Blu-ray Disc Kaufvideo

Casino Royale

Bonds 21.Mission mit Daniel Craig als neuer Doppelnull und einer Story, die zu den Anfängen des Agenten zurückführt.


Casino Royale

Kaufvideo

Erhältlich seit:
15.07.2011

Action/ Thriller

USA 2006
Laufzeit: 145 Min.
FSK: ab 12

Daniel Craig
Eva Green
Mads Mikkelsen

Regie: Martin Campbell
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Zurück in die Zukunft - "Casino Royale" führt in die Vergangenheit von James Bond und erfindet den Agentenmythos neu für das 21. Jahrhundert: härter und realistischer als bisher, aber mindestens genauso spektakulär.

Endlich erfahren wir, warum 007 seinen Wodka Martini lieber geschüttelt als gerührt trinkt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Endlich erfahren wir, warum 007 seinen Wodka Martini lieber geschüttelt als gerührt trinkt (Foto: Sony Pictures)

In der Historie des James Bond gab es viele gravierende Einschnitte: den Abgang von Sean Connery und Roger Moore, die Installation des Nachfolgers Pierce Brosnan. Aber noch nie war der Neubeginn so packend wie jetzt. Denn mit "Casino Royale" heißt das Motto: 'Back to the Roots.' Zum ersten Mal erzählt ein Bond-Film die Anfänge des Über-Agenten - wie er seine Lizenz zum Töten bekam, wie er die Frau kennenlernte, die sein ganzes Leben prägte.

Symptomatisch ist die Einstiegssequenz, die ganz in Schwarz-Weiß gedreht wurde. Nach dieser Eröffnung bekommen die Fans ein Bond-Abenteuer von ungewohnter Härte und Authentizität zu sehen. Das liegt auch daran, dass der Film zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einer Romanvorlage von Bond-Schöpfer Ian Fleming folgt - wie schon die Klassiker "Goldfinger" oder "Liebesgrüße aus Moskau". "Nur mit diesem neuen Ansatz war der Film interessant für mich", meint Regisseur Martin Campbell.

Mit einem perfekten Pokerface geht James Bond an den Spieltisch (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Mit einem perfekten Pokerface geht James Bond an den Spieltisch (Foto: Sony Pictures)

Zu Land, zu Wasser und in der Luft

"Casino Royale" erzählt, wie 007 dem Terroristen-Banker Le Chiffre das Handwerk zu legen versucht, indem er ihn bei einem großen Pokerspiel ruiniert. Dabei dürfen freilich die gigantischen Actionszenen nicht fehlen - ob Verfolgungsjagden über 50 Meter hohe Kräne, die alle real gedreht wurden, Explosionen in versinkenden Häusern oder fulminante Duelle an atemberaubenden Locations.

"Das, was die Leute an Bond lieben, werden sie auch in 'Casino Royale' bekommen", verspricht Produzent Michael G. Wilson. Dazu zählen neben dem durchtriebenen Bösewicht (Dänen-Star Mads Mikkelsen) die attraktiven Partnerinnen von 007, allen voran die Finanzexpertin Vesper Lynd (Eva Green aus "Kingdom of Heaven").

Aber unter der Besetzung ragt natürlich ein Gesicht heraus: Daniel Craig. Nach diesem Film dürfte für alle klar sein. Der James Bond des 21. Jahrhunderts ist geboren.

Casino Royale

Mit neuem Darsteller und reduzierter Hardware beweist der öffentlichste Geheimagent der Welt, dass Bond billiger und trotzdem bissiger sein kann.

Moneypenny, der legendäre Vorzimmerflirt des MI 6, steht namentlich für das Dilemma der Franchise. Die schwergewichtigen Actiontanker verschlangen in der Herstellung immer mehr Geld, spielten immer mehr ein, doch in der Bilanz der Produzenten blieben im Verhältnis zum Aufwand nur Pennies übrig. Auch wenn Eon Productions kein Spendenkonto eingerichtet werden muss, macht ein Radikalschnitt merkantil und dramaturgisch Sinn. Zwar ist auch das Drehbuch zur Wende mit einem stur-renitenten Bond überschaubar kreativ, doch erkennbar sind mehr Realismus, mehr Emotion und weniger Oneliner und Overkill im Krieg gegen das Weltverbrechen.

