutsch-englisch-amerikanischen Koproduktion, die ihren internationalen Unterhaltungsanspruch einlöst. In der Nähe von Karlsruhe gedreht, verbindet der zweite Spielfilm des australischen Newcomers Gregor Jordan souveränes Handwerk, schwarzen Humor und ein zwischen Realismus und Überzeichnung changierendes Milieu, das man in dieser Form selten im Kino zu sehen bekommt. Star der vergnüglichen Militärsatire ist Joaquin Phoenix als Soldat und militärischer Kleinunternehmer, der mit seinen Schwarzmarktgeschäften auch sein Gewissen verkauft, bis ihn ein neuer knallharter Vorgesetzter, vor allem aber dessen Tochter moralisch herausfordert.

"Buffalo Soldiers" ist der Gegenentwurf zum patriotischen Anwerbungskino Hollywoods, das gerade auch in der letzten Zeit Soldatentum mit großen Kriegsepen feiert. Das egoistische, zynische, unfähige oder durchgeknallte Personal dieser Verfilmung eines Romans von Robert O'Conner transportiert keine der Eigenschaften, die das Militär gerne für die Charakterausstattung seiner Truppe in Anspruch nimmt. Und die Heimat der Soldaten, eine US- Kaserne in Deutschland, ist nicht Zuflucht, sondern Umschlagplatz für Drogen, auf dem nachts durch selbstherrliche Militärpolizisten Gefahr für Knochen und sogar Leben besteht. Hauptfigur Ray Elwood (Joaquin Phoenix) ist smart, cool und damit trotz erkennbarer Ich-Bezogenheit die Sympathiefigur des Films, die die Dummheit der anderen eben nur auszunutzen versteht. Wie Steve Martins umtriebiger, aber harmloser "Sergeant Bilko" ist Elwood ein Beschaffungs- und Organisationsgenie, das für Krisensituationen ungewöhnliche Lösungen findet und ohne Wissen seiner Vorgesetzten alles verhökert, was ihm geplant oder zufällig in die Finger kommt. In einem illegalen Cracklabor produziert er Drogen, verkauft einem Großdealer Waffen, die nach einem Manöverunfall plötzlich einsam und verlassen neue Besitzer suchten und berät seinen Colonel (Ed Harris), der nur im Herz, nicht unbedingt in Führungsqualitäten Größe besitzt. Elwoods Leben im Speck aber hat ein Ende, als ihm sein neuer Sergeant den Krieg und dessen Tochter ihm die Liebe erklärt. So schleichen sich charmante romantische Züge in diesen Film, der durch das Duell mit dem knallharten Vietnamveteranen und gefährlichen MP's auch dramatische Qualitäten besitzt, vor allem aber ein bissig-witziges Porträt von Soldaten liefert, die vom Frieden zu Tode gelangweilt werden. Da fliegen Junkies improvisiert aus dem Fenster, weil sie unerwartet und für einen offiziellen Bericht ungeeignet den Löffel abgegeben haben. Da steht am Eingang eines streng bewachten und eingezäunten Militärlagers der Barbecuegrill direkt neben der Wache, da sehnt sich Elwoods neuer Zimmergenosse nach den goldenen Weltkriegszeiten, als man beim Militär noch Freunde fürs Leben fand. Ein böser Spaß, bei dem niemand vor der Leinwand die Zeit totschlagen muss. kob.

Darsteller:  Joaquin Phoenix   als Ray Elwood
  Ed Harris   als Colonel Wallace Berman
  Scott Glenn   als Sergant Robert Lee
  Anna Paquin   als Robyn Lee
  Elizabeth McGovern   als Mrs. Berman
  Dean Stockwell   als General Lancaster
  Leon Robinson   als Stoney
  Michael Peña   als Garcia
  Gabriel Mann   als Knoll
  Lars Rudolph   als Courier
  Shiek Mahmud Bey   als Sergeant Saad
  Glenn Fitzgerald   als Hicks
 
Regie:  Gregor Jordan  
Buch:  Nora MacCoby  
  Eric Weiss  
  Gregor Jordan  
Musik:  David Holmes  
Kamera:  Oliver Stapleton  
Produzent:  Rainer Grupe  
  Ariane Moody  
 

Buffalo Soldiers - Army Go Home! in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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Joaquin Phoenix

Wie "Oscar"-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic"), der dem ebenfalls nominierten Kollegen (für "Gladiator") 2001 den Preis als bester...

 

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Ed Harris

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