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Captain America: The First Avenger

Erster großer Kinoauftritt von Marvels legendärem Fighter, der im 2. Weltkrieg skrupellose Nazischurken bekämpft und 70 Jahre später in einer anderen Welt erwacht.


Captain America: The First Avenger

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.12.2011

Action/ Abenteuer

USA 2011
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 12

Chris Evans
Tommy Lee Jones
Hugo Weaving

Regie: Joe Johnston
Paramount Home Entertainment

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Captain America: The First Avenger

Mehrfach versucht der junge Amerikaner Steve Rogers, Soldat zu werden und seinem Land im 2. Weltkrieg zu dienen. Immer wieder wird er wegen seiner schmächtigen Statur abgelehnt, bis ein Wissenschaftler seine wahre Stärke, Mut und Charakter, erkennt und ihn im Auftrag des Militärs ein revolutionäres Serum erproben lässt. So wird aus dem Hänfling ein starker Supersoldat, der PR-Dienste leisten muss, bis ihn die Weltmachtphantasien eines Nazischurken zwingen, als Captain America ein echter Held zu werden.

Genrespezialist Joe Johnston ("The Rocketeer", "The Wolfman") konzentriert sich im ersten Big-Budget-Auftritt des Marvel-Helden auf Story und Figuren, lässt starke Effekte ohne Overkill in Ausstattung und Action einfließen. Dramatik, Schauwert und Witz sind gut dosiert, Star Chris Evans wie auch Tommy Lee Jones und Haley Atwell echte Sympathieträger. "Captain Amerika" zählt auch zu den besseren postkonvertierten 3D-Filmen und schlägt unauffällig die Brücke zu Marvelproduktionen wie "Iron Man" und "The Avengers".

Captain America: The First Avenger

Das erste Big-Budget-Abenteuer des Supersoldaten ohne übermenschliche Superkräfte ist ein gelungenes Beispiel für eine animierende Comicverfilmung.

21 Jahre nach Albert Pyuns Lowest-Budget-Adaption macht Marvel vieles besser und etabliert den 1941 im Comicuniversum aufgetauchten "Captain America" mit angemessen altmodischem Erzählton, aber modernster Technik als Superhelden mit Vergangenheit und Zukunft. In einer ausführlichen Einführung wird der Anspruch zementiert, den Konkurrenzprodukte oft nie einlösen: die Konzentration auf Story und Charaktere, der sich Action und Effekte unterordnen müssen. Originell ist die in Comic-Gesetzmäßigkeiten verhaftete Geschichte zwar nicht, aber mit Liebe zum Detail unterhaltsam erzählt, präsentiert sich mit heroisch-pathetischen, aber auch witzigen Dialogen und einem entspannten Ton mit einem Hauch von Tragik im Abgang, wenn der Protagonist aus seiner Zeit für ein Leben in der Moderne gerissen wird. Während Johann Schmidt (Hugo Weaving) als skrupelloser Nazi-Schurke, der nicht dem Reich, sondern nur sich selbst dienen möchte, eine mythische Energiequelle stiehlt, versucht der junge Amerikaner Steve Rogers (Chris Evans) vergeblich, Soldat zu werden. Jede Musterung scheitert an seiner schmächtigen Gestalt, bis ein Wissenschaftler seine wahre Stärke, Mut und Charakter, erkennt und ihn mit der Injektion eines Superserums zum Superathleten macht. Trotz einer glänzend inszenierten, im Produktionsdesign der 1940er Jahre sehr aufwendigen Actionjagd durch die Straßenschluchten von New York bleibt Captain America zunächst nur passiver PR-Fighter. Als aber sein bester Freund und andere Amerikaner in die Hände Schmidts fallen, der nach Serumselbstversuchen nun zum blutgesichtigen Red Skull mutiert ist, greift Rogers aktiv in den Krieg ein. Erst danach erhält er sein berühmtes Superschild, erhöht sich die Actiondosis. Dem Overkill verfällt Joe Johnston ("The Wolfman"), der auch die Brücke zur Helden-Elefantenrunde "The Avengers" und zur Gegenwart schlägt, dabei nie - auch nicht im Einsatz visueller Effekte. Sein verblüffendster von vielen guten hat mit Rogers selbst zu tun, aber auch das nachkonvertierte 3D bringt mitunter starke Resultate. Schmidts martialischer Oldtimer scheint auf der Zuschauernase parken zu wollen, und das eine oder andere Wurfobjekt zwingt zu einer Reaktion, die im Kalten Krieg einmal Empfehlung war. Manchmal heißt es also Duck and Cover, manchmal aber auch einfach Watch and Marvel. kob.

