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Kaufvideo
Erhältlich seit:
20.07.2007
Originaltitel: The Butterfly Effect
USA 2004
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 16
Ashton Kutcher
Amy Smart
Eric Stoltz
Regie: Jonathan Mackye Gruber, ...
Warner Home Video Germany

Ashton Kutcher ("Voll verheiratet!") mag auf die Magengegend unzähliger Teeniemädchen (und seiner Lebensgefährtin Demi Moore) einen unbestreitbaren Schmetterlingseffekt ausüben, doch seine erste "ernsthafte" Rolle könnte so manchen veranlassen, sich den Bauch vor (unbeabsichtigtem) Lachen zu halten. Dabei hat der mit dem üblich hanebüchenen Science-Fiction-Element versehene psychologische Thriller der beiden "Final Destination 2"-Autoren durchaus eine packend-verstörende "Was wäre wenn?"-Story vorzuweisen, die (teils erstaunlich effektiv) Tabuthemen wie Pädophilie, Kindermord, Tierquälerei und Gefängnismissbrauch anschneidet. Doch letztlich wird die Dramatik von der unfreiwilligen Komik untergraben und echte Hitchancen werden somit verschenkt.
Wie bei ihrem gemeinsamen Indiefilm-Regiedebüt "Blunt" übernahmen die beiden Ko-Skripter Eric Bress und J. Mackye Gruber die Inszenierung in Teamarbeit. Sie führen ihren Protagonisten Evan Treborn im Alter von acht Jahren ein, als er von seiner Mutter zur Untersuchung beim Psychiater gebracht wird, nachdem er in der Schule ein schockierendes Bild gemalt hat, aber behauptet, sich an nichts zu erinnern. Als Therapiemaßnahme beginnt der Junge Tagebücher zu führen, in denen er Kindheitserlebnisse mit seiner besten Freundin Kayleigh, ihrem aggressiven Bruder Tommy und dem dicklichen Muttersöhnchen Lenny einträgt. Dabei gelingt es den Filmemachern, diese Phase (die in späteren Rückblenden detailliert wird) mit einem gewissen eindringlichen "Stand By Me"-Anstrich zu versehen. Zum Zeitpunkt von Kutchers Entrée als 20-jährigem Evan, der Psychologie studiert, haben drei entscheidende traumatische Ereignisse stattgefunden, an die er sich allerdings nicht erinnert. Dies ändert sich schlagartig mit Hilfe der Tagebücher, die ihm in Verbindung mit erderschütternden Spezialeffekten ermöglichen, in die Vergangenheit zurückzureisen. Nachdem er seine alten Freunde ausfindig macht und feststellt, dass die damaligen Ereignisse ihr Leben verpfuscht haben, strengt er sich an, die Dinge an verschiedenen vergangenen Ansatzpunkten positiv zu beeinflussen. Doch nach bekanntem Faust'schen Prinzip scheint er die Dinge jedesmal nur noch schlimmer zu machen.
Seinen Titel bezieht der Film aus der Chaostheorie, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt für das Entstehen eines Taifuns verantwortlich sein kann. Dieser faszinierende Ausgangspunkt wird genutzt, um zu zeigen, wie die geringste Veränderung ein ganzes Leben beeinflussen kann. Dies führt zu verschiedenen veränderten Inkarnationen der Figuren, was vor allem Amy Smart ("Roadtrip") Gelegenheit gibt, unterschiedlichste Rollentypen (vom properen Collegegirl zur drogenabhängigen Prostituierten) zu porträtieren. Während nicht behauptet werden kann, dass Kutcher in seinem Part versagt, fühlt man sich unweigerlich an seine MTV-Show "Punk'd" erinnert, in der nichtsahnende Stars auf den Arm genommen werden. So drängt sich in den inopportunsten Momenten wiederholt der Eindruck auf, dass Kutcher nur mit Mühe ein Lachen unterdrückt und jederzeit "Ätsch, es handelt sich doch um eine Farce!" rufen könnte. Für einen dramatischen Thriller mit todernsten Themen keine ideale Voraussetzung - was insofern irritierend ist, als dass der Film durchaus grundsolide Suspense-Unterhaltung bietet. ara.
Bereits während seiner schweren Kindheit wurde Evan (Ashton Kutcher) wegen seiner ständigen Blackouts von einem Psychologen behandelt, der ihm dazu riet, Tagebuch zu führen.. Als Collegestudent entdeckt Evan nun, dass er mithilfe der alten Tagebücher wie mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen kann. Er beschließt, die schrecklichen Ereignisse seiner Jugend im Nachhinein zu korrigieren um so seine große Liebe Kayleigh (Amy Smart) zu retten. Doch jede Änderung der Vergangenheit hat in der Gegenwart unterwartete, katastrophale Auswirkungen... MTV-Star Ashton Kutcher brilliert in der Hauptrolle des US Nr.1 Hits von den Machern von FINAL DESTINATION.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Ashton Kutcher | als Evan Treborn | |
|---|---|---|---|
| Amy Smart | als Kayleigh | ||
| Eric Stoltz | als Mr. Miller | ||
| William Lee Scott | als Tommy | ||
| Elden Henson | als Lenny | ||
| Logan Lerman | als Evan, 7 Jahre | ||
| John Patrick Amedori | als Evan, 13 Jahre | ||
| Irene Gorovaia | als Kayleigh, 13 Jahre | ||
| Kevin Schmidt | als Lenny, 13 Jahre | ||
| Jesse James | als Tommy, 13 Jahre | ||
| Ethan Suplee | als Thumper | ||
| Melora Walters | als Andrea | ||
| Regie: | Jonathan Mackye Gruber | ||
| Eric Bress | |||
| Buch: | Jonathan Mackye Gruber | ||
| Eric Bress | |||
| Musik: | Michael Suby | ||
| Kamera: | Matthew F. Leonetti | ||
| Produzent: | A.J. Dix | ||
| Chris Bender | |||
| Anthony Rhulen | |||
| J.C. Spink | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/16:9
Ashton Kutcher, Frauenschwarm und Herzensbrecher, Model und Produzent, machte sich als Liebhaber in romantischen Komödien und Slackerfilmen...

