DVD (Special Edition, 2 Discs) Kaufvideo

Buried - Lebend begraben

Klaustrophobische Enge erfährt eine neue Dimension in diesem formal gewagten Horrorthriller um einen dramatischen Wettlauf gegen die Zeit im Zustand des erzwungenen Stillstands.


Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
12.04.2011

Originaltitel: Buried

Thriller

USA/Spanien 2009
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 16

Ryan Reynolds

Regie: Rodrigo Cortés
Ascot Elite Home Entertainment

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Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs)

Paul Conroy ist ein amerikanischer Zivilangestellter im Irak und von Beruf Lastwagenfahrer. In Ausübung seiner Pflichten geriet er in einen bewaffneten Hinterhalt, verlor im Zuge eines Feuergefechtes das Bewusstsein und erwacht nun benommen und orientierungslos in einer engen Holzkiste, gerade zwei Meter lang und einen halben hoch, klaftertief unter Wüstensand begraben. Mit Paul in der Kiste befinden sich nur ein Mobiltelefon und ein Benzinfeuerzeug.

Klaustrophobische Enge erfährt eine neue Dimension in diesem formal gewagten High-Concept-Horrorthriller um einen dramatischen Wettlauf gegen die Zeit. Der clevere, nicht nur optisch düstere Low-Budget-Thriller hat mit dem Up-and-Coming-Star Ryan Reynolds ("Green Lantern") einen einzigen Hauptdarsteller, dem Regisseur Rodrigo Cortes einiges abverlangt. Gewitzt ausgereiztes Hochspannungsszenario, auf Festivals und in Foren heiß diskutiert: Einen Film wie "Buried" hat man gewiss noch nie gesehen.

Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs)

Klaustrophobische Enge erfährt eine neue Dimension in diesem formal gewagten Horrorthriller um einen dramatischen Wettlauf gegen die Zeit, in dem Ryan Reynolds in einer einzigartigen One-Man-Show glänzt.



In Sundance und Toronto war das Publikum bereits hingerissen von diesem ungewöhnlichen Thriller, in vielerlei Hinsicht perfekt funktioniert: als klaustrophobische, emotionale Extremerfahrung, als gewitzt ausgereiztes Hochspannungsszenario, als raffinierter Gimmick, der dem Zuschauer konsequent den Boden unter den Füßen wegzieht, und als Showcase für den künftigen "Green Lantern" Ryan Reynolds, den man nach diesem Film nie wieder als darstellerisches Leichtgewicht sehen wird: Er ist aufgrund des wahnwitzigen Szenarios nicht nur in jeder Einstellung von "Buried" zu sehen, sondern auch der einzige Schauspieler, den man sehen kann. Reynolds spielt Paul Conroy, ein zumindest vermeintlich amerikanischer Lastwagenfahrer im Irak. Wenn der Film aufblendet, erwacht er nach einem Hinterhalt Aufständischer benommen und orientierungslos in einer engen Holzkiste, gerade zwei Meter lang und einen halben hoch, klaftertief unter Wüstensand begraben. Mit Paul in der Kiste befinden sich ein fremdes Mobiltelefon, das ergiebigste Benzinfeuerzeug, das die Welt je sah, und ein paar Leuchtraketen.

Man kann sich angenehmere Szenarien vorstellen als jenes, in das Regisseur Cortes Protagonisten und Betrachter stürzt in diesem nicht nur optisch düsteren Schocker um einen Menschen, der damit klar kommen muss, lebendig begraben und mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit dem Tode geweiht zu sein. Denn konsequent behält der Film die Perspektive des Opfers bei. Was bedeutet: Der Zuschauer wird lebendig mitbegraben. Spätestens, wenn nach etwa zehn Minuten der Begrabene die Möglichkeit erkennt, nach draußen zu telefonieren, und man dabei nie einen Gesprächspartner zu sehen bekommt, dämmert einem, dass sich daran bis zum Ende nichts ändern wird. Wir bleiben im Sarg und werden zu Paul.