Darsteller:  Chris Evans   als Steve Rogers/Captain America
  Tommy Lee Jones   als Colonel Chester Phillips
  Hugo Weaving   als Johann Schmidt/The Red Skull
  Hayley Atwell   als Peggy Carter
  Sebastian Stan   als Bucky Barnes
  Dominic Cooper   als Howard Stark
  Toby Jones   als Arnim Zola
  Neal McDonough   als Timothy "Dum Dum" Dugan
  Derek Luke   als Gabe Jones
  Kenneth Choi   als Morita
  Richard Armitage   als Heinz Kruger
  JJ Feild   als Montgomery Falsworth
  Bruno Ricci   als Dernier
  Stanley Tucci   als Abraham Erskine
 
Regie:  Joe Johnston  
Buch:  Christopher Markus  
  Stephen McFeely  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  Shelly Johnson  
Produzent:  Kevin Feige  

"The Hobbit": Martin Freeman spielt Bilbo Beutlin, Peter Jackson besetzt Zwerge

Von Null auf Mittelerde ...

Martin Freeman ist Bilbo Beutlin in "The Hobbit" - und falls ihm noch nicht klar ist, was das für seine Zukunft bedeutet, braucht er nur Viggo Mortensen zu fragen ... (Foto: Buena Vista) Großansicht

Martin Freeman ist Bilbo Beutlin in "The Hobbit" - und falls ihm noch nicht klar ist, was das für seine Zukunft bedeutet, braucht er nur Viggo Mortensen zu fragen ... (Foto: Buena Vista)

Martin Freeman hat das ganz große Los gezogen: Regisseur Peter Jackson hat den Briten als Hauptdarsteller des Bilbo Beutlin in den beiden "Hobbit"-Filmen besetzt. Damit tritt der Star aus "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Hot Fuzz" in die Fußstapfen von Sir Ian Holm, der die Rolle in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat.

Freeman ist so einer der wenigen, der von den ständigen Drehstart-Verschiebungen wegen der Finanzprobleme beim Studio und des Ausstiegs von Guillermo Del Toro profitiert. Hätten die Dreharbeiten zu "The Hobbit" wie geplant begonnen, wäre Freeman mit einem andern Projekt gebunden gewesen, deswegen hatte er ursprünglich abgesagt. "Mir blutete das Herz", sagt Martin Freeman darüber.

Entsprechend begeistert ist Freeman jetzt. "Das ist absolut großartig", so der Brite. Den Part als Bilbo traut er sich problemlos zu: "Einen jüngeren Ian Holm kriege ich ganz gut hin. Bilbo ist ja auch keine 20 mehr." Damit spielt Martin Freeman auf sein eigenes Alter an, denn der 39-Jährige erschien vielen Kennern stets zu jung für den Part, als es um verschiedene Kandidaten ging.

Als Hobbit geboren!

Peter Jackson war dagegen immer von Martin Freeman überzeugt, er war sein Wunschkandidat: "Trotz aller Gerüchte und Spekulationen um die Rolle gab es für uns immer nur einen Bilbo Beutlin", erklärt Jackson. "Es passiert einem im Verlauf einer Karriere nicht oft, dass man einem Schauspieler begegnet, von dem man weiß, dass er für eine Rolle geboren wurde - aber bei Martin wusste ich das sofort, als wir uns das erste Mal begegneten. Er ist intelligent, witzig, voller Überraschungen und mutig - genau wie Bilbo! Ich bin unglaublich stolz, verkünden zu dürfen, dass er unser 'Hobbit' ist."

Außerdem hat Peter Jackson auch schon viele Darsteller der Zwerge besetzt, mit denen Bilbo zu Smaug und dem Einsamen Berg reist. Den Anführer Thorin Eichenschild spielt Richard Armitage, der in der britischen Agentenserie "MI-5" brilliert und demnächst auch in der Comic-Verfilmung "Captain America" zu sehen ist.

Dazu spielen die Jungstars Aidan Turner und Rob Kazinsky Thorins Neffen Kili und Fili, die jüngsten und feierfreudigsten Zwerge der Gemeinschaft, die fürs Geigenspiel und Erkundungsaufträge zuständig sind. Graham McTavish aus "John Rambo" mimt den blaubärtigen Dwalin, John Callen ist der Feuerspezialist Oin. Stephen Hunter spielt Bombur, der im Düsterwald in den verzauberten Fluss stürzt und in einen magischen Schlaf fällt.

Mark Hadlow, der schon in Peter Jacksons "King Kong" eine kleine Rolle hatte, stellt Dori dar, der Bilbo auf der Flucht vor den Orks im Nebelgebirge auf seinen Schultern trägt. Peter Hambleton schließlich gibt Gloin, der Bilbos angeblichen Fähigkeiten als Dieb höchst skeptisch gegenübersteht. Damit fehlen nur noch die Darsteller von Balin, Bifur, Bofur, Dori und Nori.

Obwohl einige der schon gefundenen Zwergen-Schauspieler wenig bekannt sind und lediglich in britischen Fernsehserien erste Meriten verdienten, lobt Peter Jackson seine Mimen in höchsten Tönen: "Sie veredeln unsere Zwergentruppe mit großer darstellerischer Tiefe und Talent!"

Unklar ist weiterhin, ob die Hobbit-Filme wie die "Herr der Ringe"-Trilogie in Neuseeland entstehen können, oder ob die Produktion wegen der Streitigkeiten mit den großen Schauspielergewerkschaften nach Europa verlegt wird.

 

Captain America: The First Avenger in der Fotoshow

 

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