"Casino Royale" blieb mit 102 Mio. Dollar Budget etwa 40 Mio. Dollar unter den Kosten des Hit-Vorgängers "Stirb an einem anderen Tag". Ob sich trotz reduzierter Investitionen vergleichbare Zuschauerzahlen erreichen lassen, hängt wesentlich davon ab, wie gut der kernige Nachfolger von Pierce Brosnans Dressman als neue Doppelnull angenommen wird. Daniel Craig, zuletzt in "München" für den Mossad unterwegs, ist der erste blonde und blauäugige Bond und mit Timothy Dalton der reifste Darsteller, der je in dieser Rolle zu sehen war. Da er außerdem körperlich sichtbar eine Menge "Bondbuilding" hinter sich hat, ist er bislang der athletischste und bissigste Geheimdienstpitbull.

Regisseur Campbell, schon in "Goldeneye" mit einem Neustart erfolgreich, nutzt diese Killerkonstitution, lässt Bond laufen, prügeln, springen, ohne dass Stuntdoubles sofort auffällig würden. Und als ironischen Kommentar zur Tradition der hier sehr beiläufigen Bondgirls darf Craig sogar die "Bikiniszenen" übernehmen und als Badegott dem Meer entsteigen. Unverändert bleibt Judi Dench als M, obwohl Bond hier am Anfang seiner Agentenkarriere steht. Wer sich davon nicht verwirren lässt, bekommt neue Einblicke in Persönlichkeiten und Verhaltensrituale.

Wir erfahren, wie M wohnt und wer ihr S (chatz) ist, wie Bond zum Aston Martin kam, den Vesper Martini kreierte, zum Bindungsflüchtling wurde und, in der Schwarzweiß-Eröffnung, wie er seine Lizenz zum Töten erhielt. Nach einer grafisch gewohnt eindrucksvollen Creditsequenz wird mit Le Chiffre (Mads Mikkelsen) Bonds Gegenspieler eingeführt. Kein Megalomaniac mit Machtphantasien, sondern ein seelenloser Geldwäscher, der mit Börsenmanipulationen sich und einer internationalen Terrororganisation die Taschen füllt. Entsprechend dem aktuellen Weltklima vereitelt Bond in der ersten Filmhälfte Bombenanschläge.

In der ersten Sequenz liefert er sich in Madagaskar mit Sebastien Foucan, dem Meister des "Parkour" oder "Free Running", ein kinetisches Hindernisrennen über Baugerüste und Kräne, das der Film in Unmittelbarkeit und Intensität nicht mehr toppen kann. Die zweite Verfolgungssequenz am Flughafen von Miami ist eher traditionell zerstörungswütig, hat aber trotz fliegender Polizeiautos immer noch Bodenhaftung. Verstand und Körper sind die Waffen Bonds, denn die gewohnten Gadgets gibt es nicht. Eine tragende Rolle spielen allerdings Handys und Palms, womit zumindest in diesem Punkt nun jeder Bond sein kann.

Als Le Chiffre - durch die Aktionen von 007 in Geld- und Erklärungsnot geraten - die Finanzen mit einem hoch dotierten Pokerspiel im Casino Royale aufbessern will, zeigt der Film ein ruhigeres Gesicht. Von einer rustikal-blutigen Prügelei abgesehen, konzentriert sich der Plot auf das Kartenspiel, mit dem Bond Le Chiffre bei den Bossen diskreditieren soll, und auf die Beziehung zu Vesper Lynd (Eva Green), die im Auftrag des britischen Schatzamts Bonds Einsätze verwaltet. Aus einer smarten gegenseitigen Blitzanalyse entwickelt sich romantische Reibung, Zuneigung und schließlich mehr.

Seit "Im Geheimdienst ihrer Majestät" hat Bond nicht mehr so geliebt ... und gelitten. Denn auf den Spieltisch folgt der Folterstuhl und auf die Glücksmontage in Venedig die Ernüchterung, dass man der Farbe Rot dort noch immer nicht trauen kann und die Gondeln wieder Trauer tragen. Am Ende, wenn 007 einen von Le Chiffres Hintermännern diszipliniert, ist er endlich angekommen: "The name is Bond, James Bond". Bezweifeln kann das nach diesem Auftakt niemand. kob.

