
Der junge, unerfahrene Cowboy Bo aus Montana kommt zum Rodeo nach Phoenix und nutzt die Gelegenheit, um auf Brautschau zu gehen. In einer zweitklassigen Bar begegnet er der attraktiven Cherie, die dort als Sängerin arbeitet, und beschließt spontan, sie zu heiraten. Cherie ist von dieser Idee zunächst nicht sonderlich angetan, woraufhin Bo sie kurzerhand entführt. Als er nicht müde wird, sie mit seinen Liebesschwüren zu bedrängen, und sich sogar für sie verprügeln läßt, willigt sie schließlich ein, seine Frau zu werden.
Mit dieser Verfilmung eines Broadway-Erfolges von William Inge meldete sich Marilyn Monroe nach zwei Jahren Pause wieder auf der Leinwand zurück. Sie wollte diese Zeit nutzen, um das Klischee des "blonden Dummchen" abzulegen, was ihr in der Rolle der Cherie auch teilweise gelang. An ihrer Seite debütiert der junge Don Murray, der ebenso überzeugt wie die weiteren Darsteller (Arthur O'Connell, Betty Field), wenngleich die gefühlvolle Komödie in erster Linie vom großen Charme und der erotischen Ausstrahlung der Hauptdarstellerin lebt.