Paul ist kein Soldat oder Söldner, sondern ein Zivilangestellter mit Frau und Kind daheim in Michigan. Was Paul zunächst wie ein Vorteil vorkommt, entpuppt sich bald als Nachteil, denn für einen entführten Soldaten würden sich Geheimdienste, Regierung und Medien mehr engagieren. Seine Entführer interessiert der Unterschied nicht. Sie wollen nur fünf Millionen Dollar. John telefoniert auch mit ihnen, auch sie erhalten nie ein Gesicht. Die von Amerika Überfallenen präsentieren die Rechnung, und jeder Amerikaner kommt ihnen dafür recht.

"Buried" ist cleveres Exploitationkino in einer beinahe experimentell anmutenden, künstlerisch ambitionierten und ziemlich einmaligen Gestalt. Neunzig Minuten Überlebenskampf auf engstem Raum, mit einer Funzel als Beleuchtung und einem Schauspieler, dem das Letzte abverlangt wird. Macher und Verleiher verstanden es geschickt, auf genannten Festivals und in den Fanforen des Internets eine hohe Erwartungshaltung zu lancieren. Gerade die vermeintlich limitierende Prämisse ist dabei das eigentliche Pfund bei der Vermarktung: Einen Film wie "Buried" hat man gewiss noch nie gesehen. ab.

Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs)

Das ist das Schicksal von Paul, einem amerikanischen Lastwagenfahrer und Familienvater, der in einem Holzsarg aufwacht. Er wurde lebendig begraben und weiß weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ein rapide schwindender Akku und Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden.

Ryan Reynolds (Selbst ist die Braut, X-Men Origins: Wolverine) brilliert in diesem Thriller als LKW-Fahrer, der entführt und lebend begraben wird. Buried war der Überraschungs-Hit des Sundance Festival 2010 und heimste erste sensationelle Kritiken ein und folgt den Fußstapfen von Blair Witch Project, Cloverfield und Paranormal Activities.

Quelle: Ascot Elite

Darsteller:  Ryan Reynolds   als Paul Conroy
 
Regie:  Rodrigo Cortés  
Buch:  Chris Sparling  
Musik:  Victor Reyes  
Kamera:  Eduard Grau  
Produzent:  Adrián Guerra  

"Buried"-Fans ließen sich einsargen

Bequem hatten es die Probanden bei diesem morbiden Screening mit Sicherheit nicht. Platzangst werden sie in Zukunft aber wohl auch nie mehr haben ...

Viermal Deckel auf und zu: Coole Promo-Idee zu "Buried" (Foto: Ascot Elite (Fox)) Großansicht

Viermal Deckel auf und zu: Coole Promo-Idee zu "Buried" (Foto: Ascot Elite (Fox))

Lebendig verbuddelt sein ist nicht schön, wie Ryan Reynolds' neuer Film "Buried - Lebend begraben" zeigt. Das Gefühl, in einem engen Raum eingesperrt zu sein, versuchen demnach auch die meisten Menschen zu vermeiden - vier Personen allerdings wollten neulich genau das erleben: Im Rahmen einer Promo-Tour zu ""Buried" ließen sich vier Fans lebendig "einsargen" - mit einem Lichtblick: Im Sarg konnten sie sich "Buried" in voller Länge anschauen.

Dazu bekamen die Teilnehmer, die das Ganze natürlich freiwillig absolvierten, zuerst Augenbinden verpasst und Säcke über die Köpfe gestülpt. Dann ging es in absoluter Stille 30 Minuten zu einem abgelegenen Ort in der Nähe von Austin, wo die Jungs ihre Binden abnehmen konnten und in die Särge klettern mussten. Über einen in den Sargdeckel eingelassenen LCD-Monitor wurde dann der Film abgespielt.

Ryan Reynolds belohnt die vier Helden persönlich

Wie es heißt, seien alle vier am Ende wieder gesund und munter ihren vorläufigen Gräbern entstiegen. Statements zu dieser Erfahrung gibt es allerdings von keinem der Beteiligten. Offenbar hat es dem einen oder anderen die Sprache verschlagen. Als Belohnung für ihre Tapferkeit jedenfalls dürfen die vier nun Ryan Reynolds bei der Premiere am roten Teppich persönlich die Hand schütteln. "Buried" startet am 4. November in den deutschen Kinos.

 

Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs) in der Fotoshow

 

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