Casino Royale

Der smarte Unruhestifter und anerkannte Held James Bond (David Niven) kehrt aus dem wohlverdienten Ruhestand zurück an seine alte Wirkungsstätte. Dort sieht er sich mit den größten Idioten in der Geschichte des Geheimdienstes konfrontiert. Dass er dennoch Zeit für schöne Frauen und diverse andere Vergnügungen findet, ist selbstverständlich. Im entstehenden Chaos muss sich 007 nicht nur mit tückischen Feinden herumschlagen, sondern auch mit tollpatschigen Kollegen wie "Little Jimmy Bond". Da ist nur verständlich, dass kein Auge trocken bleibt und mancher Schuss daneben geht...

Quelle: Fox

Audiokommentar von dem James Bond-Historikern Steve Jay Rubin und John Cork
Making-Of "Casino Royale"
Original Kinotrailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Daniel Craig   als James Bond
  Eva Green   als Vesper Lynd
  Mads Mikkelsen   als Le Chiffre
  Jeffrey Wright   als Felix Leiter
  Dame Judi Dench   als M
  Giancarlo Giannini   als Mathis
  Caterina Murino   als Solange
  Simon Abkarian   als Dimitrios
  Jesper Christensen   als Mr. White
  Ivana Milicevic   als Valenka
  Tobias Menzies   als Villiers
  Sebastien Foucan   als Mollaka
  Ade   als Infante
  Urbano Barberini   als Tomeli
  Tsai Chin   als Madame Wu
  Charly Levi Leroy   als Gallardo
  Lazar Ristovski   als Kiminovski
  Tom So   als Fukutu
  Veruschka Gräfin Lehndorff   als Gräfin von Wallenstein
  Daniel Andreas   als Dealer
  Ludger Pistor   als Mendel
  Richard Sammel   als Gettler
  Jürgen Tarrach   als Schultz
 
Regie:  Martin Campbell  
Buch:  Paul Haggis  
  Neal Purvis  
  Robert Wade  
Musik:  David Arnold  
Kamera:  Phil Meheux  
Produzent:  Barbara Broccoli  
  Michael G. Wilson  

"Tudors"-Star Henry Cavill wird Superman

Einen Karriereschub dürfte "Tudor"-Darsteller Henry Cavill erfahren: Regisseur Zack Snyder hat ihn zum Hauptdarsteller seines neuen Comicheldenabenteuers Superman auserkoren.

Von den "Tudors" zu Superman: Henry Cavill (Foto: 2009 TM Productions Limited/PA Tudors Inc. An Ireland-Canada Co-Prod.) Großansicht

Von den "Tudors" zu Superman: Henry Cavill (Foto: 2009 TM Productions Limited/PA Tudors Inc. An Ireland-Canada Co-Prod.)

Die Suche hat ein Ende: Zack Snyder und Christopher Nolan haben ihren Superman gefunden! Der Brite Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors" als Charles Brandon, wird in dem noch unbetitelten neuen Abenteuer über den Mann aus Stahl die Titelrolle spielen. Cavill gehörte ironischerweise 2005 bereits zum engeren Favoritenkreis für die Rolle des Batman in Chris Nolans "Batman Begins".

Am Ende musste er jedoch Christian Bale den Vortritt lassen. Auch als James Bond soll Cavill in Frage gekommen sein, bevor Daniel Craig auf der Leinwand in "Casino Royale" die Lizenz zum Töten erhielt. Auch bei Kultautorin Stephenie Meyer war er erste Wahl, um Vampirschönling Edward in "Twilight - Biss zum Morgengrauen" zu verkörpern. Aber auch bei dieser Rolle zog er bekanntlich gegen Robert Pattinson den Kürzeren. Zuletzt drehte der 28-Jährige Rollen in "Krieg der Götter 3D" und "The Cold Light of Day" ab.

Kräftemessen an der Kinokasse: Macht Superman oder der Hobbit das Rennen?

Zack Snyder übernahm im September das Ruder als Regisseur für den neuen Superman, dessen Drehbuch nach einer Idee von David S. Goyer und Chris Nolan von Goyer stammt. Als Kino-Startdatum haben die Produzenten Dezember 2012 vorgesehen. Ob die Terminwahl von Filmstudio Warner Bros. so günstig ist? Schließlich ist zum selben Termin auch der erste Teil von "The Hobbit" geplant.

 

Casino Royale in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Daniel Craig

Am 14. Oktober 2005 übernahm er, standesgemäß per Schnellboot auf der Themse zur Pressekonferenz in London eintreffend, als sechster...

 

Star

Eva Green

Prinzessin der Popkultur, erotische Charakterdarstellerin mit Traumfigur und abgründig lockenden Augen, ist die dunkelhaarige Eva Green nach Claudine...